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Kreislaufwirtschaft in der Textilbranche verbessern. Das wollen die Mitglieder der DATIpilot Innovationscommunity Circular Textiles (CirTex) erreichen und haben sich zu einem ersten, gemeinsamen Kick-off in Augsburg getroffen. Koordiniert vom Managementteam der Community, fand das Treffen sowohl im Recycling Atelier Augsburg als auch an der Technischen Hochschule Augsburg statt. Teil der Innovationscommunity sind zehn Projekte, die unterschiedliche Bereiche der Textilwertschöpfungs- und Nutzungskette bearbeiten.
„Gerade wir in der Forschung müssen genau da ansetzen, wo es zwar nicht einfach ist – wo aber eine riesengroße Menge an Textilien und zukünftigem Abfall auf uns zukommt, für die wir aktuell keine Lösung haben“, sagt Carolin Schwager vom Projekt TexWi (ITA Academy). Sie stuft die Community durch die Vernetzung der Projekte und der dadurch entstehenden Reichweite als besonders wertvoll ein. Die Auftaktveranstaltung wurde von CirTex-Sprecher Prof. Dr.-Ing. Stefan Schlichter, THA-Vizepräsident Prof. Dr. Frank Danzinger und Dr. Ramón Kucharzak aus dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt eröffnet.
Die Projektinhalte reichen von der Optimierung von Altkleider-Containern über die Analyse des Kaufverhaltens nachhaltiger Textilien bis hin zur Entwicklung recyclingfähiger Materialien, einschließlich Elastanen, und der Umsetzung von Kreisläufen in technischen Textilien wie Flugzeugsitzen. Weitere Schwerpunkte liegen auf Reuse, Abfallvermeidung, der Simulation ökologischer und wirtschaftlicher Auswirkungen sowie der Wissensvermittlung und Transferfähigkeit. Forschungsinstitute auf nationaler Ebene arbeiten dabei mit Praxispartnern zusammen, wobei die Technische Hochschule Augsburg und das An-Institut ITA in fünf Projekten aktiv beteiligt sind.
Ein zentraler Bestandteil des Treffens war der Austausch über mögliche Synergien, wie etwa bei Daten, Methoden, Infrastruktur, Kommunikation und Wissenstransfer. Ziel sei es, die Projekte nicht isoliert, sondern gemeinsam zu gestalten. Durch koordinierte Maßnahmen in der Kommunikation werden die Ergebnisse einzelner Projekte verstärkt und die Zusammenarbeit innerhalb der wachsenden Innovationscommunity gefördert. „Ich bin beeindruckt, in welch intensiver Art und Weise es uns bereits bei diesem ersten gemeinsamen Treffen gelungen ist, die Grundlage zu einer effizienten und gleichzeitig vertrauensvollen Zusammenarbeit von so vielen Projekten gleichzeitig zu schaffen und damit die Wirkung der einzelnen Projekte zu verstärken“, sagt Schlichter.