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Folge 39: Heinz Stinglwagner, City Initiative Augsburg e.V.

Folge 39: Heinz Stinglwagner, City Initiative Augsburg e.V.

Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer der City Initiative Augsburg e.V., Foto: Privat
Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer der City Initiative Augsburg e.V., Foto: Privat

Feiern als Beruf, das wär doch was. Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer der City Initiative Augsburg e.V., hat in seinem beruflichen Alltag viel mit Veranstaltungen zu tun. Er verrät B4B SCHWABEN warum ihm die Lust am Feiern noch lange nicht vergangen ist und wie er sich seine Erfahrung in der Medienbranche zu nutzen macht. Außerdem können die Augsburger auf eine Fortsetzung der Maxfeste hoffen.

Heinz Stinglwagner
Alter: 50
Position: Geschäftsführer
Unternehmen: City Initiative Augsburg e.V.

Die City Initiative Augsburg gibt es seit 1998 und ist bekannt für die vielen Veranstaltungen, die sie in Augsburg umsetzt. Welche Ziele verfolgen Sie sonst noch?

Heinz Stinglwagner: Ich arbeite mit meinem Team für eine attraktive und aktive Augsburger Innenstadt.
Wir sind die „Macher“ der verkaufsfördernden, stadtweiten Marktsonntage, der Shopping-Nights, von La Strada, des City Preises, von Augsburg Open, dem BeachVolleyball-Turnier auf dem Rathausplatz, dem Public-Viewing zu Fußball Großereignissen, der Tracht-Nacht und natürlich der MAXstraßenfeste in Augsburg. Wir sorgen für Frequenz in der City Augsburgs.
Daneben vertritt die CIA auch die Innenstadtinteressen bei der Verkehrsplanung, Sauberkeit und Sicherheit der Innenstadt, sowie Erlebnis und Aufenthaltsqualität in der Augsburger City. Unser Neuestes Projekt ist ein Parkrückvergütungssystem für Augsburg.

Sie haben einige Projekte in Augsburg umgesetzt. Beispiele hierfür sind die Shopping-Night, das Beach-Volleyball Turnier und die Augsburg Open. Aber nicht jede Veranstaltung nimmt ein gutes Ende. Was bedeutet das Ende der Maxfeste für die CIA?

Heinz Stinglwagner: Die Maxfeste haben schon ein gutes Ende genommen. Die CIA hat 7 mal sehr erfolgreich dieses tolle Stadtfest umgesetzt.

Aus meiner Sicht war Max wohl zu erfolgreich für Augsburg. Wenn man an drei Abenden mehr als 160 Tausend gutgelaunte und friedliche Gäste begrüßen darf, wittern einige Entscheider wohl große Gefahr. Max war sicherheitstechnisch nie zu beanstanden. Allerdings stehen seit der Loveparade Katastrophe vieler-orten nicht Vernunft und gute Planung im Fokus, sondern Angst und eine äußerst geringe Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, das berichten auch viele Veranstalter aus ganz Deutschland. Derzeit ist die Verunsicherung bei den Veranstaltern sehr groß.

Nach dem Umbau der Maximilianstraße werden wir mit allen Mitteln eine Neuauflage von Max vorantreiben. Denn eines ist klar, es gibt kein erfolgreicheres Veranstaltungskonzept in Augsburg das so ein Image hat, sich selbst finanziert und einer Stadt quasi „frei Haus“ geliefert wird.

Derzeit ist das projekt augsburg city in aller Munde. Neben dem Königsplatz und dem Hauptbahnhof steht auch die Innenstadt auf dem Plan. Wie stehen Sie zu diesem Projekt und was erhoffen Sie sich von der Verschönerung der Innenstadt?

Heinz Stinglwagner: PAC ist ein extrem wichtiges Projekt. Es ist dringend an der Zeit, die City baulich fit für die Zukunft zu machen. Die kommenden Baustellen sind ein notwendiges Übel. Aber durch gute Planung und Kommunikation werden wir diese Zeit gut überstehen. Andere Städte haben uns das erfolgreich vorgemacht. Ich freue mich sehr auf eine künftige, super-attraktive Augsburger City!.

Seit 2007 sind Sie Geschäftsführer der CIA. Was hat Sie damals bewegt, diesen Job zu übernehmen?

Heinz Stinglwagner: Die Aufgabenstellung von Kreativität, Planung, Umsetzung, Finanzierung und erfolgreicher Abwicklung von großen Projekten haben mich gereizt. Ich habe diesen beruflichen Schritt an keinem Tag meiner Arbeit bei der CIA bereut.

Die Medienwelt ist für Sie nicht unbekannt, schließlich waren Sie 20 Jahre in der Medienbranche tätig. Wie kommt Ihnen diese Vergangenheit heute zu Gute?

Heinz Stinglwagner: Das hilft mir sehr. Ich weiß wie die Medien „ticken“, wie sie versorgt werden wollen. Ich habe viele gute Kolleginnen und Kollegen, oftmals freundschaftlich verbunden, unter den Medienschaffenden. Und die Kooperation mit den Medien macht schlicht und einfach auch Spaß.

Braucht Augsburg Ihrer Meinung nach noch mehr Veranstaltungen und warum?

Heinz Stinglwagner: Augsburg braucht gute Veranstaltungen. Vor allem Veranstaltungen für Alle. Hier setzt auch die CIA bei Ihren Veranstaltungsprojekten an. Bei unseren Events soll sich jeder wohlfühlen. Eine Innenstadt ist ja nicht nur Geschäfts- und Wohnraum, sondern auch ein öffentlicher Raum, der von allen genutzt werden darf. Hier soll sich das Leben abspielen. Hier sollen Attraktion stattfinden können. Die CIA trägt ihren Teil dazu bei.

Als Geschäftsführer der CIA haben Sie sich bewusst für die Stadt Augsburg entschieden. Warum?

Heinz Stinglwagner: Ich bin in Augsburg aufgewachsen, kenne mich hier aus, kenne und mag die Menschen hier. Ich denke, eine grundlegende Voraussetzung für meine erfolgreiche Arbeit.

Sie haben im beruflichen Umfeld häufig mit Veranstaltungen zu tun. Wo feiern Sie denn privat oder ist Ihnen die  Lust am Feiern bereits vergangen?

Heinz Stinglwagner: Überhaupt nicht. Allerdings würde ich gerne mal als Privatmann zu meinen Veranstaltungen gehen. Ganz entspannt.

Ansonsten - wenn feiern, dann mit guten Freunden bei toller Musik und ganz viel Lachen.

Wie entspannen Sie privat?

Heinz Stinglwagner: Wenn ich ganz für mich allein bin – leider zu selten.

Ganz spontan in 15 Sekunden: 3 tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben?

Heinz Stinglwagner: Walter Ranzmayr (Comedy-Urgestein), Der stoinane Mo (Mit List Augsburg gerettet) und Willi Ihle, ein Freund und ein Mann mit Visionen.

Möchten Sie mal wieder eine Radiosendung moderieren?

Heinz Stinglwagner: Warum nicht...

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!