
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari.
Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”.
Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen!
Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
Die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft stand im Mittelpunkt des diesjährigen Unternehmerabends des Landkreises Augsburg. Im Technologiezentrum Augsburg kamen Unternehmer, Fachleute sowie Netzwerkpartner zusammen. Sie tauschten sich über Möglichkeiten aus, in den Markt einzusteigen. Landrat Martin Sailer sieht darin neue Perspektiven für die regionale Wirtschaft. „Die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft ist ein Bereich, der für unsere Unternehmen zunehmend interessant wird. Gerade für den Mittelstand können sich hier neue Perspektiven eröffnen“, erklärt Sailer. Zugleich seien die Anforderungen hoch. Deshalb wolle der Landkreis informieren, Erfahrungen vermitteln und den Austausch zwischen Unternehmen fördern.
Wie der Einstieg in die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft gelingen kann, zeigten zwei Referenten anhand ihrer Erfahrungen. Götz Witzel, Senior Advisor der Wimcom GmbH, erläuterte unter dem Titel „Geschäfte mit der Bundeswehr – wie geht das?“ die Besonderheiten des Marktes. Nicole Prell, Managing Director von Schöffel Tec, berichtete über die Entwicklung vom Outdoor-Spezialisten zum Hersteller von Dienst- und Einsatzbekleidung.
Im Anschluss diskutierten die Referenten mit Robert Zeilnhofer vom Netzwerk „Partners for Defence“ und Landrat Sailer über Chancen und Herausforderungen. Dabei ging es auch um die Voraussetzungen, die Unternehmen für einen erfolgreichen Einstieg erfüllen müssen.
Der Landkreis Augsburg setzt darauf, vorhandene Kompetenzen und Netzwerke stärker miteinander zu verknüpfen. Dazu zählen der Augsburg-Innovationspark, das KI-Produktionsnetzwerk und die ansässigen Unternehmen. „Unser Wirtschaftsraum lebt von Innovation, unternehmerischem Mut und starken Netzwerken. Genau das wollen wir zusammenbringen“, erklärt Sailer. Ziel sei es deshalb, bestehende Potenziale besser zu verbinden und neue Möglichkeiten für die regionale Wirtschaft zu erschließen. Der Unternehmerabend sollte dafür eine Plattform bieten. Unternehmen konnten sich über den Markt informieren und Kontakte zu Fachleuten und Netzwerkpartnern knüpfen.