Digitales Marketing von A bis Z

Stefan Hofbauer: „T“ wie Transformation im Unternehmen

Stefan Hofbauer, Marketing-Experte bei ZUP!, auf dem 12. vmm Mittelstandsfrühstück. Foto: Bernd Jaufmann
Wer zu den Gewinnern im disruptiven Zeitalter gehören möchte, muss agil am Markt agieren. Dabei hilft die markenzentrierte Transformation des Unternehmens. Wie das geht, erklärt Stefan Hofbauer, Marketingexperte bei ZUP! Beratung, Marketing, Kommunikation im Digitalen Marketing von A bis Z.

Eine Markenstrategie ist nur so viel wert, wie ihre Implementierung im Unternehmen. Marken verkörpern klar definierte Werte, mit denen sich Kunden identifizieren und auf welche sie sich verlassen können. Daraus entsteht Vertrauen. Entsprechen diese Werte auch dem Vorstellungsbild von Mitarbeitern und Führungskräften, kann eine überzeugende und starke Marken-Kunden-Beziehung entstehen. Erst wenn Bewusstsein dafür geschaffen wurde, wie das Kundenversprechen in allen Bereichen des Unternehmens gelebt wird, ist echte Wertschöpfung möglich. Die innere Haltung und das Verhalten formen dabei das (Marken-)Erlebnis.

Transformation ist die Entwicklung und Befähigung von Menschen

Der Grund, warum viele Ansätze zum Aufbau einer Marke scheitern, ist die Durchdringung innerhalb des Unternehmens. Markenzentrierte Transformation bedeutet dort anzusetzen, wo Menschen ins Unternehmen kommen, wo Verantwortlichkeiten zu klären sind, oder Fähigkeiten zu entwickeln sind. Wer das Personalwesen als Teil des Marketings vernachlässigt, verwirkt die Chance passende Botschafter für die eigene Marke zu finden. Denn Unternehmenskultur ist der primäre Identitätstreiber und wird durch jeden einzelnen Mitarbeiter geprägt. Orientierungspunkte sind dabei eine starke Markenvision, ein unverwechselbarer Markenkern, das Wissen über die Kaufmotive der Kunden und natürlich die Werte des Unternehmens.

Die stärksten Markenmacher in jedem Unternehmen sind Führungskräfte. Als Multiplikatoren leben sie Kultur vor und nehmen mittelbar Einfluss auf Erstkontakt, Verkauf, das Produkterlebnis und die Kundenbindung. Wer hierbei „lean“ managen will, muss seinen Mitarbeitern eigenverantwortliches Agieren mit dem Markt ermöglichen. Starre hierarchische Strukturen und Top-Down-Mentalität hindern hingegen die persönliche und unternehmerische Entwicklung. Weil Führungskompetenzen nicht, wie so oft angenommen, angeboren sind, sondern aus Fähigkeiten heraus entwickelt werden. Deshalb braucht es eine gezielte Führungskräfte-Entwicklung.

Transformation ist Kulturveränderung

Kulturveränderung heißt, die Führungskräfte und Mitarbeiter aus ihrer Komfortzone heraus zu entwickeln. Dafür ist es zwingend notwendig, auch die Ziele, Personalinstrumente und Belohnungssysteme auf die neuen Kulturanforderungen auszurichten. Denn nur wenn die Mitarbeiter auch einen Nutzen sehen, aus der Komfortzone zu kommen, werden Sie Ihre Haltung verändern. Dann können sie auch die Motivation entwickeln, diese Veränderung als persönliche Herausforderung anzunehmen.

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