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Die „unabhängige Beratung“ wird immer mehr zum entscheidenden Kriterium bei der Vermögensanlage. Wie unabhängig ist die BTV?
WALTER SCHWINGHAMMER: Die BTV agiert aufgrund ihrer Aktionärsstruktur als völlig unabhängiges Bankhaus. Diese Unabhängigkeit gilt für alle Geschäftsfelder. Im Bereich des Vermögensmanagements heißt das, dass wir unsere Anlageentscheidungen losgelöst von irgendwelchen Vorgaben Dritter treffen, also rein auf Basis unserer Markteinschätzungen und vor dem Hintergrund der Kundenwünsche.
So wählen wir konsequent nur diejenigen Investmentvehikel aus, die unseren Anforderungen hinsichtlich Qualität, Transparenz und Liquidität am besten gerecht werden. Ein klarer Vorteil für unsere Kunden.
In der Vergangenheit wurde oft viel an Rendite versprochen, aber wenig gehalten. Was versprechen Sie heute?
SCHWINGHAMMER: Sie haben Recht: Ein Renditeversprechen kann man seriöserweise nicht geben. Wir sprechen deswegen von Erwartungen und weisen unsere Kunden darauf hin, welche Faktoren diese Erwartungen beeinflussen können. Es gilt nach wie vor der bekannte Zusammenhang von Renditeerwartung und Risiko: Höhere Rendite bedeutet höheres Risiko! Das kann im aktuell schwierigen Marktumfeld temporär zu Verlusten führen. Wichtig ist deswegen im Gespräch mit dem Kunden vorab sowohl die persönlichen Ziele als auch den individuellen Anlagehorizont zu definieren und beides bei der Planung zu berücksichtigen.
Was ist ein vernünftiger Anlagezeitraum? Besteht die Möglichkeit, auch kurzfristig Geld zu verdienen?
MANUELE LUSSU: Beginnen wir mit der zweiten Frage: Ja! Aber diese kurzfristigen Investments und die damit verbundenen Erwartungen sollten nicht Teil einer längerfristig orientierten Anlagestrategie sein. Prinzipiell kann man sagen, dass ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahren als Anlagehorizont sinnvoll ist. D.h. aber nicht, dass das Geld innerhalb dieser Zeit statisch veranlagt bleibt. Vielmehr muss die Portfoliostruktur fortlaufend den Marktgegebenheiten angepasst werden.
Wie sicher ist das investierte Geld bei der BTV?
LUSSU: Die Sicherheit des Investments hängt immer von der gewählten Strategie ab. Deswegen bieten wir unseren Kunden verschiedene Investmentvarianten an. Diese reichen von einer sehr konservativen Strategie, die primär in verzinsliche Instrumente am Geld- und Kapitalmarkt investiert, bis hin zu einer offensiven Variante mit einem hohen Aktienanteil. Gemeinsam mit dem Kunden und in Abhängigkeit von dessen persönlichen Zielen und Risikoneigung entscheiden wir, welche Variante die für ihn sinnvollste ist.
Ein weiterer Faktor, mit dem vor allem der Kunde die Sicherheit seines Geldes mit beeinflussen kann, ist die Auswahl des Managers. Es gibt Vermögensverwalter, die eine „aggressivere“ Investmentphilosophie verfolgen und solche, wie die BTV, die eine eher konservative Ausrichtung haben. Ein Anleger sollte sich von seinem Berater erklären lassen – am besten anhand von aktuellen Beispielen – wie der jeweilige Vermögensverwalter seine Investmententscheidungen trifft.
Warum sollte man ausgerechnet einer österreichischen Bank sein Geld anvertrauen?
SCHWINGHAMMER: Ich würde bei der Auswahl meiner Bank nicht auf die Nationalität des Institutes achten. Wichtiger sind der Rechtsrahmen, in dem die Bank operiert, sowie die Geschäftsphilosophie des Institutes. Die BTV bietet als VIER LÄNDER BANK den Vorteil, dass sie neben ihrem Heimatmarkt Österreich auch über eine Vollbanklizenz in Deutschland sowie in der Schweiz verfügt. Ein deutscher Kunde kann also sein Geld bei uns mit der gleichen rechtlichen Sicherheit anlegen wie bei jeder anderen deutschen Bank. Er genießt damit auch die gleichen Vorteile aus der nationalen Einlagensicherung. Sollte sich ein deutscher Anleger mit seinem Vermögen in der Eurozone nicht mehr wohl fühlen, dann hat er bei der BTV die Möglichkeit, die Vorteile der Schweiz zu nutzen ohne die Bank zu wechseln.
Die Vermögensverwaltung der BTV findet für alle Anleger in Innsbruck statt. Warum?
LUSSU: Als VIER LÄNDER BANK kann jeder BTV Kunde frei wählen, ob seine Vermögensanlage im österreichischen, deutschen oder Schweizer Rechtsrahmen eingebettet ist. Nur das Portfoliomanagement ist zentral in Innsbruck angesiedelt. Das hat für den Kunden aber durchwegs Vorteile, wie z.B. kurze Kommunikationswege, schnelle Handlungsfähigkeit oder die einheitliche, konservative BTV Anlagestrategie über Ländergrenzen hinweg. So profitiert der Kunde sowohl von unserem internationalen Know-how als auch von der Kenntnis der länderspezifischen Chancen und Risiken im Vermögensmanagement.
Welches Vermögen verwalten Sie aktuell?
SCHWINGHAMMER: Die BTV bietet ihren Kunden den Service einer professionellen Vermögensverwaltung seit mehr als 23 Jahren. Auch während der Krise an den Finanzmärkten schenkten uns weiterhin eine wachsende Anzahl von Kunden ihr Vertrauen, sodass wir aktuell mehr als EUR 1,4 Mrd. im Vermögensmanagement verwalten.
Macht es aus Sicht eines Unternehmers überhaupt Sinn, Vermögensmanagement zu betreiben?
LUSSU: Natürlich! Auch Unternehmen haben einen Bedarf an einer professionellen Betreuung bei der Geldanlage. Dies gilt sowohl für Gelder im Umlaufvermögen, d.h. deren Anlagehorizont relativ kurz ist, aber vor allem auch für Gelder des Anlagevermögens, die eher längerfristig im Unternehmen verbleiben. Hier muss entsprechend der mittelfristigen unternehmerischen Zielsetzung ein passender Anlagemix gefunden werden, der natürlich im Zeitverlauf der geschäftlichen Situation und damit auch dem Liquiditätsbedürfnis angepasst werden kann.