E-Lkw made in Ulm

Iveco und Nikola eröffnen Produktionswerk für E-Lkws in Ulm

Iveco und die US-Gruppe Nikola bauen in Ulm eine neue Produktionsstätte für elektrische Lkw. Sie wollen damit die Serienproduktion in Europa starten.

Iveco und Nikola schlugen heute im Ulm mit der Eröffnung des Produktionswerkes für elektrisch betriebene Lkw ein neues Kapitel in der Geschichte des nachhaltigen Straßengüterverkehrs auf.

Die Produktion soll pünktlich zum Jahresende starten. Das neue Produktionswerk ist ein wichtiger Meilenstein für Iveco. Bereits Anfang 2022 sollen die ersten hier produzierten Nikola-Tre-Modelle an ausgewählte Kunden in den Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Neben dem Serienmodell des batterieelektrischen (BEV) Nikola Tre wurde der Öffentlichkeit mit einem Prototyp des brennstoffzellenbetriebenen (FCEV) Nikola Tre der nächste Schritt in dieser Partnerschaft für emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge vorgestellt. Dieses Variante wird nach Angaben von Iveco voraussichtlich Ende 2023 in Ulm in Produktion gehen.

Die Eröffnungsfeier fand im kleinen Kreis statt. Unter den Anwesenden waren Gerrit Marx, President Commercial & Specialty Vehicles bei CNH Industrial und designierter CEO der Iveco-Groupe; Mark Russell, CEO und President bei NIKOLA; Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg; Martin Bendel, Erster Bürgermeister der Stadt Ulm, und Massimiliano Lagi, Generalkonsul von Italien in Stuttgart.

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„Trotz aller Herausforderungen in der Branche und der globalen Pandemie, mit denen wir uns seit der Ankündigung dieser Partnerschaft im September 2019 konfrontiert sahen, ist es äußerst erfreulich, heute hier als Team auf die pünktliche und planmäßige Fertigstellung des Produktionswerks zurückzublicken", sagte Gerrit Marx in seiner Eröffnungsrede. „Dank Ivecos ausgewiesener Expertise haben wir eine Plattform geschaffen, auf der die Technologie von Nikola gedeihen kann. Jetzt liegt unser Fokus darauf, den Erfolg dieses Vorhabens sicherzustellen und eine Vorreiterrolle im klimaneutralen Straßengüterverkehr auf Lang- und Kurzstrecken zu übernehmen."

Auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern, von denen 25.000 überdacht sind, verfügt das Ulmer Produktionswerk über einen Endmontageprozess, der speziell für elektrisch angetriebene Fahrzeuge konzipiert ist. Iveco und Nikola investierten gemeinsam in den Standort. Von Anfang bis Ende des Produktionsprozesses sind etwa 160 Zulieferer involviert. Die Produktionslinie soll im Einschichtbetrieb 1.000 Einheiten pro Jahr fertigen, und wird in den kommenden Jahren schrittweise hochgefahren. 

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„Das neue Produktionswerk ist ein Augenschmaus. Mein Dank gilt den Teams von Iveco und Nikola für ihre Zusammenarbeit und ihre Ausdauer, dieses Werk zum Leben zu erwecken", sagt Mark Russell, CEO von Nikola. „Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für Nikola bei der Umsetzung unserer Strategie und unseres Zukunftsbilds, ein weltweit führender Anbieter von emissionsfreien Transportlösungen zu werden."

„Das neue Gemeinschaftswerk von Iveco und Nikola ist ein Meilenstein zur Weiterentwicklung der emissionsfreien Mobilität im Bereich der Nutzfahrzeuge. Iveco ist mit seinen Fahrzeugen ein wichtiger Partner des Landes für das Projekt eWayBW. Das Unternehmen stellt beim Einsatz auf der Teststrecke im Murgtal für einen Technologievergleich seine Innovationskraft unter Beweis. Deshalb ist es auch gut, dass diese wichtige Standortentscheidung für Baden-Württemberg gefallen ist. Ich freue mich, dass in Baden-Württemberg verschiedene Technologien zum emissionsfreien Gütertransport vorangebracht werden. Entscheidend ist, dass der Wasserstoff für den Brennstoffzellenantrieb mit erneuerbaren Energien hergestellt wird", sagt der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann. 

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Iveco und Nikola schlugen heute im Ulm mit der Eröffnung des Produktionswerkes für elektrisch betriebene Lkw ein neues Kapitel in der Geschichte des nachhaltigen Straßengüterverkehrs auf.

Die Produktion soll pünktlich zum Jahresende starten. Das neue Produktionswerk ist ein wichtiger Meilenstein für Iveco. Bereits Anfang 2022 sollen die ersten hier produzierten Nikola-Tre-Modelle an ausgewählte Kunden in den Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Neben dem Serienmodell des batterieelektrischen (BEV) Nikola Tre wurde der Öffentlichkeit mit einem Prototyp des brennstoffzellenbetriebenen (FCEV) Nikola Tre der nächste Schritt in dieser Partnerschaft für emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge vorgestellt. Dieses Variante wird nach Angaben von Iveco voraussichtlich Ende 2023 in Ulm in Produktion gehen.

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„Das neue Gemeinschaftswerk von Iveco und Nikola ist ein Meilenstein zur Weiterentwicklung der emissionsfreien Mobilität im Bereich der Nutzfahrzeuge. Iveco ist mit seinen Fahrzeugen ein wichtiger Partner des Landes für das Projekt eWayBW. Das Unternehmen stellt beim Einsatz auf der Teststrecke im Murgtal für einen Technologievergleich seine Innovationskraft unter Beweis. Deshalb ist es auch gut, dass diese wichtige Standortentscheidung für Baden-Württemberg gefallen ist. Ich freue mich, dass in Baden-Württemberg verschiedene Technologien zum emissionsfreien Gütertransport vorangebracht werden. Entscheidend ist, dass der Wasserstoff für den Brennstoffzellenantrieb mit erneuerbaren Energien hergestellt wird", sagt der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann. 

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