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Andreas Schmid Group setzt auf messbare Nachhaltigkeit in der Logistik
EMAS-Zertifikat

Andreas Schmid Group setzt auf messbare Nachhaltigkeit in der Logistik

Jens Walter, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben, überreicht die Urkunde an Andrea Bobinger, Projektleiterin für die EMAS-Z

Jens Walter, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben, überreicht die Urkunde an Andrea Bobinger, Projektleiterin für die EMAS-Zertifizierung.
(v.l.n.r.:) Dr. Claudia Ambrosy (CFO); Jens Walter; Andrea Bobinger und Rüdiger Kast (Kaufmännische Leitung) von der Andreas Schmid Group. (Foto: Andreas Schmid Group)

Die Andreas Schmid Group erhält das EMAS-Zertifikat und gehört damit zu den ersten Logistikunternehmen in Schwaben mit dieser Auszeichnung. Zu den Qualifikationen des Zertifikats zählen Transparenz, Umweltziele und externe Prüfungen.

Die Andreas Schmid Group mit Sitz in Gerstohofen im Landkreis Augsburg ist mit dem EMAS-Zertifikat ausgezeichnet worden. Die Urkunde übergab die Industrie- und Handelskammer Schwaben. Damit zählt das Unternehmen zu den ersten Logistikbetrieben im Regierungsbezirk Schwaben, die diese Auszeichnung erhalten haben. 

EMAS, das „Eco-Management and Audit Scheme“, gilt als eines der anspruchsvollsten Umweltmanagementsysteme in Europa. Die Zertifizierung soll bestätigen, dass das Unternehmen ein entsprechendes System eingeführt hat und die Anforderungen systematisch erfüllt. Dazu gehören unter anderem die Erfassung relevanter Kennzahlen, klar definierte Umweltziele sowie regelmäßige externe Überprüfungen der Umweltleistung. „Die EMAS-Zertifizierung der Andreas Schmid Group verdient große Anerkennung. Das Unternehmen zeigt damit Vorbildcharakter in der Region und darüber hinaus, darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein. Es ist ein schöner und verdienter Erfolg“, erklärt der Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben für den Wirtschaftsraum Augsburg, Jens Walter. 

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie 

Das Umweltmanagementsystem soll Emissionen senken und Ressourcen verantwortungsvoll einsetzen. Die Einführung des Systems ist mit umfangreichen Anforderungen verbunden. Dr. Claudia Ambrosy, Finanzvorständin der Andreas Schmid Group, verweist auf die hohen Standards des Programms. „Die Anforderungen von EMAS sind hoch und setzen ein hohes Maß an Transparenz, Struktur und Konsequenz voraus.“

Maßnahmen zur Senkung von Emissionen 

Für die Logistikbranche scheint die Reduzierung von Treibhausgasemissionen als Schlüssel für einen höheren Umweltschutz. Auch die Andreas Schmid Group konzentriert sich auf diesen Bereich und testet unterschiedliche Maßnahmen. Dazu gehört die Erprobung alternativer Antriebstechnologien im Fuhrpark. Gleichzeitig produziert das Unternehmen erneuerbaren Strom über Solaranlagen auf den Dächern seiner Logistikhallen. Ein weiterer Schritt betrifft die betriebliche Infrastruktur, denn die unternehmenseigene Tankstelle soll künftig mit dem synthetischen Dieselersatz HVO100 betrieben werden. Dieser Kraftstoff kann den CO2-Ausstoß im Vergleich zu fossilem Diesel um bis zu 90 Prozent senken. 

Detaillierte Emissionsdaten für Kunden 

Neben internen Maßnahmen setzt das Unternehmen auch auf größere Transparenz gegenüber seinen Auftraggebern. Künftig sollen Kunden durch eine Software detailliertere Informationen über die Emissionen ihrer Sendungen erhalten. Die Ergebnisse werden anschließend in Form eines Reports an die Kunden übermittelt. Auf dieser Grundlage können ihnen verschiedene nachhaltigere Optionen angeboten werden, von alternativen Verpackungslösungen bis hin zu Transporten mit alternativen Antrieben. 

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