B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

b4bschwaben.de: Regionale Wirtschaftsnachrichten

Die Top-Nachrichten aus Augsburg

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Das besondere Stück

Das besondere Stück

Echt tierisch geht es im Museum von Schloss Höchstädt zu. Dort gibt es Fayencen in Tierform zu entdecken. Dabei ist nicht immer sofort klar, welche Aufgabe das Objekt der Begierde einst erfüllte. Das gilt auch für ein Exponat, dessen Zweck Sie nun erraten dürfen. 

Sie ist nur 24 mal 12,5 Centimeter klein, aber trotzdem ganz groß: Die Schildkröte im Museum von Schloss Höchstädt. Das Reptil stammt aus einer Fayence-Manufaktur aus Durlach bei Karlsruhe, wurde 1775 hergestellt und zählt heute zu den besonderen Ausstellungsstücken. „Die Schildkröte stellt die naturalistische Qualität von Fayencen ausgezeichnet dar“, meint Dr. Uta Piereth, Museumsleiterin im Schloss Höchstädt. „Ich liebe dieses Stück, weil es so viele Geschichten erzählt“, schwärmt Piereth. „Geschichten von Edelleuten, die eine Terrine in Form eines Huhnes serviert bekamen oder ein Gefäß für Brotaufstriche getarnt als Schildkröte, deren Tierpanzer ein abnehmbarer Deckel ist.“ Fayencen und Speisen sind eng miteinander verbunden. „Die feine Gesellschaft wollte beim Essen unterhalten werden. Dazu dienten damals Fayencen“, erläutert Piereth. Fayence ist eine Keramik mit porösen Scherben, die mit einer Blei-Zinnglasur überzogen und mehrmals gebrannt wird.

Die Schildkröte ragt auch deshalb hervor, weil sie das Lieblingsstück der Kinder ist. „Sie haben ihr den Namen Kassiopeia Maria von Höchstädt gegeben“ sagt Piereth. Im Museum gibt es eine Kinderspur. Die Besucher können einer Schildkröte durch die gesamte Ausstellung folgen. In jedem Raum befinden sich Stationen, die Kinder zum Rätsel lösen einladen. Auf diese Weise können sie das Museum spielerisch erobern. Am Museumseingang erhalten sie eine rote Folie. Diese können sie über einen Teller halten und so jedes Rätsel dechiffrieren. Eine der Aufgaben: Um wie viel Prozent schwindet ein Objekt, wenn es gebrannt wurde? „Mit der Kinderspur haben wir einen Weg gefunden, dass die Ausstellung kleine und große Besucher gleichermaßen begeistert“, so Piereth. Am Schluss können die Kinder die Keramik-Schildkröte höchstpersönlich entdecken und rätseln: Welchem Zweck diente dieses Gefäß? Die Auflösung lautet: eine Butterdose

Kontakt:

Schlossverwaltung Neuburg
Außenstelle Höchstädt
Tel.: 08431 6443-0
www.schloss-höchstädt.de