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Am Donnerstag wird im Augsburger ÖPNV wieder gestreikt
Verdi

Am Donnerstag wird im Augsburger ÖPNV wieder gestreikt

Symbolbild. Am Donnerstag wird im Augsburger ÖPNV wieder gestreikt. Foto: B4BSCHWABEN / Thomas Koristka
Symbolbild. Am Donnerstag wird im Augsburger ÖPNV wieder gestreikt. Foto: B4BSCHWABEN / Thomas Koristka

Aufgrund andauernder Tarifverhandlungen hat Verdi für Donnerstag, 19. Februar, erneut einen Warnstreik im Augsburger ÖPNV angekündigt. Bei Bus und Bahn ist im Stadtgebiet mit großflächigen Ausfällen zu rechnen.

Laut Verdi blieben die Tarifverhandlungen im bayerischen Nahverkehr bislang ergebnislos. Deshalb hat die Gewerkschaft erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Dies betrifft die Stadt Augsburg unmittelbar am kommenden Donnerstag.

Betriebliche Engpässe und Alternativen

Innerhalb des Stadtgebiets ist von einem weitgehenden Stillstand des Schienenverkehrs auszugehen, bei dem nur ein Bruchteil der Straßenbahnen verkehrt. Ausgenommen vom Arbeitskampf sind voraussichtlich und wie beim Streik Anfang des Monats, Linien in Außenbezirken wie dem Bärenkeller, Haunstetten oder Göggingen, da diese Routen von privaten Subunternehmern bedient werden. Ein Ersatzverkehr durch Fremdfirmen war laut den Stadtwerken aufgrund fehlender technischer Schnittstellen in den Fahrzeugen sowie mangelnder Streckenkenntnis des Personals in der Vergangenheit nicht realisierbar. Als Ausweichmöglichkeit werden Regionalzüge sowie Busse des Umland-Verbundes empfohlen. Ergänzend bieten die Verkehrsbetriebe für das städtische Fahrradverleihsystem eine kostenfreie Nutzung für Kurzstrecken an.

Forderung nach Entlastung

Inhaltlich fordern die Beschäftigten eine monatliche Entgelterhöhung von 668,75 Euro sowie spürbare Verbesserungen bei den Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und die Festlegung einer Mindestruhezeit von elf Stunden. Während die Arbeitgeberseite auf die angespannte Haushaltslage der Kommunen verweist, argumentiert die Gewerkschaft mit der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zur Personalgewinnung. Ziel sei zudem eine strukturelle Trennung der Tarifverträge für Entgelte und Arbeitsbedingungen, um künftige Verhandlungen zu entzerren.

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