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Aktion Zukunft+ unterstützt Klimaschutzprojekte weltweit
Fujitsu

Aktion Zukunft+ unterstützt Klimaschutzprojekte weltweit

(v.l.n.r.): Schulleiter St. Stephan Alexander Wolf, Dominik Sailer, Head of ESG & ISO Compliance bei Fujitsu, Oberbürgermeister
(v.l.): Schulleiter St. Stephan Alexander Wolf, Dominik Sailer, Head of ESG & ISO Compliance bei Fujitsu, Oberbürgermeister Florian Freund, Jürgen Egger, Geschäftsführer Fsas Technologies bei der Spendenübergabe am Gymnasium bei St. Stephan. Foto: Ruth Plössel; Stadt Augsburg

Die Stadt Augsburg hat mit Fujitsu das erste Unternehmen für die Aktion Zukunft+ gewonnen. Unterstützt werden das Klimaschutzprojekt „St. Stephan Zero“ und ein Trinkwasserprojekt in Eritrea.

Die Stadt Augsburg gewinnt mit Fujitsu ihren ersten Unternehmenspartner für die Aktion Zukunft+. Mit dem Kauf von Zukunft+-Zertifikaten unterstützt Fujitsu somit zwei Klimaschutzprojekte. Eines davon ist das städtische Vorhaben „St. Stephan Zero – der Weg zur klimaneutralen Schule“. Das zweite Projekt soll die Trinkwasserversorgung in Eritrea verbessern.

Die Aktion Zukunft+ ermöglicht es Unternehmen, Privatpersonen, Organisationen und Kommunen, Klimaschutzmaßnahmen durch den Erwerb von Zertifikaten zu finanzieren. Die geförderten Projekte befinden sich sowohl in der Region als auch im Rest der Welt.

Klimaschutz durch Zertifikate finanzieren

Die Aktion Zukunft+ wurde 2023 vom Landratsamt München ins Leben gerufen. Die Stadt Augsburg hat das Konzept im Rahmen von Blue-City Augsburg übernommen. Fujitsu ist Mitglied des Blue-City-Klimapakts Wirtschaft. Unterstützer können selbst entscheiden, welches Klimaschutzprojekt sie fördern möchten. Die Umsetzung erfolgt über Crowdfunding. 

Ein Zukunft+-Zertifikat kostet derzeit 20 Euro und entspricht einer Tonne CO₂. Damit können eigene Treibhausgas-Emissionen ganz oder teilweise ausgeglichen werden. Die Spenden fließen zu gleichen Teilen in ausgewählte Klimaschutzprojekte in der Region und im Globalen Süden.

Gymnasium bei St. Stephan soll klimaneutral werden

Im Mittelpunkt des Augsburger Projekts steht das Gymnasium bei St. Stephan. Innerhalb eines Schuljahres soll die Schule im Bereich Strom klimaneutral werden. Derzeit verursacht das Gymnasium rund 56 Tonnen CO₂ pro Jahr. Diese Emissionen sollen mithilfe des Projekts auf null sinken.

Die Schule engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für Klimaschutz und das Thema Nachhaltigkeit. Das Projekt soll an die bisherigen Ergebnisse anknüpfen und weitere Fortschritte ermöglichen. Auch Oberbürgermeister Florian Freund begrüßt die Zusammenarbeit. „Ich bin Fujitsu und dem Gymnasium bei St. Stephan sehr dankbar für ihr Engagement im Rahmen der Aktion Zukunft+“, so Freund.

Die Stadt Augsburg verfolgt mit dem Vorhaben das Ziel, weitere Maßnahmen zur Klimaneutralität schneller umzusetzen. Mittelfristig sei geplant, das Vorgehen auf andere weiterführende Schulen in Augsburg zu übertragen.

Trinkwasserprojekt in Eritrea soll CO₂-Emissionen vermeiden

Neben dem Schulprojekt in Augsburg finanziert Fujitsu auch das Vorhaben „Sauberes Trinkwasser in Eritrea“. Es soll Treibhausgas-Emissionen vermeiden und die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern. In den betroffenen Gemeinschaften wird Wasser bisher teilweise mit Brennholz abgekocht. Das Projekt setzt deshalb auf nachhaltige Lösungen für die Wasserversorgung. Geplant sind pumpenbetriebene Bohrlöcher sowie die Instandsetzung bestehender Brunnen. Auch deren dauerhafte Wartung ist vorgesehen. Durch diese Maßnahmen soll der Bedarf an Brennholz sinken. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Vermeidung von Emissionen und verbessert zugleich den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Fujitsu setzt auf Nachhaltigkeit

Laut Dominik Sailer, Head of ESG & ISO Compliance bei Fujitsu, möchte das Unternehmen eine nachhaltigere Welt mitgestalten. „Mit der Aktion Zukunft+ setzen wir diesen Anspruch konkret um: Wir übernehmen Verantwortung vor Ort und unterstützen Klimaschutzprojekte, die sowohl in Augsburg als auch weltweit Wirkung entfalten“, erklärt Sailer. Mit der Teilnahme ist Fujitsu das erste Unternehmen, das die Aktion Zukunft+ in Augsburg unterstützt.