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Die Radsaison ist in vollem Gange und entsprechend viele Radler sind wieder am Donauradweg unterwegs. In vielen Fällen bekommen sie dabei erstmalig einen Eindruck vom Schwäbischen Donautal.
Neu installierte Beschilderung
Seit rund vier Wochen wird dieser Eindruck mit der neu installierten Beschilderung nun entscheidend verbessert. Angelika Tittl von Donautal-Aktiv ist für Planung und Umsetzung der Beschilderung federführend zuständig. Laut ihr entspricht die jetzige Wegweisung den Vorgaben des Bayerischen Innenministeriums und einem bundeseinheitlichen Standard.
Bundeseinheitliche Standards
Gemeinsam mit Evelyn Track und Otto Mader von der Regionalmarketing Günzburg GbR sowie Manfred Wiedemann und Günther Rieder vom Kreisbauhof Dillingen wurde die Strecke nun abgenommen. Alle Beteiligten konnten sich davon überzeugen, welchen wichtigen Schritt der Donau-Radweg mit dieser Maßnahme nach vorne getan hat.
Entfernungs-Angaben zu Nah- und Fernzielen
Vom Leipheimer Ortsteil Weißingen im Landkreis Günzburg bis Schwenningen im Landkreis Dillingen sind die kleinen gelben Schilder verschwunden und wurden durch grün-weiße Pfeilwegweiser mit den Entfernungs-Angaben zu den Nah- und Fernzielen ersetzt. Die eigentliche Kennzeichnung des Donau-Radweges erfolgt jetzt über die sogenannten Einhänger.
Haupt- und Nebenrouten
Neben dem Signet der Deutschen Donau sind auf der Hauptroute zusätzlich die Logos des Route 6 des Radnetzes Deutschland und der Euro-Velo-Route 6 abgebildet. Auf den Nebenrouten ist ausschließlich die Deutsche Donau als Markierung vorhanden. Neben den eigentlichen Routen-Einhängern prangt auch der Hinweis auf das Bayernnetz für Radler an den Schildern. Sollten an manchen Schildern weitere Einhänger, wie beispielsweise die der VIA Danubia oder der Rundtour „Rund um das Schwäbische Rom“ vorhanden sein, so verlaufen diese Strecken abschnittsweise ebenfalls auf der Route des Donau-Radweges.
Finanzielle Förderung des Projekts
Die neue Beschilderung ist Teil des Projektes Radwegenetz Nordschwaben, das aus Mitteln der EU und des Freistaates Bayern mit rund 50% der Kosten gefördert wird. Sukzessive wird nun Donautal-Aktiv in der zweiten Jahreshälfte in Zusammenarbeit mit der Regional-Marketing Günzburg GbR und dem Tourismusverein Dillinger Land e.V. alle wichtigen touristischen Routen nach diesem Standard beschildern. Für die Radsaison 2012 wird das Routennetz dann komplett überarbeitet sein.