Allgäu Digital – Player aus dem Netzwerk

Christian Hageleit: Digital oder analog – wichtig ist der Inhalt

Christian Hageleit ist seit 2017 als Senior Strategieberater bei sons, einer Agentur für strategische und kreative Markenentwicklung, tätig. Im Interview verrät er unter anderem, wie ihm seine Schauspiel- und Tanzausbildung auch im jetzigen Berufsalltag hilft.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Hageleit, Sie sind ausgebildeter Schauspieler und Tänzer. Welche Fähigkeiten von der Bühne helfen Ihnen heute als Strategieberater im Markenprozess?

Christian Hageleit: Zum einen das Einfühlungsvermögen. Sich auf jeden Kunden und seine Branche individuell einzustellen und vorzubereiten, das hat viel Ähnlichkeit mit der Arbeit von der Bühne. Zum anderen auch die Fähigkeit, im Team gemeinsam und ohne Hierarchie auf die Suche nach der besten Lösung für die Aufgabenstellung zu gehen.

Was ist Ihre wichtigste Empfehlung für die digitale Markenkommunikation für ein mittelständisches Unternehmen?

Grundsätzlich gilt es, als Marke mit den jeweiligen Werten und der Haltung sichtbar zu werden. Hierbei sollte man sich auch an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. An aller Anfang steht die Frage, was die jeweilige Zielgruppe interessiert, wie man hierbei weiterhelfen kann und wie sich die Marke in die Köpfe und Herzen der Kunden spielen kann. In der heutigen Zeit hat ein Unternehmen aber nicht nur Kunden im Fokus, sondern als Arbeitgebermarke auch Mitarbeiter, die in der Regel das wichtigste Kapital und langfristig schwer zu bekommen sind. 

Vertrauen ist ein wichtiger Anker Ihrer Arbeit. Wie schafft man Vertrauen in einer digitalen Welt, die in Zeiten von Fake News alles andere als vertrauenswürdig ist?


Vertrauen ist die emotionale Basis jeder Beziehung und steuert das Verhältnis zwischen einem Unternehmen zu seinen Kunden maßgeblich. Marken dienen genau diesem Zweck: Vertrauen aufzubauen, zu rechtfertigen und zu verankern. In der heutigen Zeit muss sich eine Marke sein Vertrauen immer wieder bestätigen und bekräftigen. Das geht durch einen überdurchschnittlichen Service und Versprechen, die auch eingehalten werden. Dabei ist es dann egal über welchen Kanal das geht, digital oder analog – wichtig ist der Inhalt und die Aussage, die darin steckt.

Was sind die wichtigsten Digitalisierungstreiber in Ihrer Branche? Und wie nutzen sie Ihre Kunden?

Ganz aktuell kann ich sagen, dass durch die Corona-Krise die Akzeptanz für digitale Projekte sicherlich enorm gewachsen ist. Der Mittelstand hat schon lange erkannt wie wichtig der Megatrend Digitalisierung ist, aber er nutzt das meiner Meinung nach bei weitem noch nicht optimal aus. Auch im Bereich der Kommunikation ist noch Luft nach oben, was wir aber als positive Herausforderung für uns und unsere Kunden sehen.  

Welche digitalen Features sind aus Ihrem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken?

Alle – digitale Features sind in meinem Arbeitsalltag wie die Luft zum Atmen, weshalb ich mir nicht vorstellen möchte, sie nicht mehr nutzen zu können. Das wäre ja ein Rückschritt und ich bevorzuge es, Schritte nach vorne zu gehen.

Wie wird Ihr Beruf in zehn Jahren aussehen?


Ich nehme an nicht arg viel anders wie heute, da unsere strategischen und kreativen Leistungen nicht von einer künstlichen Intelligenz ersetzt werden können. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich Programme, Apps und Geräte stark weiterentwickeln werden und uns noch effizienter bei der Arbeit unterstützen werden.

Die Kreativszene verortet man eher in Berlin, München oder Hamburg. Welche Vorteile hat es für eine Markenagentur, wenn sie im Allgäu sitzt?

Das Allgäu ist ein Standort mit vielen unterschiedlichen Unternehmen, die ganz nebenbei erwähnt, oft Weltmarktführer in ihrem Bereich sind. Der Standort ist für junge Familien und für Naturfreunde mindestens so attraktiv wie es Berlin für die Freunde der Großstadt ist. Darüber hinaus wird es in Zukunft immer unwichtiger werden wo eine Agentur ihren Sitz hat – die Arbeit einer Agentur findet losgelöst statt.

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Grundsätzlich gilt es, als Marke mit den jeweiligen Werten und der Haltung sichtbar zu werden. Hierbei sollte man sich auch an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. An aller Anfang steht die Frage, was die jeweilige Zielgruppe interessiert, wie man hierbei weiterhelfen kann und wie sich die Marke in die Köpfe und Herzen der Kunden spielen kann. In der heutigen Zeit hat ein Unternehmen aber nicht nur Kunden im Fokus, sondern als Arbeitgebermarke auch Mitarbeiter, die in der Regel das wichtigste Kapital und langfristig schwer zu bekommen sind. 

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Vertrauen ist die emotionale Basis jeder Beziehung und steuert das Verhältnis zwischen einem Unternehmen zu seinen Kunden maßgeblich. Marken dienen genau diesem Zweck: Vertrauen aufzubauen, zu rechtfertigen und zu verankern. In der heutigen Zeit muss sich eine Marke sein Vertrauen immer wieder bestätigen und bekräftigen. Das geht durch einen überdurchschnittlichen Service und Versprechen, die auch eingehalten werden. Dabei ist es dann egal über welchen Kanal das geht, digital oder analog – wichtig ist der Inhalt und die Aussage, die darin steckt.

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Ganz aktuell kann ich sagen, dass durch die Corona-Krise die Akzeptanz für digitale Projekte sicherlich enorm gewachsen ist. Der Mittelstand hat schon lange erkannt wie wichtig der Megatrend Digitalisierung ist, aber er nutzt das meiner Meinung nach bei weitem noch nicht optimal aus. Auch im Bereich der Kommunikation ist noch Luft nach oben, was wir aber als positive Herausforderung für uns und unsere Kunden sehen.  

Welche digitalen Features sind aus Ihrem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken?

Alle – digitale Features sind in meinem Arbeitsalltag wie die Luft zum Atmen, weshalb ich mir nicht vorstellen möchte, sie nicht mehr nutzen zu können. Das wäre ja ein Rückschritt und ich bevorzuge es, Schritte nach vorne zu gehen.

Wie wird Ihr Beruf in zehn Jahren aussehen?


Ich nehme an nicht arg viel anders wie heute, da unsere strategischen und kreativen Leistungen nicht von einer künstlichen Intelligenz ersetzt werden können. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich Programme, Apps und Geräte stark weiterentwickeln werden und uns noch effizienter bei der Arbeit unterstützen werden.

Die Kreativszene verortet man eher in Berlin, München oder Hamburg. Welche Vorteile hat es für eine Markenagentur, wenn sie im Allgäu sitzt?

Das Allgäu ist ein Standort mit vielen unterschiedlichen Unternehmen, die ganz nebenbei erwähnt, oft Weltmarktführer in ihrem Bereich sind. Der Standort ist für junge Familien und für Naturfreunde mindestens so attraktiv wie es Berlin für die Freunde der Großstadt ist. Darüber hinaus wird es in Zukunft immer unwichtiger werden wo eine Agentur ihren Sitz hat – die Arbeit einer Agentur findet losgelöst statt.

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