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Augsburger H-Tec Systems an nachhaltiger Modellregion beteiligt
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Forschung

Augsburger H-Tec Systems an nachhaltiger Modellregion beteiligt

 Zimmermann (2)
Frank Zimmermann, CEO von H-Tec Systems. Foto: H-Tec Systems
Von Louis Exenberger

Mit Wasserstoff soll sich Haren im Emsland autonom mit Energie versorgt werden. Wie H-Tec Systems aus Augsburg sich in diesem Vorhaben einbringt.

Im Förderprojekt „Grüner H2-Hub Haren“ im emsländischen Haren werden zwei Elektrolyseure von H-Tec Systems eingesetzt. Den Auftrag erhielt das Augsburger Unternehmen vom Strom- und Gasverteilnetzbetreiber Westnetz. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt soll die Errichtung eines dezentralen Wasserstoffstandorts ermöglichen. An dem Standort werde eine Produktion von grünem Wasserstoff aus Windenergie erfolgen. Zudem sei dessen Speicherung in Verbindung mit konkreten regionalen Nutzungsperspektiven, vorwiegend für den Mobilitätsbereich, geplant.


Modellprojekt soll als Schablone dienen
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Dabei ziele der H2-Hub auf verschiedene Wasserstoffanwendungen des ländlichen Raums ab.  Insbesondere der Landwirtschaft, für die Produktion und Nutzung von nachhaltig erzeugtem Wasserstoff soll das Projekt dienen. Mit Vorhaben sei maßgebliche Steigerung der Eigenenergieversorgungsrate der Stadt Haren aus erneuerbaren Energien anvisiert. Das Modell soll bei Erfolg auch für andere ländliche Orte und Regionen in Niedersachsen eine flächendeckende Integration in die H2-Versorgungsinfrastruktur angewandt werden.


Das ist geplant
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Die Stadt Haren will sich vollständig selbst mit grüner Energie versorgen. Neue Speichereinheiten des H2-Hubs sollen es ermöglichen, überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen. Die 16 Windkraftanlagen des Bürgerwindparks Fehndorf-Lindloh werden dabei mit einer Elektrolyse-Anlage, einem zusätzlichen Batteriespeicher in Kombination mit einem übergeordneten Energiemanagementsystem verbunden. Zusätzlich wird eine Wasserstoffabfüllstation und ein Gasnetzeinspeisepunkt errichtet. So werde in dem Projekt die Übertragung von Stromüberschüssen in andere Sektoren, wie den Wärme- oder Verkehrssektor umgesetzt.


So erfolgt die Wasserstoff-Produktion
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Ein entscheidender Ansatz der Sektorenkopplung im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien sei, Windenergie durch Elektrolyseanlagen mit angeschlossenem Speicher zu verstetigen. Die Produktion von Wasserstoff soll mithilfe von zwei Elektrolyseanlagen von H-Tec Systems aus Augsburg erfolgen. Deren Energieversorgung erfolge durch Windstrom aus einem neu errichteten Windpark. Energiespeicherung durch Wasserstoff im Gasnetz habe den großen Vorteil, dass große Mengen über einen längeren Zeitraum gespeichert werden können. Das Gasnetz ermögliche auch den einfachen Transport zum Endverbraucher. Das Energiesystem soll im Sommer 2022 in Betrieb genommen werden.


Einschätzung des Vorhabens

„Der Einsatz von Wasserstoff ist neben Mobilität auch für die Landwirtschaft ein wichtiger Schlüssel zur Dekarbonisierung. Das Projekt in Haren leistet hierfür einen wertvollen Beitrag und ist ein wichtiger Schritt in Richtung unabhängige Energieversorgung für die Region. Wir freuen uns mit unseren Elektrolyseuren ein Teil dieses Zukunftsmodells zu sein“, sagt Frank Zimmermann, Geschäftsführung der H-Tec Systems aus Augsburg.

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