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Andreas Schmid baut kräftig aus: 1.000 Sendungen mehr pro Tag in Gersthofen
Logistik

Andreas Schmid baut kräftig aus: 1.000 Sendungen mehr pro Tag in Gersthofen

Die Logistikhalle der Andreas Schmid Group ist mit 11.500 m² eines der größten Terminals in Süddeutschland. Foto: Andreas Schmid Group
Die Logistikhalle der Andreas Schmid Group ist mit 11.500 m² eines der größten Terminals in Süddeutschland. Foto: Andreas Schmid Group

Die Andreas Schmid Group baut ihr Terminal in Gersthofen um 44 Prozent aus. Die Umschlagkapazität steigt auf 6.000 Sendungen pro Tag.

Die Andreas Schmid Group erweitert ihr Europaterminal in Gersthofen deutlich. Mit einem 3.500 Quadratmeter großen Anbau reagiert das Logistikunternehmen auf steigende Sendungsmengen im nationalen und internationalen Stückgutverkehr. Die tägliche Umschlagkapazität erhöht sich um 1.000 auf künftig 6.000 Sendungen.

Das Umschlagterminal wächst damit von bislang 8.000 auf 11.500 Quadratmeter – ein Plus von 44 Prozent. Pro Jahr können am Standort künftig rund 1,5 Millionen Sendungen abgefertigt werden. Seit 1999 betreibt die Andreas Schmid Group das Terminal in Gersthofen. Vor allem in saisonalen Spitzenzeiten im Frühjahr stieß die Anlage zuletzt regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen, zeitweise musste eine zusätzliche Halle genutzt werden. Mit dem Abriss einer alten Logistikhalle wurde nun Platz für den Neubau geschaffen und die infrastrukturelle Basis für weiteres Wachstum gelegt.

Mehr Tempo – bessere Arbeitsbedingungen

„Die neuen Kapazitäten ermöglichen eine noch schnellere und zuverlässigere Abfertigung unserer Sendungen auf hohem Qualitätsniveau – ein klarer Vorteil für unsere Kunden“, sagt Konrad Wenninger, Geschäftsführer der Andreas Schmid Internationalen Spedition. Gleichzeitig verbessere der Neubau die Arbeitsbedingungen für Fahrerinnen, Fahrer und Hallenpersonal deutlich. Eine Fußbodenheizung im neuen Hallenbereich sorge für konstante Temperaturen, sowohl zum Schutz sensibler Waren als auch für mehr Komfort in der kalten Jahreszeit. Das erweiterte Terminal verfügt jetzt über 162 Tore und ist damit auf steigende Volumina ausgelegt.

Nachhaltige Energieversorgung

Beim Bau setzt das Unternehmen auf eine nachhaltige Energieversorgung. Das Hallendach wird vollständig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die den jährlichen Stromverbrauch des Standorts von rund 400.000 Kilowattstunden decken soll. Die Wärmegewinnung erfolgt über eine Grundwasserwärmepumpe. Zusätzlich wurde im Bestandsgebäude der Brandschutz durch eine Feuerschutzbeschichtung sowie neue Brandschutzwände verbessert. Die Bauarbeiten begannen im März 2024, die Inbetriebnahme erfolgte schrittweise.

Drehscheibe für Europa

Mit dem Ausbau stärkt die Andreas Schmid Group ihre Rolle im internationalen Netzwerk. Das Terminal in Gersthofen fungiert als zentrale Umschlagbasis für alle Stückgutsendungen im IDS-Gebiet des Unternehmens – dem größten deutschen Stückgutnetzwerk – und zugleich als Plattform für europäische Verkehre. Neben täglichen Verbindungen nach Italien und Österreich bestehen regelmäßige Direktlinien unter anderem nach Malta, Rumänien, Polen, Tschechien und Serbien. Partnerunternehmen aus diesen Ländern speisen ihr Stückgut über Gersthofen in das deutsche Netzwerk ein. Über weitere Kooperationen bestehen Anbindungen in nahezu alle europäischen Staaten.

Neuer Vorstand bringt internationale Erfahrung

Seit dem 12. Januar 2026 wird die Andreas Schmid Group von einem neuen CEO geführt. Thomas Schledorn ist der Nachfolger von Alessandro Cacciola. Der Logistikexperte war zuvor unter anderem bei DB Schenker sowie cargo-partner (Teil der NX Group) tätig und bringt umfassende Erfahrung im europäischen Landverkehr mit. „Das Terminal ist in Größe, Modernität und Professionalität der Abläufe einzigartig in Süddeutschland“, sagt Schledorn. 

Grafische Darstellung des Hallenanbaus. Foto: Andreas Schmid Group
Grafische Darstellung des Hallenanbaus. Foto: Andreas Schmid Group

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