Prof. Dr. Michael Jünger

Geschäftserfolg sportlich nehmen – mit der LPA Methode

Die Leistungspotentialanalyse (kurz: LPA) ist eine Adaption aus dem privaten Lebensbereich von Sport- und Fitnessaktivitäten: sie stellt Leistungsfähigkeit eines Unternehmens fest. Prof. Dr. Michael Jünger verrät in seinem Gastbeitrag, wie eine LPA funktioniert und welche Unternehmen davon profitieren können.

Was ist die LPA?

LPA steht für LeistungsPotentialAnalyse und ist ein Diagnoseverfahren für Unternehmen, welches Auskunft über den aktuellen Belastungsgrad und das Leistungsvermögen gibt. Die LPA liefert dabei Ausgangsdaten für eine organisationsgerechte Verbesserung und ermöglicht andererseits als umsetzungsbegleitendes Instrument eine optimale Kontrolle und Steuerung der Zielerreichung. 

Welche Unternehmen können von LPA profitieren?

Die LPA Methode ist unabhängig von der Unternehmensgröße einsetzbar und lässt sich Branchen- und Leistungsangebot übergreifend anwenden. 

Welche Aspekte der Optimierung gibt es?

In folgenden Veränderungsbereichen werden mit der LPA Verbesserungen erzielt:

1. Verminderung des Aufwands: dies beinhaltet eine Reduktion des Arbeitsaufwandes und Ressourceneinsatzes, sowie eine Kostenreduktion.

2. Erhöhung des Ergebnisses: damit verbunden sind ein erhöhtes Leistungsvermögen und verbesserte Fähigkeiten der Organisation.

3. Verbesserung der Effektivität: dies wird durch eine Andersnutzung der vorhandenen Ressourcen, wie Arbeitszeit, Rohstoffe, Betriebsmittel etc. erreicht, welche eine nachhaltige Profitabilitätsverbesserung zur Folge hat. 

Diese drei Bereiche sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Beispielsweise könnten eingesparte Zeit und Mittel für ineffiziente Prozesse des Unternehmens in die Entwicklung neuer effektiverer Angebote verlagert werden und damit zu Wachstum beitragen. 

Wie funktioniert die LPA?

Die LPA ist eine Adaption aus dem privaten Lebensbereich von Sport- und Fitnessaktivitäten. Eine Person, die einen Marathon laufen möchte, unterzieht sich oftmals im Vorhinein einem Fitness-Check – der Leistungsdiagnostik. Als Ergebnis erhält man wertvolle Informationen und Erläuterungen vom Arzt, ob man auf den Marathon körperlich ausreichend vorbereitet ist. Damit die Person eine Verbesserung bei Laufzeiten und Distanzen erreichen kann, werden alle Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten, wie zum Beispiel der Verlust von überschüssigem Körpergewicht oder die Anwendung einer neuen Trainingsmethode (das Tempo während des Laufes variieren, anstatt die ganze Strecke mit selber Geschwindigkeit zu laufen), abgewogen.

Die LPA ist genau das gleiche – sie ist ein „Fitnesscheck“, der die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens feststellt. Die Methode untersucht zu Beginn, ob die Organisation in der Lage ist die gesteckten Ziele zu erreichen und ob diese Ziele zur gewählten Strategie passen.

Im nächsten Schritt konzentriert sich die LPA auf die Aktivitäten der jeweils relevanten Unternehmensbereiche und misst den Zeitaufwand und Mitteleinsatz, welche mit den Aktivitäten verbunden sind. Diese Informationen werden anonym durch ein Online-Board erfasst.

Die Veränderungspotentiale und Optimierungsvorschläge werden aus den gesammelten Informationen abgeleitet und mit den jeweiligen Organisationseinheiten besprochen. Darüber hinaus wird durch die Berechnung der aus den Verbesserungsmaßnahmen resultierenden Ersparnisse die Wirksamkeit der Maßnahmen aufgezeigt.

Abschließend wird ein Plan erstellt, welcher die Veränderungsmechanismen und Prozessumstellungen klar regelt. Somit wird gewährleistet, dass sowohl die zuvor berechneten Ersparnisse, als auch die Ziele des Unternehmens erreicht werden.

