Übernahme durch Rengo

Tricor in Bad Wörishofen von japanischem Großkonzern gekauft

Der Verpackungsspezialist Tricor gehört bald einem Großkonzern aus Asien. Wie es mit dem Allgäuer Unternehmen und den 900 Mitarbeitern weitergeht.

Der asiatische Großkonzern Rengo will eines der größten Unternehmen des Landkreises Unterallgäu kaufen: Die Rede ist von der Tricor Packaging & Logistics AG mit Sitz in Bad Wörishofen. Der Deal ist zwar noch nicht besiegelt, soll aber noch diesen Monat über die Bühne gehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffen sind rund 900 Arbeitsplätze in Bad Wörishofen und an den weiteren Unternehmensstandorten.

Das hat Rengo mit Tricor vor

Rengo kauft 100 Prozent der Aktien des Konzerns aus Bad Wörishofen über seine Tochterfirma Tri-Wall Limited mit Sitz in Hongkong. Das Unternehmen will auf diese Weise einer der führenden Anbieter für Verpackungslösungen aus Schwerwellpappe in Europa werden, heißt es weiter.

Übernahme ist eine Nachfolgelösung

„Man muss das als Nachfolgelösung sehen“, sagt Müller. Er werde 58 Jahre alt, eine Übernahme des Konzerns durch seine Kinder sei in absehbarer Zeit nicht möglich. Deshalb habe man einen Partner gesucht. Tricor sei seit Juli erstmals in der Firmengeschichte schuldenfrei, das Unternehmen werde heuer voraussichtlich ein Rekordergebnis einfahren.

Müller zufolge gab es Anfragen aus allen Teilen der Welt. „Man hat uns überall bescheinigt, dass wir technologisch einen Vorsprung von 10 bis 15 Jahren in der Branche haben“, sagt er. Rengo-Präsident Kiyoshi Otsubo teilt mit, man sei „fest davon überzeugt, dass Tricor mit ihrem Spezialwissen und ihrem technologischen Know-how“ den Konzern weiter stärken könne. Man sehe „bedeutende Wachstumspotenziale“.

Müller bleibt Chef von Tricor

Für Tricor bedeute das Geschäft den sofortigen Zugang zu weltweiten Märkten, betont Müller. Gemeinsam mit den anderen bisherigen Aktionären und Vorständen wird er die Tricor AG weiter leiten, dazu das Europageschäft der Tri-Wall mit einem Volumen von etwa 100 Millionen Euro.

Tri-Wall-Europazentrale zieht um

Die Tri-Wall-Europazentrale zieht dazu nach Bad Wörishofen um. „Wir wollen Tricor jetzt zur weltweiten Marke machen“, sagt Müller. „Das Wichtigste ist die Kundenzufriedenheit“, sagt Müller. „Das entscheidet am Ende auch über das Wohl der Mitarbeiter“.

Das bedeutet die Übernahme für die Mitarbeiter

Für die rund 900 Beschäftigten an den neun Tricor-Standorten in Deutschland, Tschechien und Slowenien soll sich nichts ändern. Die Arbeitsverträge hätten Bestand, so Müller. Man suche weiterhin Personal, sagt Finanzvorstand Robert Wiblishauser. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Übernahme durch Rengo

Tricor in Bad Wörishofen von japanischem Großkonzern gekauft

Der Verpackungsspezialist Tricor gehört bald einem Großkonzern aus Asien. Wie es mit dem Allgäuer Unternehmen und den 900 Mitarbeitern weitergeht.

Der asiatische Großkonzern Rengo will eines der größten Unternehmen des Landkreises Unterallgäu kaufen: Die Rede ist von der Tricor Packaging & Logistics AG mit Sitz in Bad Wörishofen. Der Deal ist zwar noch nicht besiegelt, soll aber noch diesen Monat über die Bühne gehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffen sind rund 900 Arbeitsplätze in Bad Wörishofen und an den weiteren Unternehmensstandorten.

Das hat Rengo mit Tricor vor

Rengo kauft 100 Prozent der Aktien des Konzerns aus Bad Wörishofen über seine Tochterfirma Tri-Wall Limited mit Sitz in Hongkong. Das Unternehmen will auf diese Weise einer der führenden Anbieter für Verpackungslösungen aus Schwerwellpappe in Europa werden, heißt es weiter.

Übernahme ist eine Nachfolgelösung

„Man muss das als Nachfolgelösung sehen“, sagt Müller. Er werde 58 Jahre alt, eine Übernahme des Konzerns durch seine Kinder sei in absehbarer Zeit nicht möglich. Deshalb habe man einen Partner gesucht. Tricor sei seit Juli erstmals in der Firmengeschichte schuldenfrei, das Unternehmen werde heuer voraussichtlich ein Rekordergebnis einfahren.

Müller zufolge gab es Anfragen aus allen Teilen der Welt. „Man hat uns überall bescheinigt, dass wir technologisch einen Vorsprung von 10 bis 15 Jahren in der Branche haben“, sagt er. Rengo-Präsident Kiyoshi Otsubo teilt mit, man sei „fest davon überzeugt, dass Tricor mit ihrem Spezialwissen und ihrem technologischen Know-how“ den Konzern weiter stärken könne. Man sehe „bedeutende Wachstumspotenziale“.

Müller bleibt Chef von Tricor

Für Tricor bedeute das Geschäft den sofortigen Zugang zu weltweiten Märkten, betont Müller. Gemeinsam mit den anderen bisherigen Aktionären und Vorständen wird er die Tricor AG weiter leiten, dazu das Europageschäft der Tri-Wall mit einem Volumen von etwa 100 Millionen Euro.

Tri-Wall-Europazentrale zieht um

Die Tri-Wall-Europazentrale zieht dazu nach Bad Wörishofen um. „Wir wollen Tricor jetzt zur weltweiten Marke machen“, sagt Müller. „Das Wichtigste ist die Kundenzufriedenheit“, sagt Müller. „Das entscheidet am Ende auch über das Wohl der Mitarbeiter“.

Das bedeutet die Übernahme für die Mitarbeiter

Für die rund 900 Beschäftigten an den neun Tricor-Standorten in Deutschland, Tschechien und Slowenien soll sich nichts ändern. Die Arbeitsverträge hätten Bestand, so Müller. Man suche weiterhin Personal, sagt Finanzvorstand Robert Wiblishauser. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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