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Jetzt fand im Landratsamt die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums statt. Im Energie-Team vertreten sind Mitarbeiter des Landratsamts ebenso wie Vertreter von Unterallgäu Aktiv GmbH, Industrie- und Handelskammer (IHK) Memmingen, des Verein ProNah, der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim, des Forstamts Mindelheim, des Bund Naturschutz, des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Bayerischen Bauernverbands.
Energieverbrauch von allen Unterallgäuer Haushalten wird erfasst
Im Rahmen der Auftaktsitzung des Energieteams erläuterte eza-Klimaschutzberaterin Carmen Cremer das weitere Vorgehen. So werde nun zunächst eine Energie- und CO2-Bilanz für den Landkreis erstellt. Dafür werde der gesamte Energieverbrauch von Haushalten, Wirtschaft, Verkehr und öffentlichen Einrichtungen ebenso erfasst wie die Quellen der eingesetzten Energie, inklusive der erneuerbaren Energien im Landkreis. Zudem werde untersucht, wo Energie eingespart und wo erneuerbare Energien im Landkreis eingesetzt werden könnten. Unter die Lupe genommen werden laut Cremer auch die bisherigen Aktivitäten des Landkreises.
Alle können mitmachen: Workshop „Energiewerkstatt“
Aus all diesen Daten wird das Energie-Team dann in Abstimmung mit dem Energie-Beirat strategische Schwerpunkte für die Energiepolitik des Landkreises erarbeiten und Aktivitäten festlegen, sagte die Klimaschutzberaterin. Geplant ist hierfür für Ende Juli ein Workshop „Energiewerkstatt“. An dem können sich auch die Kommunen des Landkreises, engagierte Bürger, Unternehmen und Verbände, sowie Vertreter von Tourismus, Energieversorgungs-Unternehmen und Land- und Forstwirtschaft beteiligen. Alle Vorschläge und Maßnahmen werden schließlich im Klimaschutzkonzept gebündelt. Letztlich darüber entscheiden wird der Kreistag dann im kommenden Jahr.
Klimaschutzkonzept unterstützt Klima-Ziele
Das Klimaschutzkonzept wird dem Landkreis laut Landrat Hans-Joachim Weirather dabei helfen, konkrete Ziele im Klimaschutz zu formulieren. Ob dies eine bestimmte CO2-Einsparung ist oder das Ziel, energieautark zu werden, lasse sich erst festlegen, wenn die aktuelle CO2-Bilanz erstellt wurde und eine gesicherte, umfassende Datenbasis vorliege. Daran arbeite eza! in den kommenden Monaten. Eines sei aber bereits jetzt klar: „Wir möchten gezielt an mehr Energieeffizienz arbeiten und verstärkt erneuerbare Energien nutzen“, sagt Weirather.
Die Mitglieder des Unterallgäuer Energie-Teams
Die Mitglieder des Energie-Beirats