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Elmar Stegmann als Federführer des Projekts HyAllgäu*-Bodensee
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Gewinner des Tages

Elmar Stegmann als Federführer des Projekts HyAllgäu*-Bodensee

Der Lindauer Landrat Elmar Stegman.
Der Lindauer Landrat Elmar Stegman. Foto: LRA Lindau (Bodensee)

Wasserstoff könnte die Lösung vieler Probleme der Energiewende sein. Im Allgäu startete hierzu ein Pilotprojekt unter der Federführung des Lindauer Landrats Elmar Stegmann. Innovation braucht Mut.

Mit der Energiewende steht es in unserer Region nicht so gut wie es könnte. Die Infrastruktur ist noch nicht für flächendeckende E-Mobilität bereit. Die Politik hat es in den vergangenen Jahren verpasst, Wind-, Wasser- und Solarenergie stark genug zu forcieren. Zwischenzeitlich geht uns das Gas aus Russland aus und wir müssen auf einen Vertrag mit Katar setzen. Der ist zwar was Umweltschutz und die Achtung von Menschenrechten geht nicht viel besser, aber wenigstens aus jetziger Sicht zuverlässig. Insgesamt wird Schwaben aber nicht darum herumkommen, sich mit dem Thema klimafreundlicher Energiequellen zu beschäftigen. Ein groß angelegtes Projekt hat sich jetzt genau dem angenommen. Denn im Allgäu wurde ein Verbund namens HyAllgäu*-Bodensee gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu prüfen, wo in der Region Wasserstoff-Technologie zum Einsatz kommen kann. Inzwischen wurde ein erstes Zwischenfazit gezogen. Und dieses viel erfreulich positiv aus. Busse und Bodenseeschiffe könnten schon bald mit Wasserstoff betrieben werden. Ebenso haben sich regionale Unternehmen aus dem Mittelstand dazu bereiterklärt, sich mit all ihrer innovativen Kraft an dem Projekt zu beteiligen. Unterdessen findet das Projekt auch beim Bund Anklang: Dieser fördert HyAllgäu*-Bodensee mit 400.000 Euro.

„Wir freuen uns über das große Interesse in der Region. Seit April dieses Jahres wurden Gespräche mit über 120 Akteurinnen und Akteuren geführt, die sich mit innovativen Ideen und bereits konkreten Projekten einbringen. Das ist schon für sich ein toller Erfolg und bestätigt noch einmal, dass wir mit grünem Wasserstoff auf dem richtigen Weg sind. Regional und auch überregional aus Wind und Sonne produziert, macht er uns unabhängiger von Energieimporten, bringt Wertschöpfung nach Hause und trägt zum Klimaschutz bei“, sagt Elmar Stegmann, Landrat im Landkreis Lindau (Bodensee), der die Federführung im Projekt HyAllgäu*-Bodensee übernommen hat und ergänzt: „„Schon heute erkennen wir aus diesen Arbeiten die Konturen einer neuen Wasserstoffwirtschaft. Bis 2030 könnten etwa 1.000 bis 3.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr in der Gesamtregion nachgefragt werden. Darauf sollten wir uns hier vor Ort einstellen und nicht darauf warten, dass andere uns zuvorkommen.“

Elmar Stegmann, wenn Sie diese Kolumne kennen, wissen Sie, dass Politiker hier nur selten Lob erfahren. Üblicherweise applaudiere ich Wirtschaftslenkern, die mit Pragmatismus schneller agieren, als es der Staat kann. Aber Sie haben mir einen Grund zur Ausnahme dieser Regel gegeben. Denn das maßgeblich von Ihnen gestaltete Projekt HyAllgäu*-Bodensee scheint auf einem brillanten Weg zu sein, mit politischem Willen und wirtschaftlicher Innovation einen großen Schritt in Richtung klimafreundlicher Energiegewinnung und Energienutzung zu gehen. Das ist genau das, was die Region und das gesamte Land brauchen. Ich hoffe, noch von vielen Erfolgsgeschichten dieser Art zu hören.

Deshalb ist Elmar Stegmann der Gewinner des Tages.

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