SPONSORED POST Interview

Schnarrenberger: „Wir sind Problemlöser beim Schleifen“

Sie setzen dort an, wo andere ins Schwitzen kommen. Die Firma Schnarrenberger aus Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm hat sich auf Präzisionsschleifen spezialisiert. Weshalb das Unternehmen nicht nur gleitschleift, sondern auch seine Schleifscheiben selbst herstellt – und in welchen Anwendungsbereichen sie zu finden sind, erklärt Geschäftsführerin Pia Schnarrenberger im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Schnarrenberger, schon seit Mitte der 50er Jahre besteht Ihr Unternehmen – und war schon damals auf Präzisionsschleifen spezialisiert. Seit gut 15 Jahren stellen Sie bestimmte Schleifscheiben sogar selbst her. Weshalb?

Pia Schnarrenberger: Als diese Entscheidung getroffen wurde, war ich selbst noch gar nicht im Unternehmen. Aber mein Vater – Schnarrenberger ist ein Familienunternehmen – ist Handelsvertreter für Schleifscheiben gewesen. Nachdem unser Partner Insolvenz anmelden musste, beschloss er, die CBN–Diamant-Schleifscheiben in keramischer Bindung bei uns vor Ort in Vöhringen herzustellen.

Bestimmt ist die Herstellung nicht ganz simpel?

Allerdings. Die Herstellung ist sogar relativ anspruchsvoll. Wir verwenden für die BoDi-Schleifscheibe eine Mischung aus Bornitrid und Diamant. Die Herausforderung dabei ist, dass die CBN-Bindung bei einer anderen Temperatur im Ofen gebrannt werden muss, als die Diamant-Bindung. Wenn man beide Materialien in einer Scheibe hat, benötigt man eine eigene Bindung, damit diese Verbindung funktioniert. Beide Kornsorten werden schließlich in einer keramischen Scheibe gebunden.

Immer problematisch ist es aber, wenn ein zweites Material zum Schleifprozess hinzukommt. Für solche Fälle haben wir unsere BoDi-Schleifscheibe entwickelt. CBN-Korn nimmt man fürs Stahlschleifen, das Diamant-Korn fürs Keramikschleifen. Wenn nun aber beide Materialien auf einem Werkstück sind, liegt der Vorteil für den Schleifprozess durch die Mischung auf der Hand.

Weshalb die keramische Bindung?

Der Vorteil zeigt sich bei der Vielfalt der Porosität. Das heißt, wir können zwischen einer offenen bis zu einer dichten Struktur variieren. So kann im Optimalfall ein druckloser, kühler Schliff entstehen.

Was bedeutet das für die Praxis?

Beim Präzisionsschliff geht es vor allem um die zu schleifenden Materialien und die dazugehörigen Prozesse. Diese müssen perfekt mit den Schleifscheiben abgestimmt sein. Denn gerade bei hochpreisigen Werkstücken wären Fehler für uns und natürlich auch unsere Kunden ärgerlich.

Bei welchen Kunden kommt diese Technik zum Einsatz?

Man braucht uns immer dann, wenn Probleme beim Schleifprozess auftreten. Wir entwickeln dann gemeinsam mit dem Kunden die optimale Oberflächenbearbeitung, damit der Kunde Zeitersparnis oder einen geldlichen Vorteil hat. Speziell die CBN-Diamant-Schleifscheiben kommen dort zum Einsatz, wo besonders harte Materialien bearbeitet werden müssen. Im Praxisfall ist dies etwa in der Automobilbranche oft der Fall. Zum Beispiel bei der Produktion von Nocken- oder Kurbelwellen. Aber auch im Werkzeugbau benötigt man diese Schleifscheiben.

Für ein erfolgreiches Unternehmen sind aber nicht nur qualitativ hochwertige Produkte ausschlaggebend, sondern auch eine gute Vernetzung.

Ganz genau. Deshalb sind wir dem Strategiekreis Werkzeugmaschinen München beigetreten. Dies hat für uns und unsere Kunden gleich mehrere Vorteile. Zum einen verknüpfen wir das Fachwissen mehrerer spezialisierter Unternehmen aus der Schleifbranche. Hierzu haben wir sogar eine Website gestaltet. Alle Unternehmen im Strategiekreis stehen übrigens nicht in Konkurrenz zueinander, sondern arbeiten zusammen und nutzen Synergien. Davon profitieren am Ende alle. Die Mitglieder, aber vor allem auch die bestens beratenen Kunden.

