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Marktbedürfnisse
Der deutsche Käufer eines SUV (Sports Utility Vehicle) steht vor allem auf die hohe Sitzposition. Für mehr als 30 Prozent aller SUV-Fahrer ist dagegen der Allradantrieb nicht notwendig. Diese Menschen nutzen Fahrzeuge dieses Segments mit Frontantrieb. Deswegen hat Land Rover dem Freelander einen solchen spendiert, genannt eD4. Dieses Modell gibt es allerdings nur in den Varianten „E“ und „S“. Die besser ausgestatteten Versionen „SE“ und „HSE“ bleiben weiterhin den Allradmodellen vorbehalten.
Wir sind den eD4 Anfang Februar auf Schnee und Eis gefahren. Mit den richtigen Reifen, selbstverständlich guten Winterpneus, pflügt der Freelander problemlos auch über rutschigen Untergrund. Größere Herausforderungen, wie das Anfahren im tiefen Schnee, absolviert dieser Freelander allerdings nur mit Ketten. Und mutiert deswegen zu einem ganz normalen Pkw, der mit nur zwei angetriebenen Rädern auskommen muss.
Starker Diesel
Land Rover spendierte dem Freelander aber nicht nur Frontantrieb, sondern auch einen stärkeren Diesel. 140 kW (190 PS) wurden dem 2,2-Liter-Motor entlockt. Damit macht der Land Rover „bella Figura“. Denn auch wenn die 150 PS starke Variante den Freelander schon ordentlich bewegt hat, sorgen die Mehr-PS für noch mehr Fahrspaß.
36.400 Euro kostet der SD4 genannte Power-Diesel, den es ausschließlich mit der Sechsgang-Automatik gibt. Mehr Leistung, mehr Verbrauch? Nein, die Ingenieure haben das Kunststück vollbracht, dass der durchschnittliche Kraftstoffkonsum mit 7 Litern auf 100 Kilometern exakt so hoch ist wie der des schwächeren Modells.
Modellpflege
Innen wie außen erfuhr der Freelander des Jahrgangs 2011 leichte Veränderungen. Frontstoßfänger sowie Kühlergrill bekamen ein neues und frischeres Design. Die Front- und Heckleuchten wurden optimiert und einige Elemente der Karosse werden nun in Wagenfarbe lackiert. Mit neuen 18- und 19-Zöllern aus Leichtmetall kann man den Freelander ebenso wie mit drei neuen Farben namens „Kosrae Green“, „Baltic Blue“ und „Fuji White“ aufhübschen.
In einen echt klassisch angehauchten Briten verwandelt sich der Freelander mit dem Premium-Paket. Diese beinhaltet die „Windsor“-Lederausstattung bei der sich die Vordersitze elektrisch verstellen lassen. Für den SE kostet dieses Paket 2.280 Euro, für das Spitzenmodell „HSE“ 1.400 Euro Aufpreis.
Benziner
Ja, auch der Freelander ist mit einem Benziner lieferbar. Dieser führt, fast schon logischerweise, ein Mauerblümchendasein. Der V6 leistet 171 kW (233 PS) und verbrennt laut Hersteller 10,7 Liter auf 100 Kilometer. Ein Wert, der, wie wir alles wissen, meist nur bei einem äußerst dezent eingesetzten Gasfuß erreicht werden kann. Nichts desto trotz stellt er die Leistungsspitze beim Freelander dar und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Die Diesel müssen sich dagegen mit 181 km/h (150 PS) bzw. 190 km/h (190 PS) begnügen.
Fazit
Der Freelander ist wohl das meist verkannte Automobil aus dem Hause Land Rover. Er bewegt sich allerdings auch in einem Segment mit sehr vielen Mitbewerbern. Dabei zeigt er gerade im Gelände mit seinem hochwertigen Allradsystem „Terrain Response System“ praktisch allen anderen wo der Hammer hängt. Eine Bodenfreiheit von 210 mm, eine Wattiefe von 500 mm sowie die Fähigkeit, bis zu 45 Grad steile Abhänge hinauf- oder herunterzufahren spricht Bände. Dazu kommen die gute Verarbeitung und dem Segment angemessene Preise. Bon Chance Freelander!
Technische Daten: Land Rover Freelander eD4 E (Frontantrieb)