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Weltherztag am Klinikum Augsburg
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Klinikum Augsburg

Weltherztag am Klinikum Augsburg

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine Volkskrankheit. Am 29. September ist der jährliche Weltherztag. Am Klinikum Augsburg kann man bereits am 24. September 2011 ein Herz „erkunden“.

Jährlich wird auf die Ausbreitung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen aufmerksam gemacht, die in vielen Fällen zum Tode führen können. Im Herzzentrum Augsburg-Schwaben am Klinikum Augsburg arbeiten Kardiologen und Herzchirurgen Hand in Hand. Die neueste Katheter-Techniken, Kunstherz-Implantationen und ein komplett ausgestattetes Fahrzeug für Operationen sind auch außerhalb des Klinikums Markenzeichen für Hochleistungs-Medizin.

Informations-Veranstaltung zum Thema Herz

Die Herzchirurgie des Klinikums bewältigt jährlich über 1.400 große Eingriffe an Herzkappen und Koronar-Gefäßen. Über das Leistungs-Spektrum des Herzzentrums informiert eine Ausstellung in der Eingangshalle des Klinikums vom 24. September bis 3. Oktober 2011. Zur Eröffnung bietet sich allen Interessierten ein begehbares Herz-Modell. Das Modell zeigt den Aufbau des Herzens mit akustischer Simulation des Herzschlages. Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Beyer, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thorax-Chirurgie, und Prof. Dr. Wolfgang v. Scheidt, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik,  werden über aktuelle Themen des Herzzentrums Augsburg-Schwaben informieren. MdL Max Strehle, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Herzzentrum Augsburg-Schwaben e.V., wird über aktuelle Projekte des Vereins berichten.

Deutliche medizinische Fortschritte in den letzten Jahren

Nach wie vor ist der Herzinfarkt auch in Deutschland die mit Abstand häufigste Todesursache. Aber die Medizin hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht und die Sterblichkeits-Rate um die Hälfte gesenkt. Immer schonendere Methoden erlauben es heute, auch viele Menschen zu retten, für die eine große Operation zu riskant wäre und andere Eingriffe keine Erfolgsaussicht hätten, berichtet Prof. Dr. Dr. Michael Beyer, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thorax-Chirurgie. „Als ich vor zehn Jahren nach Augsburg kam, machten Bypässe, mit denen verstopfte Herzkranzgefäße überbrückt werden, etwa 80 Prozent unserer OPs aus, Eingriffe an den Herzklappen etwa 20 Prozent. Heute hat sich der Anteil Klappen-Eingriffe verdoppelt, Bypässe wurden dagegen deutlich weniger“, macht Professor Beyer diese Entwicklung deutlich.

Drittgrößter Herzinfarkt-Akutversorger in Bayern

Je weniger Zeit vergeht, bis ein Herzinfarkt behandelt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient überlebt. Ein mit Herzinfarkt eingelieferter Patient wird innerhalb kürzester Zeit im Herzkatheter-Labor behandelt. Das ist wichtig, weil jede Minute zählt, um die Durchblutung des Herzens wieder sicherzustellen. Das Herzzentrum Augsburg-Schwaben ist der drittgrößte Herzinfarkt- Akutversorger in Bayern, vor allen Münchner Kliniken und vor jeder bayerischen Universitäts-Klinik. Jährlich werden rund 800 Patienten mit akutem Herzinfarkt per Katheter behandelt, insgesamt werden über 3.000 Patienten im Katheter-Labor versorgt, welches vor wenigen Monaten mit drei neuen hochmodernen Anlagen ausgestattet wurde.

Herzchirurgie am Klinikum gilt als Kompetenz-Zentrum

Aufgrund ihrer großen Erfahrungen und der Mitarbeit an der Entwicklung der Kunstherzen ist die Herzchirurgie des Klinikums eines der sehr wenigen Kompetenz-Zentren. Die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung ist in den letzten 25 Jahren um fünf Jahre gestiegen. Die Hälfte dieses Erfolges entfällt allein auf Fortschritte in der Verhütung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher wird das Klinikum Augsburg im Rahmen seines Masterplans auch in diese wichtige Technologie investieren, die Intensivkapazitäten für die Nachbetreuung weiter ausbauen, um die Patienten optimal behandeln zu können.

Weitere Informationen im Internet auf www.klinikum-augsburg.de