Internetausbau

Neue Glasfaseranschlüsse für Nördlingen

Die Beteiligten des Glasfaserprojekts in Nördlingen. Foto: Rudi Scherer
Das Projekt, die Stadt Nördlingen mit schnellem und stabilem Internet zu versorgen, nähert sich seinem Ende. Im Gewerbegebiet an der Lach allerdings stehen die Arbeiten am Glasfasernetz still.

Mit Freude konnte Oberbürgermeister Hermann Faul die Vertreter der Telekom Deutschland, die bauausführende Firma sowie örtliche Elektrofach-Geschäfte im Rathaus begrüßen. Grund war die langersehnte Fertigstellung des Breitband-Ausbaus im Stadtgebiet durch die Telekom mit der sogenannten Vectoring-Technik. Nach monatelangen Arbeiten im Untergrund und der Verlegung von mehreren 1.000 Metern Glasfaserkabeln sind die DSL-Hausanschlüsse auf bis zum 100 Megabyte verbessert worden. OB Faul freute sich sehr über die schnellen Internet-Verbindungen im Bereich der Altstadt und der angrenzenden Wohngebiete.

Ausbau im Gewerbegebiet steht noch aus

Allerdings wurde der vertraglich vereinbarte Ausbau im Gewerbegebiet an der Lach bislang noch nicht durchgeführt. Wie Lothar Heubeck, Telekom-Vertrieb, ergänzte, habe die beauftragte Firma den Auftrag zurückgegeben. Eine neue Firma werde in nächster Zeit die Arbeiten durchführen. Sobald ein weiterer Zulieferer die noch fehlenden technischen Voraussetzungen für den Ausbau des Gewerbegebiets schaffe, könne die schnelle Verbindung genutzt werden.

Schnelles Internet für Nördlingen

Mit dem Breitband-Ausbau sind nun die Verbindungen in den meisten Teilen der Altstadt und in angrenzenden Wohngebieten sehr leistungsstark. Telefonieren, surfen und Fernsehen ist gleichzeitig möglich. Aber auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Ob und in welchem Umfang dies möglich ist, können die Interessenten bei den örtlichen Fachfirmen, Expert-Müller, Elektrofachgeschäft und Liton Mobilfunk + TV, erfragt werden.

5.500 Haushalte mit Glasfaserinternet

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wurde Glasfaserkabel verlegt. Damit sind erheblich höhere Übertragungs-Geschwindigkeiten möglich. Diese grauen Kästen am Straßenrand werden zu kleinen Vermittlungsstellen. Im Multifunktionsgehäuse wird das Lichtsignal von der Glasfaser in elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Wie Johannes Schäfer von der Telekom-Technik berichtet, hätten nun 5.500 Haushalte im Bereich der Kernstadt die Möglichkeit, auf schnelles Internet zurückzugreifen.

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