Fliegerhorst

Bauarbeiten für Flugsicherungs-Campus Kaufbeuren gestartet

Symbolbild - Flugsicherungs-Center in Bremen. Foto: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Nach einem knappen Jahr Planungsphase beginnen Ende April die ersten Bauarbeiten für den neuen Flugsicherungs-Campus. Geplant sind mehrere Neubauten auf dem Kaufbeurer Fliegerhorst.

Der Startschuss fällt auf einer Teilfläche des Offiziersheim-Geländes an der Apfeltranger-Straße in Kaufbeuren. Um den von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und der Kaufbeuren ATM Training GmbH – KAT geplanten Campus zu realisieren, müssen zunächst zwei der vier Unterkunfts-Gebäude abgerissen werden. Diese befinden sich im Besitz der DFS. Mit den Abrissarbeiten wurde die Höbel Umwelt GmbH aus Immenhofen betraut.

Spatenstich im Sommer vorgesehen

Im Sommer werden die zwei verbleibenden Gebäude saniert. Dort entstehen 80 Unterkünfte für Lehrgangs-Teilnehmer. Die Planungen hierfür stammen vom Architekturbüro Müller-Schurr aus Marktoberdorf. Ende des Jahres beginnen dann die Rohbau-Arbeiten für den Neubau eines Schulungs-Gebäudes. Dieses wurde von Henn Architekten aus München geplant. Der Start des Bauprojektes wird mit einem Spatenstich am 19. Juni 2017 feierlich begangen. Die Fertigstellung aller Gebäude ist für Mitte 2019 vorgesehen. Der Schulungsbetrieb der KAT wird dann vom Fliegerhorst in den Neubau umziehen.

Ausbildung von Flugsicherungs-Personal bleibt in Kaufbeuren

Der Campus soll zur Ausbildung von Flugsicherungs-Personal der Bundeswehr dienen. Im Sommer 2015 entschied sich das Bundesverteidigungs-Ministerium dafür, diesem militärischen Ausbildungszweig in Kaufbeuren bestehen zu lassen. Ministerpräsident Horst Seehofer hatte sich persönlich für das Vorhaben eingesetzt, ebenso Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber sowie sein Vorgänger Thomas Kreuzer und der Stimmkreisabgeordnete und Wirtschaftsstaatssekretär Franz Pschierer. Insbesondere Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich damals sehr zufrieden mit dieser Entscheidung und bedankte sich bei den Akteuren.

Kaufbeurens Oberbürgermeister hofft auf neue Geschäftsfelder

Oberbürgermeister Bosse freute sich nun, dass die zivil-militärische Kooperation in Kaufbeuren mit dieser Investition dauerhaft untermauert wird. Das sichert und schafft Bosse zufolge neue Arbeitsplätze in einem Zukunftsmarkt für die Region. Weiter sei es beispielgebend für die weiteren Konversions-Maßnahmen. Zudem kann der neue Flugsicherungs-Campus in Kaufbeuren als Ausgangspunkt für neue Geschäftsfelder im Bereich Drohnen fungieren, zeigt sich OB Bosse hoffnungsvoll.

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