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Interview: „Print und Online sind kein Widerspruch“
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FORUM MEDIA GROUP GMBH

Interview: „Print und Online sind kein Widerspruch“

Kerstin Kuffer, Geschäftsführerin der FORUM MEDIA GROUP. Foto: FORUM MEDIA GROUP

Im Interview verrät Kerstin Kuffer, Geschäftsführerin der FORUM MEDIA GROUP: „Print und Online sind kein Widerspruch“. Dabei erklärt sich auch, warum die Digitalisierung für klassische Printverlage keine Bedrohung sein muss.

Geben Sie uns einen kurzen Rückblick: Wie war 2015?

2015 war ein sehr gutes und wichtiges Jahr für die FORUM-Gruppe. Mit dem Zukauf von RTA – einem führenden britischen Weiterbildungsanbieter – konnten wir unsere Markposition in Großbritannien weiter ausbauen. Nach Zukäufen in Kanada und Australien in den letzten Jahren haben wir 2015 vor allem dazu genutzt, um in allen Bereichen die notwendigen strukturellen Weichen­stellungen für weiteres Wachstum vorzunehmen. Dadurch können wir 2015 erneut einen Rekordumsatz erzielen.

Stichwort: „Weiteres Wachstum“: Was wollen Sie 2016 erreichen?

Unser Ziel ist es, mittelfristig zu einem der weltweit führenden Medienunternehmen zu werden. Dazu haben wir uns etwa im Bereich Education – also berufliche Weiterbildung – zu Beginn des Jahres neu aufgestellt. Unter unserer neuen Marke Akademie Herkert haben wir 2015 deutschlandweit rund 500 Seminare mit mehr als 8.000 Teilnehmern veranstaltet. Statistisch gesehen heißt das: Es gab 2015 keinen Tag ohne FORUM. Dabei arbeiten wir eng mit renommierten Prüfungsinstituten zusammen, um auch 2016 eine hohe Qualität unserer Weiterbildungsangebote zu garantieren und unser Portfolio kundenorientiert weiterzuentwickeln.

Zugleich wollen wir unser Kerngeschäft im Bereich „Information“ weiter ausbauen. Viele unserer Produkte sind bereits seit Jahren am Markt etabliert, Marktführer in ihrem Segment und verfügen über eine sehr hohe Kundenbindung. Mit mehrwertigen Angeboten auf allen Kanälen – vom Online-Portal über Service-Apps bis hin zum Kongress – werden wir diese klassischen Print-Titel zu echten Informationsmarken ausbauen.

Drittens ist die Digitalisierung der Verlagsbranche ein Thema, das wir selbst nicht nur beobachten, sondern auch maßgeblich mitgestalten wollen. Hier sind wir – gerade was Vertrieb und Online-Marketing betrifft – bereits sehr gut aufgestellt, lernen aber auch täglich dazu. Und auch auf Produktebene gibt es bei uns viele neue Ideen für digitale Angebote, die wir 2016 umsetzen werden.“

Die Digitalisierung beschäftigt die Branche seit langem. Aber einen Königsweg hat bislang niemand gefunden. 

Das liegt wahrscheinlich daran, dass es keinen gibt. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass zwischen Print und Online kein zwangsläufiger Widerspruch besteht. Die Informationsbedürfnisse der Kunden kannibalisieren sich nicht unbedingt. Im Gegenteil: Sie können sich sogar sehr gut ergänzen. Viele unserer Kunden entscheiden sich heute für eine Lösung aus Print UND Online. Die Formularsammlung fürs Büro, das Online-Portal für die schnelle Information unterwegs auf dem Smartphone.

Zusätzlich merken wir in vielen Bereichen: Digital Publishing hat – gerade bei starken Marken – auch positive Spill-over-Effekte auf das Printgeschäft. Es gibt viele Kunden, die sich über einen nutzwertigen Onlineauftritt für ein klassisches Printprodukt entscheiden. Insofern ist die Digitalisierung auch für klassische Printverlage weniger eine Bedrohung als vielmehr eine Chance, zusätzlichen Mehrwert zu bieten.

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