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Schnarrenberger: „Wir sind Problemlöser beim Schleifen“

Sie setzen dort an, wo andere ins Schwitzen kommen. Die Firma Schnarrenberger aus Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm hat sich auf Präzisionsschleifen spezialisiert. Weshalb das Unternehmen nicht nur gleitschleift, sondern auch seine Schleifscheiben selbst herstellt – und in welchen Anwendungsbereichen sie zu finden sind, erklärt Geschäftsführerin Pia Schnarrenberger im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Schnarrenberger, schon seit Mitte der 50er Jahre besteht Ihr Unternehmen – und war schon damals auf Präzisionsschleifen spezialisiert. Seit gut 15 Jahren stellen Sie bestimmte Schleifscheiben sogar selbst her. Weshalb?

Pia Schnarrenberger: Als diese Entscheidung getroffen wurde, war ich selbst noch gar nicht im Unternehmen. Aber mein Vater – Schnarrenberger ist ein Familienunternehmen – ist Handelsvertreter für Schleifscheiben gewesen. Nachdem unser Partner Insolvenz anmelden musste, beschloss er, die CBN–Diamant-Schleifscheiben in keramischer Bindung bei uns vor Ort in Vöhringen herzustellen.

Bestimmt ist die Herstellung nicht ganz simpel?

Allerdings. Die Herstellung ist sogar relativ anspruchsvoll. Wir verwenden für die BoDi-Schleifscheibe eine Mischung aus Bornitrid und Diamant. Die Herausforderung dabei ist, dass die CBN-Bindung bei einer anderen Temperatur im Ofen gebrannt werden muss, als die Diamant-Bindung. Wenn man beide Materialien in einer Scheibe hat, benötigt man eine eigene Bindung, damit diese Verbindung funktioniert. Beide Kornsorten werden schließlich in einer keramischen Scheibe gebunden.

Immer problematisch ist es aber, wenn ein zweites Material zum Schleifprozess hinzukommt. Für solche Fälle haben wir unsere BoDi-Schleifscheibe entwickelt. CBN-Korn nimmt man fürs Stahlschleifen, das Diamant-Korn fürs Keramikschleifen. Wenn nun aber beide Materialien auf einem Werkstück sind, liegt der Vorteil für den Schleifprozess durch die Mischung auf der Hand.

Weshalb die keramische Bindung?

Der Vorteil zeigt sich bei der Vielfalt der Porosität. Das heißt, wir können zwischen einer offenen bis zu einer dichten Struktur variieren. So kann im Optimalfall ein druckloser, kühler Schliff entstehen.

Was bedeutet das für die Praxis?

Beim Präzisionsschliff geht es vor allem um die zu schleifenden Materialien und die dazugehörigen Prozesse. Diese müssen perfekt mit den Schleifscheiben abgestimmt sein. Denn gerade bei hochpreisigen Werkstücken wären Fehler für uns und natürlich auch unsere Kunden ärgerlich.

Bei welchen Kunden kommt diese Technik zum Einsatz?

Man braucht uns immer dann, wenn Probleme beim Schleifprozess auftreten. Wir entwickeln dann gemeinsam mit dem Kunden die optimale Oberflächenbearbeitung, damit der Kunde Zeitersparnis oder einen geldlichen Vorteil hat. Speziell die CBN-Diamant-Schleifscheiben kommen dort zum Einsatz, wo besonders harte Materialien bearbeitet werden müssen. Im Praxisfall ist dies etwa in der Automobilbranche oft der Fall. Zum Beispiel bei der Produktion von Nocken- oder Kurbelwellen. Aber auch im Werkzeugbau benötigt man diese Schleifscheiben.

Für ein erfolgreiches Unternehmen sind aber nicht nur qualitativ hochwertige Produkte ausschlaggebend, sondern auch eine gute Vernetzung.

Ganz genau. Deshalb sind wir dem Strategiekreis Werkzeugmaschinen München beigetreten. Dies hat für uns und unsere Kunden gleich mehrere Vorteile. Zum einen verknüpfen wir das Fachwissen mehrerer spezialisierter Unternehmen aus der Schleifbranche. Hierzu haben wir sogar eine Website gestaltet. Alle Unternehmen im Strategiekreis stehen übrigens nicht in Konkurrenz zueinander, sondern arbeiten zusammen und nutzen Synergien. Davon profitieren am Ende alle. Die Mitglieder, aber vor allem auch die bestens beratenen Kunden.

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