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Schwäbische Orte und ihre Partnerstädte.

Schwäbische Orte und ihre Partnerstädte.

Es war 1973, als ich mich in einen jungen Franzosen namens Guenhael verliebt habe“, erinnert sich die heute 53-jährige Helga Sonntag. Sie ist die deutsche Partnerschaftspräsidentin für die Städte Illertissen und Carnac.

„Als die Franzosen uns besuchten, entstanden mehrere Pärchen. Als ich meine erste große Liebe kurz darauf in Carnac besuchte – ganz spontan, ohne Vorankündigung – fand ich Guenhael in den Armen einer anderen. Das war ein harter Schlag“, erzählt Sonntag. „Heute sind wir gute Freunde.“ Die Liebe zu Carnac ist aber geblieben. Die Partnerstadt liegt in der Bretagne und hat rund 5.000 Einwohner. „Carnac muss man erleben“, schwärmt Sonntag. „Die bretonischen Häuser, die einzeln stehenden Granitsteine, Menhire genannt, und die feinen Sandstrände.“ Den Austausch gibt es seit rund 40 Jahren. Alle zwei Jahre findet ein Jugendaustausch statt, und jeweils im Wechsel wird alle vier Jahre eine Bretonische Woche in Illertissen bzw. eine Bayerische Woche in Carnac veranstaltet. „Die Förderung der Städtepartnerschaft bedeutet mir sehr viel“, sagt Marie-Claire Ezan, die Partnerschaftspräsidentin aus Carnac. „Wir freuen uns immer auf das Oktoberfest und den Skikurs im Februar.“ Unterschiede gebe es vor allem bei der Esskultur. „Wir Deutschen sind sehr pünktlich, während die Franzosen es nicht so genau mit der Zeit nehmen. Anlässlich der Bayerischen Woche in Carnac veranstalteten wir ein Abendessen, das bis Mitternacht dauerte. ,Schlecht organisiert‘, dachten wir. Dabei waren die Franzosen begeistert, dass sie zum ersten Mal Zeit hatten, alle Gänge zu genießen.“ Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und wer weiß, vielleicht entstehen in den nächsten Jahren neue Freundschaften, die wie bei Frau Sonntag ein Leben lang halten.

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Im nächsten Heft: Numata, die Partnerstadt Füssens in Japan

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