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Tourismus-Unternehmen profitieren von Minusgraden
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IHK Schwaben

Tourismus-Unternehmen profitieren von Minusgraden

 Symbolbild Winter, Bild: Fotolia

Die IHK Schwaben wollte von ihren Tourismus-Unternehmen wissen, wie sie ins neue Jahr gestartet sind. Die Umfrage-Ergebnisse sind erfreulich, da die Unternehmen zum Großteil an die gute Sommer- und Herbstsaison des letzten Jahres anknüpfen konnten. Angesichts der tollen Schneeverhältnisse wird es derzeit vor allem den Allgäuer Gastbetrieben warm ums Herz. Aufgrund der Kälte wird sich der Schnee länger halten und so das Geschäft ankurbeln.

Die schwäbischen Hotels und Gaststätten sind gut aufgelegt ins neue Jahr 2012 gestartet. Allerdings hat die Dynamik der Konjunktur-Entwicklung etwas abgenommen. Gerade die Allgäuer Betriebe mussten diesmal länger auf den Start der Wintersaison aufgrund des fehlenden Schneefalls warten. 46 Prozent der befragten Gastbetriebe berichten zum Jahreswechsel von einer sehr guten bis guten Geschäftslage, 44 Prozent waren relativ zufrieden. Der Umsatz hat allerdings im Vergleich zur Sommersaison etwas abgenommen. Erfreulich ist, dass die Aussagen zu einer negativen Umsatzentwicklung moderat abgenommen haben und derzeit lediglich bei einer Quote von 18 Prozent liegen. Zuwachs konnten die schwäbischen Betriebe vor allem bei der Gruppe der Geschäftsreisenden feststellen. Hiervon profitierten die Städte Augsburg und Neu-Ulm am meisten.

Optimale Bedingungen auch für die kommenden Monate

Der Großteil der schwäbischen Unternehmen geht von einer stabilen Konjunktur-Entwicklung aus. 22 Prozent erwarten eine deutliche Verbesserung ihrer Geschäftslage in den kommenden Monaten, gerade auch angesichts der herrlichen Schneebedingungen. Robert Frank, IHK-Vizepräsident und Chef des Parkhotel Frank in Oberstdorf ist hoch erfreut: „Die Wintersport-Möglichkeiten im Allgäu sind derzeit optimal, dies wird noch länger so sein. Kurzentschlossene Urlauber brauchen also nicht weit zu fahren. Für die Faschingsferien ist die Nachfrage im Allgäu deutlich gestiegen.“

Investitions-Neigung an der Tagesordnung

Von der verstärkten Nachfrage profitieren vor allem die Betriebe, die zuletzt stark investiert haben. Die Investitions-Neigung in der Branche ist nach Auskunft der IHK-Tourismus-Expertin Karina Gruhler-Hirsch insgesamt  als recht hoch zu bezeichnen:  „Das Geld geht vorwiegend in Ersatzbeschaffungs-Maßnahmen, Umweltschutz und Produkt-Innovationen.“ Derzeit beabsichtigen 43 Prozent ihr Investitionsbudget zu erhöhen. 29 Prozent investieren genauso viel wie in der letzten Sommersaison.

Betriebe suchen Fachkräfte

Auf dem Arbeitsmarkt wird es etwas Bewegung geben, immerhin streben 16 Prozent der Betriebe eine Erhöhung ihrer Personalkapazitäten an, wenn auch die Rekrutierung von gutem Fachpersonal immer schwieriger wird. „Gerade in unserer Dienstleistungsbranche lassen sich kaum Arbeitsplätze einsparen, der Gast würde dies sofort zu spüren bekommen. Daher ist die gute berufliche Qualifizierung für das Gewerbe unverzichtbar“, so Karina Gruhler-Hirsch.

Reisebranche bleibt verhalten optimistisch

Die äußerst guten Konjunktur-Ergebnisse aus der Sommersaison 2011 konnte die Reisebranche leider nicht eins zu eins ins neue Jahr mitnehmen. Der Großteil verweist auf eine stabile Geschäftslage und 40 Prozent sind sehr zufrieden. Stabil zeigen sich die Ergebnisse bei der Anzahl der gebuchten Reisen im Vergleich zum Sommer 2011. Das Segment der Geschäftsreisen hat seit der Wirtschaftskrise 2008 wieder deutlich zugenommen. Der Bustourismus konnte überwiegend bei Reisen innerhalb Deutschlands eine positive Entwicklung verzeichnen. Hinsichtlich der Erwartungen für die kommenden Monate bleiben die schwäbischen Reisebüros, Reiseveranstalter und Reisebus-Unternehmen verhalten optimistisch. Die Branche hadert mit ihren Investitions-Planungen. 22 Prozent wollen diese in den kommenden Monaten sogar ganz auf Eis legen. Bei den Beschäftigungs-Planungen will man zum Großteil mit dem vorhandenen Personal auskommen.

www.schwaben.ihk.de