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Von der Kongresshalle zum Kongress am Park: 50 Jahre Sichtbetonjuwel mit Kultstatus
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50 Jahre Begegnung. Austausch. Inspiration. Erlebnis.

Von der Kongresshalle zum Kongress am Park: 50 Jahre Sichtbetonjuwel mit Kultstatus

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Kongress am Park. Foto: Norbert-Liesz

Am 17. Juni 1972 eröffnete die Kongresshalle Augsburg. Diese wurde zur gleichen Zeit wie der Hotelturm und die olympische Strecke am Eiskanal gebaut. 2009 wurde das Sichtbetongebäude unter Denkmalschutz gestellt und 2012 nach zwei Jahren energetischer und optischer Sanierung als Kongress am Park wiedereröffnet.

Kongress am Park ist zum kulturellen Treffpunkt in Schwaben geworden, strahlt über die bayerischen Grenzen hinaus und hat zum Imagegewinn der Stadt beigetragen. Er ist auch ein wichtiger Impulsgeber für die Entwicklung Augsburgs als Kongressdestination. Für Götz Beck, Geschäftsführer der Kongress am Park Betriebs GmbH steht fest: „Gerade der Kongress- und Tagungsmarkt wird maßgeblich zur touristischen Revitalisierung von Augsburg und Region beitragen“.

Das Ensemble genießt in Fachkreisen einen Kultstatus als „Best-Practice“-Beispiel für die Wiederbelebung der Nachkriegsmoderne. Es ist ein Denkmal für den Brutalismus (béton brut) in Bayern, aber durch eine energieeffizientes Klimakonzept der Stadtwerke Augsburg auch ein „Monument for Future“ im Klimawandel, wo gebaute Architektur als Ressource für kulturelle, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit verstanden wird.

Durch die energetische Sanierung konnte der Energieverbrauch beim Betrieb im Vergleich zur Zeit vor der Schließung um 70 Prozent gesenkt werden. Dieses Ergebnis kann nicht zuletzt aufgrund des Energiemanagements und Monitorings durch die Stadtwerke Augsburg erzielt werden. Photovoltaik und ein Blockheizkraftwerk erzeugen Wärme und Strom effizient, umweltschonend – und auch innovativ: Die deutschlandweit erste Brennstoffzelle eines Kongresszentrums liefert Wärme und Strom mit hohem Wirkungsgrad. Die Regelungs- und Steuerungstechnik sorgt für die adäquate Frischluftzufuhr sowie für angenehme Raumtemperaturen und angemessene Luftfeuchtigkeit. Strom wird von Energieversorgern bezogen, die in der Region Wasserkraftwerke betreiben.

Für die möglichst CO2-neutrale Anreise wird den Tagungs- und Kongressteilnehmern das Veranstaltungsticket mit 100 Prozent Ökostrom im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn nahegelegt.

Die von Max Speidel geschaffene, denkmalgeschützte „Béton brut“ Architektur wird seit 2012 von einem preisgekrönten Lichtkonzept bewusst in Szene gesetzt, das mit LEDs farbige Akzente setzt und auf vintage Beleuchtungselemente aus dem Baujahr zurückgreift.

Stilgetreue Design-Klassiker aus den 1970er Jahren wie die orange Sitzschlange Pantonova von Verner Panton – inzwischen zum Kultobjekt avanciert – harmonieren mit dem Sichtbeton der Nachkriegsmoderne. Die besondere Wohlfühlkulisse beruht ebenso auf sorgfältig ausgewählte neuere Design-Objekte wie die pinken „Plasma“ Sitzmöbel der dänischen Designer Busk und Hertzog.

Auf die – zuletzt durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärke – Nachfrage nach Hybrid-Veranstaltungen hat sich Kongress am Park längst eingestellt. Hybrid heißt: Viele Teilnehmer treffen sich wie gehabt vor Ort. Zusätzlich können sich aber noch beliebig weitere Interessenten an den Veranstaltungen beteiligen. Virtuelle Räumen und technischer Service ermöglichen Veranstaltungsformate von der kleinen Online- Konferenz über Live-Streaming bis zur großen Hybrid-Veranstaltung. Die Kombination von Präsenz- und Online-Teilnahme an solchen Veranstaltungen erweitert den potenziellen Tellnehmerkreis im Prinzip weltweit.

Götz Beck: „Virtuelle Räume haben den Vorteil, dass wir jetzt auch Veranstaltungen akquirieren können, die wegen ihrer großen Teilnehmerzahl früher nicht nach Augsburg kommen konnten.“ Bei solchen Open Space-Veranstaltungen werden sich künftig auch die kommunikativen Abläufe und die Arbeitstechniken bei Kongressen und Tagungen verändern, weiß Götz Beck. Er sieht in hybriden Veranstaltungen ein Tagungs- und Kongressformat großem Zukunftspotenzial. Beck: „Experten sagen der Tagungs- und Kongresswirtschaft gar ein goldenes Zeitalter voraus.“


WOCHENENDE DER OFFENEN TÜR


Am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Mai feiert Kongress am Park mit einem Wochenende der offenen Tür und mit der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „50 Jahre Begegnung. Austausch. Inspiration. Erlebnis.“ Die Besucher*innen erwartet ein buntes Programm mit Führungen hinter die Kulissen, Konstantin Lukinov live am Klavier, Aktionen des FC Augsburg, der Ausstellung „Modular Festival im Kongress am Park“, einem Live-Interview von Olympialegende Karl Heinz Englet und einem fulminanten Konzert mit Orgelkoryphäe Hansjörg Albrecht. Mehr zum Programm.

Die Jubiläumsausstellung wird bis Ende 2022 im Kongress am Park zu sehen sein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kongress-augsburg.de

Hinweis Kanu WM:

Vom Ende Juli bis Ende August ist im Kongress am Park die Ausstellung »50 Jahre Olympische Spiele in Augsburg« im Rahmen der Kanuslalom-WM 2022 zu besuchen. Sie thematisiert die Geschichte vom Eiskanal als Olympische Stätte, von dem Bau im Jahr 1972 bis hin zur WM 2022.