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Bayern bündelt Batteriekompetenz im neuen TechHUB
Batterietechnologie

Bayern bündelt Batteriekompetenz im neuen TechHUB

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt, wie der TechHUB Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stärken kann.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt, wie der TechHUB Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stärken kann. Foto: Bayerisches Wirtschaftsministerium/ S.Geiger

Mit dem neuen TechHUB Batterie bündelt Bayern seine Kompetenzen in der Batterietechnologie. Die zentrale Plattform soll Unternehmen, Forschung und Politik vernetzen und die industrielle Wertschöpfung sowie die Versorgungssicherheit stärken.

Bayern will den Ausbau seiner Batterietechnologie vorantreiben. Im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums schafft Bayern Innovativ mit dem TechHUB Batterie eine Plattform, die die bayerische Batteriebranche strategisch weiterentwickeln, vernetzen und beraten soll. Vorhandenes Know-how soll dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenzuführt und wirtschaftlich genutzt werden können. Nach Einschätzung der Staatsregierung kommt Batterien eine Schlüsselrolle für Energiewende, Mobilität und industrielle Wertschöpfung zu. Laut Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verfügt der Freistaat bereits heute über starke Unternehmen und exzellente Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Der TechHUB Batterie bündelt diese Kräfte und macht aus Know-how wirtschaftlichen Erfolg“, so Aiwanger weiter. 

Zentrale Anlaufstelle für Wirtschaft und Forschung 

Der TechHUB Batterie ist als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Anwenderbranchen konzipiert. Angesprochen sind unter anderem der Maschinen- und Anlagenbau, die Chemie- und Elektronikindustrie sowie die Bereiche Energieversorgung, Mobilität, Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen von Orientierungshilfen, der Vermittlung von Kooperationen und einer gezielten Förderberatung profitieren. Aiwanger betont deshalb den zeitlichen Anspruch der Initiative: „Wir wollen, dass bayerische Firmen bei Batterietechnologien vorne mitspielen, nicht irgendwann, sondern jetzt.“

Der TechHUB unterstütze Unternehmen dabei, geeignete Partner zu finden, Innovationen schneller umzusetzen und neue Geschäftsfelder zu erschließen, wovon vor allem kleine und mittelständische Betriebe profitieren könnten. 

Beitrag zur Versorgungssicherheit und Resilienz 

Ein besonderer Schwerpunkt des TechHUB Batterie liegt auf dem Beitrag von Batterien zur Versorgungssicherheit. Batteriespeicher gelten als zentrales Element für ein stabiles und resilientes Energiesystem. Vor diesem Hintergrund verweist Aiwanger auf aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen. „Die jüngsten mutmaßlichen Anschläge auf Strommasten in Berlin, zeigen wie wichtig ein sicheres Stromnetz ist. In Bayern investieren wir daher in die Resilienz unserer Energieversorgung in allen Bereichen - Forschung, Anwendung und Ausbau des Netzes.“ 

Brücke zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik 

Der TechHUB Batterie soll Bindeglied zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden. Zu seinen Aufgaben gehören die systematische Analyse und Vernetzung der Akteure entlang der Batterie-Wertschöpfungskette, die Identifikation bestehender Stärken sowie sogenannter „White Spots“ mit Blick auf Resilienz und technologische Souveränität. Darüber hinaus soll ein sichtbares Batterie-Ökosystem in Bayern aufgebaut und eine gemeinsame Roadmap für die Weiterentwicklung der Batterieindustrie im Freistaat erarbeitet werden. 

Ein zentrales Format für den Austausch innerhalb der Branche soll der dritte Bayerische Batteriekongress am 20. Mai 2026 in München werden. Ziel des Kongress ist es, konkrete Wertschöpfungspotenziale in Bayern aufzeigen. Ergänzt wird das Angebot des TechHUB Batterie durch Workshops, Arbeitsgruppen, Messeauftritte, internationale Kooperationen sowie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit. 

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