B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

B4B Schwaben
 / 
Themen  / 
Wer lässt Unternehmer ausbluten?
Kurt Jürgen Göhl, DENKHAUS®-Akademie

Wer lässt Unternehmer ausbluten?

Kurt Jürgen Göhl, Gründer und Geschäftsführer der DENKHAUS® für NEUE MÄRKTE GmbH sowie der DENKHAUS®-Akademie. Foto: DENKHAUS®-Akademie
Kurt Jürgen Göhl, Gründer und Geschäftsführer der DENKHAUS® für NEUE MÄRKTE GmbH sowie der DENKHAUS®-Akademie. Foto: DENKHAUS®-Akademie

Die Regulierungswut setzt dem Mittelstand schwer zu. Was „politisches Streusalz“ für Unternehmen bedeutet und wie eine Instanz im Westallgäu hilft, politische Folgen für die Zukunft richtig einzuordnen.

Bestandsaufnahme: Dienstleister wie Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer schauen rück- und vorsichtig vorwärts, in Zahlen! Bräuchte nicht auch ein mittelständischer Unternehmer eine Instanz, die ihm in seiner Situation die unternehmerische Zukunft mit möglichst vielen Parametern auslegt?

Diese Instanz gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten im Westallgäu.

Parametrierung:
  • Wes Geistes Kind war/ist eine Maßnahme, ein Ereignis. Wirtschaftlich, politisch, national wie global?
  • Ein Entscheider braucht Unterscheidungsvermögen, erlernt an einem funktionierenden, unverrückbaren Maßstab – und ein ausgewogenes, eigenes Urteilsvermögen. 

Überregulierung? Eher Gesetzes- und Regelungswut?

  • Ein Mittelständler hat aktuell circa 78 Gesetze zu beachten!
  • Sensible Branchen beschäftigen mittlerweile mindestens 3 Volljuristen
  • Manches scheinbar „schützende“ oder „gerechte“ Gesetz/Regelung ist besonders zeitintensiv, streut Sand ins Getriebe, regelt gerade 20 Prozent der Missstände, baut Hürden auf. (Hätten es aber wenigstens 50 Prozent der Unternehmen ohne Gesetz, nur durch Aufruf, in etwa ohnehin gemacht? Durchaus auch selbstkritisch sein.)
  • Mehrfache Initiativen von mehreren IHK's (Ostdeutschland, im Südwesten) verpufften

Frage: Ist es Übermotivation, Zerstörungsabsicht oder ein nicht mehr zu stoppendes System?

Antwort: Regelungswut von oben entspringt einem Unfreiheitsgedanken, der u. a. im Marxismus, das Gegenteil ist der Freiheitsgedanke, der u. a. im Gnostizismus/Relativismus/Nihilismus angelegt ist. Das geschichtliche Pendel schlug zu beiden Seiten aus, war selten in der Mitte, die erkämpft und bewahrt werden muss. Die heutige Wohlstandsgesellschaft, ist mangels a) solider politischer (Ver-)Bildung und b) unverrückbarer Grundsätze, in Bezug auf Unterscheidungsvermögen oder Letargie und/oder Opportunismus nicht ausreichend dazu in der Lage. Folgt auf Uneinigkeit nun der Niedergang? ⮕ Milliardenwertverluste!

Alternative: Auswandern – oder was gibt es noch?
  • Jährlich kehren ca. 200.000 (wirklich) Hochqualifizierte Deutschland den Rücken
  • 30 Prozent der Unternehmer denken an Auslagerung, Auswanderung, Standortwechsel; bald 20 Prozent haben ihn bereits vollzogen

⮕ Milliardenwertverluste für Staat und Gesellschaft!

Was bedeutet „politisches Streusalz“ für Unternehmer und Unternehmen?

„Politisches Streusalz“ sind alle Entscheidungen und/oder Maßnahmen, die Dinge nicht weiterentwickeln, auf den Prüfstand stellen, einen gesunden Interessenausgleich bilden, einseitig und fundamentlos Milliardenprojekte anstoßen und diese im Sande verlaufen lassen, den 3. Schritt vor dem ersten tun, Dringendes verzögern, verwässern, nicht angehen oder den schwarzen Peter weiterreichen, also verantwortungsloses Denken und Handeln. Es gibt wenig Länder auf der Erde, noch dazu mit jahrzehntelanger Duldung, die dieses Kunststück in dieser Dichte fertigbringen.

Die Auswirkungen auf die Unternehmenswelt

a) Märkte

Unternehmer können Investitionen nicht mehr kalkulieren. Ein kaufmännischer GAU.

⮕ Milliardenwertverluste – im Detail: Wessen Denke und EDV zu träge ist!

b) Unternehmensübergaben

Das Angebot übersteigt die Nachfrage deutlich.

Der Mittelstand, die Stütze einer Wirtschaft, der Arbeitsplätze, der Steuern, erodiert. Folge 1: Der Staat sucht sich Ersatzeinnahmequellen. Folge 2: ⮕ Milliardenwertverluste – im Detail: Wer die falsche Branche, die falsche Strategie hat!

c) Gewinn

Fallend. Stark fallend. Verluste, die nicht mehr aufzuholen sind! ⮕ Milliardenwertverluste!

d) Produkte und Produktion

Displaced products: Ja, das gibt es. Das Heil in der Automatisierung? Für schwache Budgets nahezu ausgereizt. KI? Hochsensibel. Ein Thema, das tiefe Kenntnis erfordert, bei dem Gefühle über den Verstand siegen. ⮕ Milliardenwertverluste – im Detail: Wer nicht aufpasst!

e) Digitalisierung

Ein Grab der Finanzen (Invest) und der Sicherheit (Cyberattacken). ⮕ Milliardenwertverluste – im Detail: Wer nicht aufpasst!

Wie könnte es bald national aussehen?

Ein heutiger Blick nach Berlin kann durchaus wirtschaftlich/gesellschaftlich vorausschauend für die Zukunft sein. Kontrollverlust der Legislative, Exekutive einerseits. Bundesweit in Vorbereitung: Kontrollwahn und Umkehrung der Beweispflicht vor Gericht. Doch damit ist keine wirtschaftliche Schlagkraft, sondern Frust, Demotivation, Angst verbunden.

⮕ Milliardenwertverluste!

Wie sieht die Weltlage aus?

Unfriede, Autokratismus, weitere wirtschaftliche Übernahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern, Diktate in Wirtschaft und Politik mit Auswirkung auf Gesellschaften und Unternehmenswelt; gierig, riesige Investitionen in zerstörerische Potenziale usw.

Sorgenfrage: Ist ein, sind große Kriege abwendbar?

Wenn Gesellschaften nicht entschlossen, konsensual an- und zupackend, Liegengebliebenes und Notwendiges angehen, bleiben Zukunftsmühen und Investitionen ohne Rendite. Opportunismus, Wegsehen, Leugnen helfen als Feinde.

⮕ Milliardenwertverluste!

Was bleibt für Unternehmer zu tun?

Darüber intensiv nachdenken. Teil 2 meines Gastbeitrages lesen.