Landratsamt Neu-Ulm

Bezahlbarer Wohnraum in Neu-Ulm: Unternehmerisches Engagement gefragt

v. l.: Gerold Noerenberg und Andreas F. Heipp  bei Thorsten Freudenberger. Foto: Ingrid Vahl, Landratsamt Neu-Ulm

Der neue Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Neu-Ulm GmbH (kurz: NUWOG), Andreas F. Heipp, und Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der ihn begleitete, haben sich im Landratsamt mit Landrat Thorsten Freudenberger zu einem Gedankenaustausch getroffen.

Günstiger Wohnraum ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Stadt Neu-Ulm und die gesamte Region. Die Nachfrage steigt durch die veränderten Lebensverhältnisse der Bevölkerung stetig an, da waren sich alle Gesprächspartner einig.

Bereits mehrere Projekte wurden in Neu-Ulm realisiert

Die NUWOG hat deshalb in den letzten vier Jahren Projekte realisiert, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Vier Gebäude in der Wilhelmstraße 19 bis 25 im Modellvorhaben WAL (= wohnen in allen Lebenslagen) sind umfassend saniert und 22 Wohnungen barrierearm erschlossen worden. In der Heinz-Rühmann-Straße ist ein viergeschossiger Neubau mit 24 seniorengerechten Wohnungen (Modellvorhaben e%= energieeffizienter Wohnungsbau) entstanden. Mit dem Neubau auf dem Wiley-Gelände (Clara-Barton-Straße und Pearl-S.-Buck-Straße), der fünfgeschossig ist, wurden 76 barrierefrei erschlossene Wohnungen geschaffen (Wettbewerb Europan 7). Im Künetteweg (IQ - Innerstädtische Wohnquartiere) ist ein familiengerechtes Wohngebäude mit 31 Wohneinheiten und einer integrierten Kindertagesstätte errichtet worden, die im Erdgeschoss Platz für die Betreuung von 99 Kindern bietet.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um ein Pilotprojekt des experimentellen Wohnungsbaus. Die Wohnanlagen in der Schwabenstraße und der Karlsbader Straße wurden altersfreundlich umgebaut. Auch die Modernisierung der Reuttier Straße 35 ist abgeschlossen.

Bezahlbarer Wohnraum: Privates und unternehmerisches Engagement gefragt

Als neues Projekt entsteht „Am Gedeckten Weg“, angrenzend an das im Künetteweg (IQ - Innerstädtische Wohnquartiere) entstandene Wohngebäude, ein Gebäude mit 13 Wohneinheiten mit Balkonen. Das Flachdach soll als Dachterrasse genutzt werden. 

Um den bezahlbaren Wohnraum, der vor allem für Familien und sozial schwache Mitbürger wichtig ist, zu realisieren, ist privates und unternehmerisches Engagement wichtig. Auch kommunale Wohnungsbaugesellschaften, wie die NUWOG, die ihre Dienstleistungen grundsätzlich auch für Vorhaben außerhalb der Stadtgrenzen zur Verfügung stellt, sind begrüßenswerte Partner.

Landrat Freudenberger erklärte, dass der Landkreis Neu-Ulm zwar nicht direkt für den Wohnungsbau verantwortlich ist. Er will aber die Kommunen bei der Schaffung von neuem Wohnraum begleiten und motivieren. In der öffentlichen Sitzung des Kreistages vom 21. Juni 2013 wurde folgender Beschluss gefasst: „Die Landkreisverwaltung wird beauftragt, die kreisangehörigen Kommunen für das Thema „Sozialer Wohnungsbau im Landkreis Neu-Ulm“ zu sensibilisieren und sie zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, inklusive sozialem Wohnungsbau, oder zur Ausweisung von Baugrundstücken zu motivieren.“ Auch am 6. Dezember 2013, in der öffentlichen Sitzung des Kreistages, wurde noch einmal mit folgendem Beschluss auf das Thema eingegangen: „Die Landkreisverwaltung soll den Gemeinden im Landkreis hierzu anbieten, die Thematik bei Bedarf im Rahmen der Bündelungs- und Koordinationsfunktion des Landkreises auf Bürgermeisterdienstbesprechungen und ähnlichen Veranstaltungen anzusprechen und zu vertiefen.“

In diesem Sinne wollen sich Stadt, Landkreis und NUWOG auch künftig diesem wichtigen Zukunftsthema stellen.

