Marco Trutter, trumedia

Marke: „Wie leben sie meine Mitarbeiter?“

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: Zu den wichtigsten Markenbotschaftern gehören die Mitarbeiter. Aber wie überzeuge ich meine Mitarbeiter davon, die Marke(n) des Unternehmens zu vertreten? Unser Markenexperte Marco Trutter kennt die Antwort.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die eigenen Mitarbeiter die wertvollste Ressource sind, um eine Marke glaubhaft zu gestalten. Dafür müssen sie aber direkt in das Unternehmen involviert und durch Kommunikation auf Augenhöhe inspiriert werden. Sie müssen sich als veritablen Teil des Ganzen sehen. Das erzeugt Identifikation und echte Loyalität und hat zur Folge, dass die Markenbotschaft – ohne zusätzliches Marketingbudget – weiter transportiert wird.

Der einfachste (und zugleich mühsamste) Weg dorthin? Die Kunst einer breit verankerten Markenbildung besteht darin, Mitarbeiter und ihre Sicht und Interpretation der eigenen Marke aktiv einzubinden. Es gilt, das richtige Gefühl für die Marke zu schaffen und zu vermitteln. Wer die „Familie“ im Wappen führen will, muss familiäre Eigenschaften im Unternehmen beweisen können. Eine Marke mit Outdoor-Prägung verträgt keine bequemen Stubenhocker als Markenbotschafter. Und ob sich im Markenkern eines Konzerns wirklich Grundlegendes ändert, bloß weil der CEO die Krawatte aus- und die Jeans anzieht, das darf man getrost bezweifeln.

Das Markenprofil muss stimmen

Bevor man sich aber überlegt, wie ich die Mitarbeiter für meine Marke begeistere, müssen Unternehmen zunächst ihre Brand genauer unter die Lupe nehmen und ggf. Optimierungsmaßnahmen einleiten. Denn die loyalste Belegschaft hilft nichts, wenn die Marke kein oder das falsche Profil hat. Dafür ist ein solider und professioneller Brand-Building-Prozess unverzichtbar, in dessen Vorfeld die Mitarbeiter bereits aktiv über Umfragen, Pain-Boards oder Feedback-Runden eingebunden werden. Ist die Markenentwicklung erfolgreich abgeschlossen, helfen konkrete Employer-Packages bei der nachhaltigen Schulung: Mit speziellen Workshops, Tools und Onboarding-Maßnahmen lernen die Mitarbeiter die neue Marken-DNA begreifen, zu fühlen und den Wert des Brand-Building-Prozesses zu erkennen.

Marke erleb- und fühlbar machen

Die Unternehmensführung muss folglich ihre Belegschaft mit auf den Weg bzw. die Transformationsreise nehmen, sie integrieren, um ihre Meinung fragen und diese im besten Falle auch entsprechend berücksichtigen. Wir bei trumedia führen beispielsweise regelmäßig bei unterschiedlichsten Kunden spezielle „Brand-Days“ bzw. „Markenerlebnis-Tage“ durch, die auf unterhaltsame und kreative Art und Weise die Marke und das Unternehmen erleb- und fühlbar machen. Wichtig ist, die Mitarbeiter wertzuschätzen und ggf. zusätzliche sogenannte Frindge Benefits, wie Getränke-Flatrate, Sportangebote oder Spenditcards, anzubieten.

Gerade große Marken wie Google, Apple & Co. gehören seit Jahren zu den beliebtesten Arbeitgebern. Sie verstehen es eben sehr gut, auf ihre Mitarbeiter zuzugehen, ihre Sorgen und Wünsche zu respektieren und ihnen hohe Anerkennung entgegenzubringen. Das Ergebnis dieser Bemühungen: authentische Markenbotschafter, die in einer Sprache sprechen und dieselben Botschaften kommunizieren. Dafür müssen sie aber wissen, was die Marke im Kern ausmacht und wie sie gelebt wird bzw. wie die Marken-DNA aussieht. Letzten Endes lohnt sich der Einsatz für beiden Seiten, denn für Unternehmen wie Mitarbeiter ist es eine klare Win-Win-Situation, wenn es der Marke gut geht.

Sie haben Rückfragen an Marco Trutter, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die eigenen Mitarbeiter die wertvollste Ressource sind, um eine Marke glaubhaft zu gestalten. Dafür müssen sie aber direkt in das Unternehmen involviert und durch Kommunikation auf Augenhöhe inspiriert werden. Sie müssen sich als veritablen Teil des Ganzen sehen. Das erzeugt Identifikation und echte Loyalität und hat zur Folge, dass die Markenbotschaft – ohne zusätzliches Marketingbudget – weiter transportiert wird.

Der einfachste (und zugleich mühsamste) Weg dorthin? Die Kunst einer breit verankerten Markenbildung besteht darin, Mitarbeiter und ihre Sicht und Interpretation der eigenen Marke aktiv einzubinden. Es gilt, das richtige Gefühl für die Marke zu schaffen und zu vermitteln. Wer die „Familie“ im Wappen führen will, muss familiäre Eigenschaften im Unternehmen beweisen können. Eine Marke mit Outdoor-Prägung verträgt keine bequemen Stubenhocker als Markenbotschafter. Und ob sich im Markenkern eines Konzerns wirklich Grundlegendes ändert, bloß weil der CEO die Krawatte aus- und die Jeans anzieht, das darf man getrost bezweifeln.

Das Markenprofil muss stimmen

Bevor man sich aber überlegt, wie ich die Mitarbeiter für meine Marke begeistere, müssen Unternehmen zunächst ihre Brand genauer unter die Lupe nehmen und ggf. Optimierungsmaßnahmen einleiten. Denn die loyalste Belegschaft hilft nichts, wenn die Marke kein oder das falsche Profil hat. Dafür ist ein solider und professioneller Brand-Building-Prozess unverzichtbar, in dessen Vorfeld die Mitarbeiter bereits aktiv über Umfragen, Pain-Boards oder Feedback-Runden eingebunden werden. Ist die Markenentwicklung erfolgreich abgeschlossen, helfen konkrete Employer-Packages bei der nachhaltigen Schulung: Mit speziellen Workshops, Tools und Onboarding-Maßnahmen lernen die Mitarbeiter die neue Marken-DNA begreifen, zu fühlen und den Wert des Brand-Building-Prozesses zu erkennen.

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