Prof. Dr. Michael Jünger
Professor an der Technischen Hochschule Ingolstadt
und Partner der Managementberatung Blue Advisory GmbH, Augsburg 

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Prof. Dr. Michael Jünger

Geschäftserfolg sportlich nehmen – mit der LPA Methode

Die Leistungspotentialanalyse (kurz: LPA) ist eine Adaption aus dem privaten Lebensbereich von Sport- und Fitnessaktivitäten: sie stellt Leistungsfähigkeit eines Unternehmens fest. Prof. Dr. Michael Jünger verrät in seinem Gastbeitrag, wie eine LPA funktioniert und welche Unternehmen davon profitieren können.

Was ist die LPA?

LPA steht für LeistungsPotentialAnalyse und ist ein Diagnoseverfahren für Unternehmen, welches Auskunft über den aktuellen Belastungsgrad und das Leistungsvermögen gibt. Die LPA liefert dabei Ausgangsdaten für eine organisationsgerechte Verbesserung und ermöglicht andererseits als umsetzungsbegleitendes Instrument eine optimale Kontrolle und Steuerung der Zielerreichung. 

Welche Unternehmen können von LPA profitieren?

Die LPA Methode ist unabhängig von der Unternehmensgröße einsetzbar und lässt sich Branchen- und Leistungsangebot übergreifend anwenden. 

Welche Aspekte der Optimierung gibt es?

In folgenden Veränderungsbereichen werden mit der LPA Verbesserungen erzielt:

1. Verminderung des Aufwands: dies beinhaltet eine Reduktion des Arbeitsaufwandes und Ressourceneinsatzes, sowie eine Kostenreduktion.

2. Erhöhung des Ergebnisses: damit verbunden sind ein erhöhtes Leistungsvermögen und verbesserte Fähigkeiten der Organisation.

3. Verbesserung der Effektivität: dies wird durch eine Andersnutzung der vorhandenen Ressourcen, wie Arbeitszeit, Rohstoffe, Betriebsmittel etc. erreicht, welche eine nachhaltige Profitabilitätsverbesserung zur Folge hat. 

Diese drei Bereiche sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Beispielsweise könnten eingesparte Zeit und Mittel für ineffiziente Prozesse des Unternehmens in die Entwicklung neuer effektiverer Angebote verlagert werden und damit zu Wachstum beitragen. 

Wie funktioniert die LPA?

Die LPA ist eine Adaption aus dem privaten Lebensbereich von Sport- und Fitnessaktivitäten. Eine Person, die einen Marathon laufen möchte, unterzieht sich oftmals im Vorhinein einem Fitness-Check – der Leistungsdiagnostik. Als Ergebnis erhält man wertvolle Informationen und Erläuterungen vom Arzt, ob man auf den Marathon körperlich ausreichend vorbereitet ist. Damit die Person eine Verbesserung bei Laufzeiten und Distanzen erreichen kann, werden alle Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten, wie zum Beispiel der Verlust von überschüssigem Körpergewicht oder die Anwendung einer neuen Trainingsmethode (das Tempo während des Laufes variieren, anstatt die ganze Strecke mit selber Geschwindigkeit zu laufen), abgewogen.

Die LPA ist genau das gleiche – sie ist ein „Fitnesscheck“, der die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens feststellt. Die Methode untersucht zu Beginn, ob die Organisation in der Lage ist die gesteckten Ziele zu erreichen und ob diese Ziele zur gewählten Strategie passen.

Im nächsten Schritt konzentriert sich die LPA auf die Aktivitäten der jeweils relevanten Unternehmensbereiche und misst den Zeitaufwand und Mitteleinsatz, welche mit den Aktivitäten verbunden sind. Diese Informationen werden anonym durch ein Online-Board erfasst.

Die Veränderungspotentiale und Optimierungsvorschläge werden aus den gesammelten Informationen abgeleitet und mit den jeweiligen Organisationseinheiten besprochen. Darüber hinaus wird durch die Berechnung der aus den Verbesserungsmaßnahmen resultierenden Ersparnisse die Wirksamkeit der Maßnahmen aufgezeigt.

Abschließend wird ein Plan erstellt, welcher die Veränderungsmechanismen und Prozessumstellungen klar regelt. Somit wird gewährleistet, dass sowohl die zuvor berechneten Ersparnisse, als auch die Ziele des Unternehmens erreicht werden.

Prof. Dr. Michael Jünger
Professor an der Technischen Hochschule Ingolstadt
und Partner der Managementberatung Blue Advisory GmbH, Augsburg 

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