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epoflor: seit 50 Jahren erfolgreich durch Tradition und Innovation
Generationswechsel im Jubiläumsjahr

epoflor: seit 50 Jahren erfolgreich durch Tradition und Innovation

Mit Allgäuer Handschlag erfolgt die Übergabe an den Gründerenkel Simon Schwendiger durch Vater Bernd Schwendiger. Foto: epoflor
Mit Allgäuer Handschlag erfolgt die Übergabe an den Gründerenkel Simon Schwendiger durch Vater Bernd Schwendiger. Foto: epoflor

Das im Januar 1976 von Engelbert Schwendiger in Solingen gegründete Unternehmen geht zum 50. Jahr seines Bestehens in die Hände von Enkel Simon Schwendiger über.

Die Entwicklung der epoflor GmbH zeichnet sich durch unternehmerische Kontinuität und das Zusammenspiel der Generationen aus. Firmengründer Engelbert Schwendiger, der noch bis in die 2010er Jahre die Geschicke des Unternehmens mitprägte, gewann 1984 seinen Sohn Bernd Schwendiger dafür, in die damalige epoflor Bauchemie einzutreten.

Der studierte Betriebswirt stand zunächst zwischen einer möglichen Karriere als staatlich geprüfter Bergführer und dem Eintritt in das Familienunternehmen. Er entschied sich bewusst für den unternehmerischen Weg und übernahm den Aufbau einer eigenständig geführten Filiale in München. 1987 folgte der Schritt ins Allgäu: Sulzberg bei Kempten wurde zum neuen Stammsitz der Spezialbaufirma. Bernd Schwendiger wurde im Laufe der Zeit zum absoluten Branchenspezialisten und brachte die epoflor stark voran. So werden mittlerweile nicht nur deutschlandweit, sondern auch darüber hinaus Projekte namhafter Unternehmen realisiert. 2023 wurde er zum Senator im Senat der Wirtschaft berufen.

„Ich bin stolz auf das Wachstum der epoflor in den letzten Jahrzehnten und freue mich auf die Fortführung in dritter Generation durch meinen Sohn Simon.“– Senator Bernd Schwendiger, Seniorchef und CEO epoflor GmbH

Durch Großprojekte zur Top-Marke

Vier Jahrzehnte lang prägte das dynamische Bild des Bergsteigers das Wachstum und die Struktur der Firma. Mit der Zahl der Mitarbeitenden, die heute bei über 70 liegt, wuchs auch der Umsatz entsprechend. Dabei bewahrte das Unternehmen jedoch immer die Qualitäten seiner mittelständischen Familienstruktur.

Zahlreiche Leuchtturmprojekte, darunter die Beschichtung von Europas größtem Parkhaus Allianz Arena München sowie mehrere Halbleiterfabrikationen zum Beispiel von Infineon, trugen maßgeblich zum Erfolg und dem guten Ruf des Unternehmens bei. Die epoflor GmbH wurde zum verlässlichen, leistungsfähigen Technologie-Partner für Bauherren und Planer und zeichnet sich bis heute durch eine hochprofessionelle Projektsteuerung aus. Spezialkompetenzen wie Gewässerschutz oder Reinraumbeschichtungen ergänzen das Geschäft mit Parkhäusern, Tiefgaragen und anderen Großflächen in Industrie und Logistik.

Bernd Schwendiger erkannte früh, dass sich der Markt für Neubauflächen abschwächen würde und setzte konsequent auf die Instandsetzung von Betonbauwerken; bereits 2013 erhob er das Thema „repair“ zum Profitcenter.

Langfristige Nachfolgeplanung sichert Kontinuität und Qualität

Damit schuf er zugleich die Grundlage für den Einstieg seines Sohnes Simon Schwendiger, der über die Praxis ins Unternehmen fand und zunächst seinen Maurer- und Betonbaumeister absolvierte. Bald führte er verantwortlich den Bereich der Betoninstandsetzung und trat 2021 als Technischer Geschäftsführer in die Geschäftsleitung der epoflor GmbH ein; eine optimale Position, um technische Innovationen und moderne Strukturen zu implementieren.

Bereits zu diesem Zeitpunkt legten Vater und Sohn gemeinsam die strategische Ausrichtung für die Übergabe der Gesamtverantwortung fest.

Gründerenkel übernimmt Gesamtverantwortung und setzt neue Akzente

Zu Beginn des Jahres 2026 übernimmt Simon Schwendiger daher ein „wohlbestelltes Feld“. Als Chef, der den Staub der Baustellen nicht scheut und die Technik beherrscht ist er ein äußerst kompetenter Partner und Lösungsanbieter. Vieles von dem, was sich bewährt hat, will er künftig bei behalten. Aber natürlich soll der Generationswechsel auch frischen Wind bringen. Seine vorrangigen Ziele: Leistungsfähigkeit und Effizienz weiter zu steigern und gleichzeitig die Nähe zu Kunden und Mitarbeitenden zu pflegen. Auch das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt Simon Schwendiger, der schon seit einiger Zeit die hausinterne Entwicklung eines frischwassersparenden Höchstdruck-Strahlroboters vorantreibt.

Vater Bernd bleibt als Berater an seiner Seite und zusätzlich entlastet ein neuer kaufmännischer Leiter den Jungunternehmer, der zwischenzeitlich einen Ausflug in die Politik als Kandidat für den bayerischen Landtag unternommen hatte. 

Das Erfolgsrezept des Mittelständlers bringt Simon Schwendiger wie folgt auf den Punkt: „Wir sind schnell und reaktionsfähig, sehen oft bereits noch vor unseren Kunden, was der Markt in der Zukunft von uns als Spezialfirma verlangt.“ In die Zukunft der epoflor GmbH blickt der Gründer enkel optimistisch: „Dadurch, dass wir beides können, Beschichtung und Betoninstandsetzung, werden wir unsere Position im Markt für Sanierungen weiter festigen. Hinzu kommt unsere Spezial-Kompetenz aus den Großprojekten der Halbleiterindustrie – damit sehe ich epoflor ganz klar auf Wachstumskurs.“

Diese Veröffentlichung ist eine Kooperation mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin. Der Artikel ist zunächst im Firmenportal des Magazins erschienen: firmenportal.allgaeuer-wirtschaftsmagazin.de.