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Schwäbische Sparkassen: Nähe als Stärke
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Sparkassen-Bezirksverband Schwaben

Schwäbische Sparkassen: Nähe als Stärke

Der Vorstand des Sparkassen-Bezirksverbands Schwaben. Foto: B4B SCHWABEN

Die andauernde Niedrigzinsphase, Regulierungen und Veränderungen in der Gesellschaft machen Banken zunehmend zu schaffen. Die schwäbischen Sparkassen jedoch stellten sich den Herausforderungen bislang durchaus erfolgreich. 

„Die Nähe am Kunden, das ist schon immer unsere Stärke“, weiß Dr. Ulrich Netzer, Vorstandsvorsitzender des Sparkassen-Bezirksverbands Schwaben, das zeigt auch die Eröffnung des neuen Finanz- und Gesundheitszentrums ind Friedberg. Zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern zog er am 14. April Bilanz über das vergangene Jahr der 11 schwäbischen Sparkassen. „Die Sparkassen haben einen öffentlich-rechtlichen Auftrag. Wir müssen die regionale Wirtschaft stärken und den schwäbischen Mittelstand sichern. Das ist uns auch 2013 erfolgreich gelungen“, weiß Dr. Netzer. Da beziehen die schwäbischen Sparkassen eine Vorreiterrolle. Denn den deutschen und auch internationalen Banken setzt die Wirtschaftskrise zu.

Banken stehen vor zahlreichen Herausforderungen

Die andauernde Niedrigszinsphase, die Bankenregulierungen aus Brüssel, Berlin und Bonn wie auch die Veränderung der Gesellschaft im Hinblick auf die Digitalisierung stellt die Banken vor Herausforderungen, die mutig und rasch gemeistert werden müssen. Nur so können die unterschiedlichen Banken konkurrenzfähig bleiben.  Diesen Herausforderungen stellen sich die regionalen Sparkassen bislang gut. Zwar waren die Erwartungen für 2013 etwas gedämpft, diese konnten jedoch übertroffen werden, da ein insgesamt gutes Ergebnis bei allen 11 schwäbischen Sparkassen erzielt wurde.

Trend geht zu kurzfristigen Einlagen

Im vergangenen Jahr profitierten die Sparkassen vor allem von der positiven Grundstimmung in der regionalen Wirtschaft und dem guten Konjunkturverlauf. Die Geschäftsfelder der Sparkassen richten sich vorwiegend auf den Mittelstand, das Handwerk, die Landwirtschaft, die Kommunen und das Privatkundengeschäft aus. Dort konnten positive Geschäftszahlen verzeichnet werden. Die Bilanzsumme konnte abermals gesteigert werden und liegt 2013 bei 25,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 0,7 Prozent im Vergleich zu 2012. Auch die Kundeneinlagen stiegen erneut um 2 Prozent und entsprechen nun einer Gesamtsumme von 19 Milliarden Euro. In Zeiten der Finanz- und Staatsschuldenkrise eine beachtliche Summe, die auf das starke Kundenvertrauen zurückzuführen ist. Dennoch geht der Trend bei dem aktuellen Zinsniveau klar zu den kurzfristigen Einlagen hin.

3 Milliarden Euro neue Kredite an Unternehmen und Privatpersonen vergeben

Die Konjunktur in Schwaben bescherte den Sparkassen ein lebhaftes Kreditgeschäft und führte zum Jahresende zu einem deutlichen Plus von 2,2 Prozent im Kreditvolumen und liegt nun bei 16,7 Milliarden Euro. Das Kreditvolumen pro Einwohner liegt inzwischen bei 9.137 Euro. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Darlehenszusagen ebenfalls gestiegen. Die schwäbischen Sparkassen haben 2013 insgesamt 3,1 Milliarden Euro neue Kredite vergeben. Davon gingen 1,7  Milliarden Euro an Unternehmen und Selbständige, was ein wichtiger Indikator für künftige Investitionen darstellt.

Sparniveau der Kunden bleibt hoch

Das Sparkassen-Finanzkonzept hält für die Sparkassen-Kunden im Verbund- und Dienstleistungsgeschäft viele Produkte bereit. So auch unterschiedliche Sparmöglichkeiten. „Wertpapiere gehören heute zum Sparpaket dazu. Die Kunden sollen ihr Geld streuen, nur so kann es sich perfekt vermehren. Dazu gehört auch die Investition in Wertpapiere, die aber immer noch nicht genug von den Kunden angenommen werden. Dabei war 2013 das Jahr der Aktie – aber keiner hat es gemerkt“, weiß Walter Pache, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Sparkassen-Bezirksverbands Schwaben. Das Planspiel Börse wird seit nunmehr 30 Jahren an Schulen durchgeführt, um die Kunden von morgen bereits auf Wertpapiere als Anlageform vorzubereiten. Bei den Bestandskunden wird im Bereich Wertpapier stark auf die Beratung vor Ort durch die zahlreichen Kundenbetreuer gesetzt. Das Bausparniveau bleibt indes weiter auf hohem Niveau. Bei den neu vermittelten Bausparverträgen wurde die Milliardengrenze mit 984,6 Millionen Euro abermals nur knapp verfehlt. 28.388 neue Bausparverträge wurden 2013 abgeschlossen.

Sparkasse kommt Forderungen von Basel III nach

Mit dem Niedrigszinsniveau kommt es zu einem stärkeren Druck auf die Erträge. Der Zinsüberschuss blieb daher unter dem Vorjahreswert, die Zinsspanne ging von 2,17 Prozent auf 2,10 Prozent leicht zurück. Dennoch sind die Sparkassen für unvorhergesehene Risiken wie auch für die neuen Eigenkapitalvorschriften nach Basel III gut gerüstet.

Sparkasse einer der größten Arbeitgeber im Bankwesen

Auch im Bereich der Human Resources gibt es erfreuliche Nachrichten: Mitarbeiter sollen bei den Sparkassen nicht abgebaut werden – im Gegenteil: 2013 waren zum Jahresende 113 Mitarbeiter mehr beschäftigt, als noch im Vorjahr. 6.162 Mitarbeiter kümmern sich in 326 Geschäftsstellen um die Sparkassen-Kunden. Damit zählt die Sparkasse zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern im Bankwesen in der Region.

Netzer ab 1. Mai Präsident der bayerischen Sparkassen

Im Vorstand des Sparkassen-Verbands Schwaben wird es bald eine wichtige Veränderung geben: Vorstandsvorsitzender und Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Dr. Ulrich Netzer, wird zum 1. Mai 2014 zum neuen Präsidenten der bayerischen Sparkassen bestellt. Er tritt damit die Nachfolge des aktuellen Präsidenten Theo Zellner an.

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