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Multi-Faktor-Authentifizierung: Effiziente Abwehr gegen Cyberkriminalität

Multi-Faktor-Authentifizierung: Effiziente Abwehr gegen Cyberkriminalität

Symbolbild. Multi-Faktor-Authentifizierung ist ein Branchenstandard, um Daten effizient zu schützen. Foto: stock.adobe.com / THAWEERAT
Symbolbild. Multi-Faktor-Authentifizierung ist ein Branchenstandard, um Daten effizient zu schützen. Foto: stock.adobe.com / THAWEERAT

Cyberangriffe und Datenlecks stellen eine immer größer werdende Bedrohung dar, weshalb herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen wie Passwörter oftmals nicht mehr ausreichen. Ein Branchenstandard hierfür ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).

Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen stellt MFA eine effiziente Möglichkeit dar, sensible Daten zu schützen.

Multi-Faktor-Authentifizierung: Was ist das?

Die Multi-Faktor-Authentifizierung, kurz MFA, ist ein Sicherheitsverfahren, das zur Verifizierung der Identität eines Benutzers mindestens zwei unabhängige Nachweismethoden nutzt. Anstatt sich auf einen einzigen Authentifizierungsfaktor zu verlassen, kombiniert die MFA verschiedene Faktoren: So wird etwas, das Sie wissen (z. B. ein Passwort), mit etwas, das Sie besitzen (z. B. ein Smartphone) und/oder etwas, das Sie sind (biometrische Merkmale wie Fingerabdruck und Gesichtserkennung) kombiniert. Standardmäßig werden meist zwei der oben genannten Faktoren eingesetzt, um zusätzlichen Schutz zu gewährleisten. Man spricht dann von Zwei-Faktor-Authentifizierung, kurz 2FA.

Ziel der MFA ist es, die Sicherheit zu erhöhen, indem der Fremdzugriff erschwert wird. Auch wenn ein Angreifer das Passwort eines Nutzers erlangt, benötigt er dennoch den zweiten Faktor, um sich erfolgreich anzumelden. Den zweiten Faktor rein durch Ausprobieren zu erhalten oder sich zu erschleichen ist schwieriger, da er oft mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen kombiniert wird, die das Ausspähen von Zugangsdaten erschweren.

Warum MFA für KMU immer wichtiger wird

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sind zunehmend der Gefahr von Cybercrime beziehungsweise Cyberattacken ausgesetzt. Gleichzeitig verfügen KMU oft über weniger Ressourcen, um sich umfassend gegen diese Cyberbedrohungen abzusichern. Die Implementierung und Nutzung von MFA ist eine kosteneffiziente Möglichkeit, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das Vertrauen der Kundschaft zu stärken, denn: Kundendaten geraten nach Cyberangriffen oft in die Hände von Hackern und damit möglicherweise ins Internet.

Welche Authentifizierungsmethoden gibt es?

Es gibt verschiedene Methoden der Multi-Faktor-Authentifizierung, die Sie in Ihrem Unternehmen einsetzen können:

  • OTP per E-Mail / SMS: Ein einmaliger Code (TAN / Transaktionsnummer) oder ein Einmalpasswort (OTP / „One Time Password“) wird zur Authentifizierung an den Benutzer gesendet.
  • OTP / Push per Authenticator-App oder Hardware-Token: Verschiedene Softwarehersteller, darunter Google und Microsoft, bieten sogenannte Authenticator Apps an, die OTP generieren. Diese müssen zusätzlich zum Passwort eingegeben werden. Alternativ besteht bei einigen Apps auch die Möglichkeit zur Identitätsbestätigung per Push-Benachrichtigung. Der User wird hierbei aufgefordert, die Anmeldung anhand von Kontextinformationen wie Ort, IP oder dem beim Login verwendeten Gerät zuzulassen oder zu verweigern. Doch Achtung: Es gibt auch Push-Benachrichtigungen für MFA, die ohne Informationen wie IP oder Ort auskommen. Hier gilt es bei der Nutzung vorsichtiger zu sein, um einer Bestätigung aus Reflex vorzubeugen.
  • Biometrische Authentifizierung: Fingerabdruck- oder Gesichtserkennungstechnologien bieten eine benutzerfreundliche und sichere Option für zusätzlichen Schutz.

Richtige MFA auswählen: Was Sie vorher beachten sollten

Um die richtige Art der Multi-Faktor-Authentifizierung für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, kann es helfen, die folgende Checkliste zu beachten.

  • Größe und Struktur des Unternehmens: Berücksichtigen Sie, wie viele Mitarbeiter die MFA nutzen werden und welche Systeme und Daten sie schützen müssen.
  • Budget: Setzen Sie ein realistisches Budget für die Implementierung und Wartung der MFA-Lösung fest.
  • Schwachstellenanalyse: Analysieren Sie potenzielle Sicherheitslücken in der Infrastruktur Ihres Unternehmens. Schwachstellen wie schwache Passwörter und unsichere Netzwerke sollten vor der Implementierung von MFA beseitigt werden, damit die Sicherheitsmethode effektiv greift und etwa Phishing-Angriffe schwerer gelingen.
  • Integration: Stellen Sie sicher, dass das Sicherheitssystem nahtlos in Ihre bestehenden Systeme und Anwendungen integriert werden kann.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die gewählte Lösung sollte für Ihr Team einfach zu bedienen sein. Schulungen und Sensibilisierung für Cyberkriminalität helfen zusätzlich dabei, eine hohe Akzeptanz sicherzustellen.
  • Zukunftssicherheit: Achten Sie darauf, dass die von Ihnen gewählte Lösung flexibel genug ist, um mit Ihrem Unternehmen zu wachsen und sich an neue Bedrohungen anzupassen. Hierzu gehören auch die kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung des MFA-Systems.

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