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AGCO: Neue Vision für Landwirtschaft in Afrika
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AGCO

AGCO: Neue Vision für Landwirtschaft in Afrika

AGCO, Your Agriculture Company, hielt den ersten AGCO Africa Summit in Berlin. AGCO ist weltweit, unter anderem auch in Marktoberdorf, in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Traktoren und Landmaschinen tätig. AGCO forderte auf dem Gipfeltreffen eine neue Vision für die Afrikas Landwirtschaft zu entwickeln.

Der AGCO Africa Summit ist eine gemeinschaftliche Initiative von AGCO, Bayer CropScience AG und DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH. „Die Bevölkerung in Afrika wird sich in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich verdoppeln. Daher ist es eine globale Verantwortung, gemeinsam eine neue Vision für die afrikanische Landwirtschaft zu entwickeln“, erklärte Martin Richenhagen, AGCO Chairman, President und CEO bei der Eröffnungs-Pressekonferenz. „Unser Ziel ist die Förderung des internationalen Dialogs, um globale Unternehmen dazu zu ermutigen, in die Zukunft Afrikas zu investieren.“ Der AGCO Africa Summit möchte das Bewusstsein für die Bedürfnisse auf dem afrikanischen Kontinent stärken und die landwirtschaftlichen Herausforderungen mit Blick auf das Welternährungsproblem, den Rückgang bebaubarer Landflächen und der wachsenden Bevölkerung diskutieren. Zu den Gastrednern zählten Thabo Mbeki (ehemaliger Präsident von Südafrika), Prof. Dr. Horst Köhler (ehemaliger deutscher Bundespräsident), Dirk Niebel (deutscher Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Ilse Aigner (deutsche Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Zu den Teilnehmern der Diskussionsrunden zählten unter vielen anderen Jose Pacheco (Landwirtschaftsminister von Mosambik), Roberto Rodrigues (früherer Landwirtschaftsminister von Brasilien), Bärbel Dieckmann (Präsidentin der Welthungerhilfe) und Omari Issa (CEO, Investment Climate Facility for Africa).

Wie Afrikas Landwirtschaft verändern?

Die Teilnehmer des AGCO Africa Summits diskutierten darüber, wie die Mechanisierung der Landwirtschaft und verbesserte Anbaumethoden den Ernteertrag erheblich steigern und damit eine bessere Zukunft sichern könnten. Höhere Produktivität und Effizienz wiederum würden zur Folge haben, dass die Länder Afrikas weniger auf importierte Erzeugnisse angewiesen wären, wodurch die Ernährungs-Sicherheit verbessert würde. „Es gibt große Landstriche in ganz Afrika mit geeignetem Boden und vorteilhaftem Klima, die sich sehr gut für Landwirtschaft eignen, aber viele dieser Gegenden sind noch nicht bebaut oder sind nicht produktiv genug“, erläuterte Richenhagen. „Mit 11 Prozent der weltweit verfügbaren Anbaufläche (von der 86 Prozent derzeit brach liegen) kann Afrika von der Einführung moderner, mechanisierter Agrarmethoden nur profitieren.“

Afrika muss sich selbst versorgen

Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in Afrika durch die Traktormarke Massey Ferguson kann AGCO sich in seinen Bemühungen, die Arbeitsmethoden in der Landwirtschaft zu verbessern, bereits auf Allianzen mit Regierungen, ausländischen Investoren und Spendern stützen. AGCO plant, den Bau von Modellfarm-Projekten und Ausbildungs-Zentren in Sambia, Äthiopien, Marokko, Libyen, Algerien und Südafrika zu finanzieren. Dort sollen lokal ansässige Landwirte und Vertriebshändler in der Verwendung neuer Agrartechnologien geschult werden können. Hubertus Mühlhäuser, AGCO-Senior Vice President und General Manager, Europa, Afrika und Naher Osten, bemerkte hierzu: „Die Lösung für die Landwirtschaft in Afrika besteht darin, strategische Partnerschaften zu entwickeln, die es ermöglichen, die landwirtschaftliche Produktion umweltfreundlich und in wirtschaftlich und sozial verantwortlicher Weise zu steigern, um so die stetig wachsende Bevölkerung zu ernähren. Nach Jahrzehnten der Abhängigkeit von Nahrungsmittel-Spenden und angesichts der höchsten Bevölkerungs-Wachstumsrate der Welt muss Afrika langfristig versuchen, seinen Nahrungsmittelbedarf mehr und mehr durch die eigene Produktion zu sichern.“

www.AGCOcorp.com