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Kundenakquise online? Das sind die 10 besten Ansätze
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Digital Affin

Kundenakquise online? Das sind die 10 besten Ansätze

 Jan Siebert - Autorenbild querformat (1)
Jan Siebert, Geschäftsführer der tomorrow web GmbH und Blogger bei Digital Affin. Foto: privat

Die Online-Kundenakquise ist für viele Unternehmen die wichtigste Maßnahme, um Kunden zu generieren und Gewinn machen zu können. Dabei ist es wichtig, sich immer auf dem Laufenden zu halten, um neue Ansätze bei Bedarf direkt umsetzen zu können. Trotzdem muss immer bedacht werden, dass neue Herangehensweisen sowohl den entscheidenden Vorteil, als auch einen Nachteil bringen können, wenn sie nicht zum Produkt und dem Unternehmen passen.

Aus dem Onlinemarketing das Meiste herauszuholen ist für viele Unternehmen eine schwierige Aufgabe. Dabei liegt hier oft ungenutztes Potenzial verborgen, das für den entscheidenden Schritt in Richtung Erfolg ausschlaggebend sein kann. 

Um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, lohnt es sich, die folgenden 10 Ansätze zu kennen und je nach Bedarf und Nützlichkeit für das eigene Unternehmen umzusetzen.


1. Durch SEO ganz vorne im Google-Ranking

SEO - auch bekannt als Suchmaschinenoptimierung - hilft dabei, dass eigenen Inhalte bei den entsprechenden Google Suchanfragen (Keywords) ganz oben erscheinen. Und je weiter oben, desto leichter werden Inhalte von potenziellen Kunden gefunden. 

Dabei sind vor allem 2 SEO-Maßnahmen für die Kundenakquise relevant:

  1. Die Keyword-Optimierung der Webseite: Wichtige Schlüsselbegriffe, die das eigene Unternehmen prägnant beschreiben, sollten z.B. in Überschriften, Fließtexten, Bildbeschreibungen usw. vorkommen. Bei der Suche nach den richtigen Keywords helfen Tools wie der Google Keyword Planner.
  2. Linkbuilding: Was neben den Keywords in das SEO-Ranking mit einspielt, ist das Linkbuilding via Backlinks. Dafür muss guter Content erstellt werden, der dann von anderen Webseiten verlinkt wird. Diese Links werden als Backlinks bezeichnet und wirken sich positiv auf das Google-Ranking aus.

2. Aufmerksamkeit durch zielgruppenfokussierten Content

Potenzielle Kunden müssen durch optimierten Content begeistert werden. So kann ein Unternehmen reine Webseitenbesucher zu Leads und zahlenden Kunden machen.

Folgende Fragen helfen dabei, zielgruppenfokussierten Content zu erstellen:


  • Was sind die wichtigsten Keywords?
  • Welche Themen und Keywords werden von den Konkurrenten abgedeckt?
  • Über welche Themen unterhalten sich potenzielle Kunden auf Social Media?
  • Welche Probleme sind relevant für die Zielgruppe?
  • Welche neuen Trends und News gibt es in der Branche?
  • Gibt es aktuelle Statistiken, Grafiken und Zahlen?

Für das Content-Marketing eignet sich am besten ein Blog. Dessen Inhalte können dann auch einfach für Social Media übernommen oder über das Netzwerk beworben werden.


3. Generieren neuer Leads

Potenzielle Kunden sind auf der Webseite, jetzt müssen sie zu Leads gemacht werden. Dafür müssen Kontaktdaten gesammelt werden. Das geht am einfachsten, indem “Geschenke” angeboten werden, also kostenlose Einblicke oder Tools, die einen Vorgeschmack auf die Qualität des Angebots geben.

Das können zum Beispiel sein:


  • E-Books
  • Whitepaper
  • Checklisten
  • Infografiken
  • Vorlagen
  • Rabatte

Um an diese kostenlosen Inhalte zu kommen, müssen Kunden ihre E-Mail-Adresse angeben.

Leads generieren können Unternehmen auch durch kreative Anwendungen, zum Beispiel Live-Chat-Softwares oder eine Funnel-Software. Damit können sie sich von der Konkurrenz absetzen und die passenden Kunden einfach zu Leads konvertieren.


4. Aktivieren der Leads

Der nächste Schritt ist, Abonnenten zu Kunden zu machen. Denn alle Kontakte, die generiert werden, können zahlende Kunden werden. 

Das geht vor allem durch folgende Möglichkeiten:

  • E-Mail-Marketing mit speziellen Rabatt-Angeboten oder Gutscheinen
  • Automatisierte Follow-Up Mailing Kampagnen
  • Einladung zu Vorträgen / Veranstaltungen
  • Retargeting-Kampagnen auf Facebook

Unternehmen, die sich im Wettbewerb abheben möchten und ihre Kunden zuverlässig und individuell generieren wollen, können zum Beispiel auf personalisierte Videos und Sprachnachrichten im E-Mail-Marketing setzen.

Auch das Tool Weels eignet sich für diesen Zweck. Mit Weels kann ein Video-Chatbot auf der eigenen Webseite eingebettet werden, der 24/7 für die Besucher da ist. Das geschieht zum Beispiel anhand eines persönlichen Erklärungsvideos des Gründers zu den Funktionen des Produkts.


5. Aktivierung bestehender Kunden

Die Neukundenakquise ist immer mit einem hohen Zeit- und Energieaufwand verbunden. Wieso also nicht bestehende Kunden reaktivieren?