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Bezahlbarer Wohnraum in Neu-Ulm: Unternehmerisches Engagement gefragt

v. l.: Gerold Noerenberg und Andreas F. Heipp  bei Thorsten Freudenberger. Foto: Ingrid Vahl, Landratsamt Neu-Ulm

Der neue Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Neu-Ulm GmbH (kurz: NUWOG), Andreas F. Heipp, und Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der ihn begleitete, haben sich im Landratsamt mit Landrat Thorsten Freudenberger zu einem Gedankenaustausch getroffen.

Günstiger Wohnraum ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Stadt Neu-Ulm und die gesamte Region. Die Nachfrage steigt durch die veränderten Lebensverhältnisse der Bevölkerung stetig an, da waren sich alle Gesprächspartner einig.

Bereits mehrere Projekte wurden in Neu-Ulm realisiert

Die NUWOG hat deshalb in den letzten vier Jahren Projekte realisiert, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Vier Gebäude in der Wilhelmstraße 19 bis 25 im Modellvorhaben WAL (= wohnen in allen Lebenslagen) sind umfassend saniert und 22 Wohnungen barrierearm erschlossen worden. In der Heinz-Rühmann-Straße ist ein viergeschossiger Neubau mit 24 seniorengerechten Wohnungen (Modellvorhaben e%= energieeffizienter Wohnungsbau) entstanden. Mit dem Neubau auf dem Wiley-Gelände (Clara-Barton-Straße und Pearl-S.-Buck-Straße), der fünfgeschossig ist, wurden 76 barrierefrei erschlossene Wohnungen geschaffen (Wettbewerb Europan 7). Im Künetteweg (IQ - Innerstädtische Wohnquartiere) ist ein familiengerechtes Wohngebäude mit 31 Wohneinheiten und einer integrierten Kindertagesstätte errichtet worden, die im Erdgeschoss Platz für die Betreuung von 99 Kindern bietet.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um ein Pilotprojekt des experimentellen Wohnungsbaus. Die Wohnanlagen in der Schwabenstraße und der Karlsbader Straße wurden altersfreundlich umgebaut. Auch die Modernisierung der Reuttier Straße 35 ist abgeschlossen.

Bezahlbarer Wohnraum: Privates und unternehmerisches Engagement gefragt

Als neues Projekt entsteht „Am Gedeckten Weg“, angrenzend an das im Künetteweg (IQ - Innerstädtische Wohnquartiere) entstandene Wohngebäude, ein Gebäude mit 13 Wohneinheiten mit Balkonen. Das Flachdach soll als Dachterrasse genutzt werden. 

Um den bezahlbaren Wohnraum, der vor allem für Familien und sozial schwache Mitbürger wichtig ist, zu realisieren, ist privates und unternehmerisches Engagement wichtig. Auch kommunale Wohnungsbaugesellschaften, wie die NUWOG, die ihre Dienstleistungen grundsätzlich auch für Vorhaben außerhalb der Stadtgrenzen zur Verfügung stellt, sind begrüßenswerte Partner.

Landrat Freudenberger erklärte, dass der Landkreis Neu-Ulm zwar nicht direkt für den Wohnungsbau verantwortlich ist. Er will aber die Kommunen bei der Schaffung von neuem Wohnraum begleiten und motivieren. In der öffentlichen Sitzung des Kreistages vom 21. Juni 2013 wurde folgender Beschluss gefasst: „Die Landkreisverwaltung wird beauftragt, die kreisangehörigen Kommunen für das Thema „Sozialer Wohnungsbau im Landkreis Neu-Ulm“ zu sensibilisieren und sie zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, inklusive sozialem Wohnungsbau, oder zur Ausweisung von Baugrundstücken zu motivieren.“ Auch am 6. Dezember 2013, in der öffentlichen Sitzung des Kreistages, wurde noch einmal mit folgendem Beschluss auf das Thema eingegangen: „Die Landkreisverwaltung soll den Gemeinden im Landkreis hierzu anbieten, die Thematik bei Bedarf im Rahmen der Bündelungs- und Koordinationsfunktion des Landkreises auf Bürgermeisterdienstbesprechungen und ähnlichen Veranstaltungen anzusprechen und zu vertiefen.“

In diesem Sinne wollen sich Stadt, Landkreis und NUWOG auch künftig diesem wichtigen Zukunftsthema stellen.

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