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Neubau der Ulmer Adenauerbrücke beginnt
Infrastruktur

Neubau der Ulmer Adenauerbrücke beginnt

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
Symbolbild. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr informiert über den Neubau der Adenauerbrücke, welche Neu-Ulm und Ulm verbindet. Bildquelle: StMB

Mit dem Beginn des Großprojekts soll ein klares Signal für Investitionen in die Zukunft gesetzt werden. Wie der Umbau der Brücke aus den 50er-Jahren aussehen soll.

Mit rund 94.000 Fahrzeugen täglich zählt die Adenauerbrücke zu den meistbefahrenen Verbindungen zwischen Neu-Ulm und Ulm. Nach mehreren Jahrzehnten wird die Adenauerbrücke nun durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt. 

So soll der Neubau aussehen

Die neue Brücke wird als moderne Stahlverbundkonstruktion gebaut und soll eine Länge von rund 130 Metern haben. Der Neubau soll den Verkehrsfluss deutlich verbessern und die Sicherheit auf der Straße durch einen zusätzlichen Verflechtungsstreifen pro Fahrtrichtung sowie breite Geh- und Radwege von jeweils drei Metern erhöhen. Zudem werden Lärmschutzwände mit einer Höhe von bis zu sieben Metern errichtet, um die Anwohner vor Lärm zu schützen. Den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann freute der Startschuss, denn durch den Neubau soll ein Beispiel für eine moderne Infrastruktur darstellen: „Mit einer Straßenverkehrsplanung, bei der alle Verkehrsträger berücksichtigt werden, gehen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.“

Kosten in Höhe von etwa 80 Millionen Euro

Das grenzüberschreitende Projekt der Straßenbauverwaltungen von Baden-Württemberg und Bayern wird unter der Leitung des Staatlichen Bauamts Krumbach umgesetzt. Die gesamten Kosten von etwa 80 Millionen Euro werden zu 50 Prozent vom Bund übernommen. Die DB Netz AG, als zuständige Baulastträgerin für die kreuzende Schienenstrecke, trägt die verbleibenden Kosten.

Bauabschluss voraussichtlich 2029

Dank anspruchsvoller technischer Verfahren, wie der Längstrennung der bestehenden Brücke und dem seitlichen Verschub eines neuen Brückenüberbaus, kann der Verkehr während der gesamten Bauphase weiterfließen. Auch die Geh- und Radwegverbindungen bleiben größtenteils erhalten. Zur Sicherstellung dieser Wege wird stromaufwärts eine separate Brücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet. Nach aktuellen Schätzungen beträgt die Bauzeit voraussichtlich 48 Monate. Die neue Brücke wäre damit rechtzeitig vor der Landesgartenschau 2030 in Ulm fertig.