Auch hier sind spezielle Mailings empfehlenswert. Der Inhalt könnte zum Beispiel folgendermaßen aussehen:


  • Ein neuer Service/ ein neues Produkt, das für die Kunden relevant ist
  • Ein ergänzender Service/ ein ergänzendes Produkt zum zuvor gekauften Service/Produkt
  • Wobei könnte der Kunde noch Unterstützung benötigen?
  • Mails zu besonderen Anlässen, z.B. Geburtstag, Firmengründung etc.

Besonders personalisierte Videos und Sprachnachrichten im E-Mail-Marketing bieten sich hier wieder an. Je mehr sich der Kunde direkt mit der Lösung angesprochen fühlt, desto eher wird er kaufen.


6. Der Nutzen von Social Media 

Auch die Social Media Kanäle sollten gut gepflegt sein. Denn auch hier können schnell und einfach Kunden generiert werden.

Folgende Maßnahmen helfen dabei:


  • Ein aussagekräftiges und attraktives Titelbild, das den Geschäftszweck zeigt
  • Ein seriöses Profilbild, am besten das Logo oder ein professionelles Foto 
  • Spannender Content auf den Social Media Seiten
  • Interaktion, z.B. durch Votings, Frage-Posts oder kleine Wettbewerbe
  • Der „Blick hinter die Kulissen“ – das sorgt für Sympathie und Nahbarkeit
  • Verweise auf kostenlose Whitepaper, Checklisten, E-Books etc.
  • Teilen guter Testimonials, Empfehlungen und Bewertungen 
  • Aktivität in Facebook-Gruppen inkl. Profilierung durch hilfreiche Tipps als Experte
  • Gründung einer eigene Facebook-Gruppe
  • Kostenpflichtige Optionen wie das Schalten von Ads oder die Möglichkeiten des Retargeting

Ist Facebook nicht die richtige Anlaufstelle, lohnt sich eine Community Software mehr. Mit dieser Software kann nicht nur schnell und nachhaltig eine eigene Community aufgebaut, sondern auch Membership-Angebote promotet und das Kundenengagement verbessert werden.


7. Aktivität in Communities, Foren und Blogs

Den eigenen Expertenstatus zu pushen, kann die Online-Kundenakquise ebenfalls erleichtern. Egal wo kommentiert wird, es sollte immer die eigene Webseite verlinkt werden. Das geht häufig einfach in der Signatur.

 Das geht durch folgende Maßnahmen:


  • Beteiligung an Diskussionen inkl. Profilierung als Experte in dem Thema
  • Anstoßen interessanter Diskussionen
  • Kommentieren auf Blogs und Onlinemagazinen
  • Kooperation mit relevanten Bloggern und Onlinemagazinen, z.B. in Form eines Gastbeitrags

Eine eigene Community erhöht die Verkaufszahlen enorm. Beim Aufbau dieser lohnt sich wieder eine Community Software.


8. Testimonials auf der eigenen Webseite

Testimonials bieten unsicheren potenziellen Kunden die Möglichkeit, einen ersten Einblick in die Effektivität des Angebots zu bekommen. 

Folgende Testimonials sollten bei Verfügbarkeit auf jeden Fall in die eigene Webseite eingebettet werden:


  • Qualifikationen & Zertifikate: Zertifikate sind Gütesiegel, die die Qualität des Angebots unterstreichen und die deshalb auf keinen Fall fehlen sollten.
  • Bewertungsportale: Für jede Branche gibt es relevante Bewertungsportale. Diese untermauern die Expertise des Unternehmens, wenn Kunden ihre Erfahrungen berichten.
  • Testimonials: Die Erfahrungen anderer Kunden sind oftmals ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung.
  • “Bekannt aus…”-Sektion: Bekannt aus den Medien oder anderen Projekten? Auch das gibt Kunden Sicherheit, 
  • “Kunden & Projekte”-Sektion: Projekte und Auftraggeber sollten immer auf der Webseite zu finden sein. Erfahrung stärkt das Vertrauen der Kunden in die Fähigkeiten und macht die Kundenakquise wahrscheinlicher.

Bilder sagen immer mehr als Worte. Wieso also nicht Video-Testimonials in die Webseite einbauen und Kunden direkt durch aussagekräftige Videos konvertieren?


9. Google Adwords schalten

Bei Google Adwords handelt es sich um bezahlte Textanzeigen zu bestimmten Keywords, die dann ganz oben bei der Suchanfrage erscheinen. 

Um diese Möglichkeit effizient zu nutzen, sind folgende Anzeigen sinnvoll:


  • Anzeigen zu den wichtigsten Keywords
  • Alleinstellungsmerkmale in der Anzeige
  • Call-to-Actions (z.B. “Jetzt testen”) in der Anzeige
  • Verlinkung der Anzeige mit der Webseite
  • Optimierung der Anzeige durch Google Adwords-Analysetools

10. Der Nutzen von Google Analytics

Zum Schluss noch ein Tipp, der sich zur laufenden Verbesserung der Online-Kundenakquise eignet: Das kostenlose Tool Google Analytics.

Folgende Informationen helfen dabei, eine Webseite und ihre Bewerbung effizienter zu gestalten:


  • Besucherzahl
  • Über welche Seiten die Besucher kommen
  • Welche Keywords die Besucher verwendet haben
  • Welche Inhalte sich die Besucher ansehen

So können Inhalte optimiert und die Kundenakquise vereinfacht werden.

Für die Online-Kundenakquise gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Es müssen nicht alle angewendet werden, sondern nur die, die auch zum Unternehmen und der Zielgruppe passen. Dann tragen sie auf jeden Fall zum Erfolg eines Unternehmens bei.