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Pro und Contra: Ist es sinnvoll, die Maximilianstraße zur Fußgängerzone zu machen?
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Meinung

Pro und Contra: Ist es sinnvoll, die Maximilianstraße zur Fußgängerzone zu machen?

Die B4BSCHWABEN.de Redakteure Michael Ermark (links) und Angelina Märkl (rechts). Foto: Linus Pohl / B4BSCHWABEN.de

Die Stadt Augsburg plant ab 1. Mai 2023 eine autofreie Maxstraße. Ein Pro und Contra.

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Ja zur autofreien Maxstraße

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von Angelina Märkl

Die Stadt will die Maximilianstraße zwischen Moritzplatz und Herkulesbrunnen ab 1. Mai 2023 für ein Jahr versuchsweise zur Fußgängerzone machen. Das neue Verkehrskonzept macht die Augsburger Innenstadt damit nicht nur lebenswerter, sondern trägt auch etwas zum Klimaschutz bei. Es geht hier nicht darum, dem Handel zu schaden, weil Kundinnen und Kunden nicht mehr vor der Tür parken können. Das ist aufgrund der Parkplatzsituation sowieso nur selten möglich. Es gibt nach wie vor genügend Parkhäuser, wie das vom Hotel Maximilan's. Es geht darum, die Maxstraße attraktiver und den Aufenthalt dort zu einem Erlebnis zu machen. Je mehr die Innenstadt belebt ist, umso mehr profitieren auch die Geschäfte. Und der Party-Verkehr am Abend und am Wochenende hat damit auch endlich ein Ende. So gibt es dann auch mehr Platz für die Außengastronomie.

Natürlich wird der Erfolg davon abhängen, wie man die autofreie Maxßstraße konkret nutzt. Ein paar Bäume und Holzbänke reichen da nicht aus. Aber es steckt auf jeden Fall viel Potential in der autofreien Maxstraße.

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Eine autofreie Maxstraße ist kein Must-have für den Einzelhandel

von Michael Ermark

Wenn wir mehr Fußgängerzonen hätten, wäre dem Einzelhandel der Stadt geholfen. Dies ist der Duktus hinter dem Plan, die gesamte Maximilianstraße zur Fußgängerzone umzuwandeln. Das ist im Prinzip eine kluge Idee. Nur leider funktioniert sie nicht. Werfen wir einen Blick auf die Annastraße in Augsburg. Sie wissen schon, das ist die Fußgängerzone, mit den beiden großen leerstehenden Ladenflächen, gleich am Anfang an der Karlstraße. Meinem zynischen Unterton entnehmen Sie ja bereits meiner Analyse der Problematik. Es ist aber nicht nur diese Analyse, die eine Fußgängerzone in der gesamten Maximilianstraße unschlüssig macht. Im 19. Jahrhundert wurde die Verbindung zwischen Rathaus und St. Ulrich in der Form geschaffen, wie wir Sie heute kennen: Als Prachtstraße mit breiten Gehwegen. Diese sind im übrigen nicht nur für Einzelhändler, sondern auch für Gastronomiebetriebe breit genug.

Nun stimme ich zwar grundsätzlich zu, dass Autos in der Innenstadt nichts verloren haben. Aber sind wir ehrlich, mit Tempo 20 ist die Maximilianstraße keine Durchgangsstraße und wird auch zu einem ganz großen Anteil von Anwohnern und Gästen des Maximilian’s genutzt. By the way: Was wäre das Maximilian’s eigentlich für ein Sternehotel, wenn man an dessen Haupteingang nicht mehr parken dürfte, um in Empfang genommen zu werden?

Trotzdem ist stetiger Wandel selbstverständlich etwas Gutes. Das gilt auch für die Maximilianstraße. Und die Stadt hat ja auch durchaus kluge Konzepte im Petto, wenn es darum geht, Straßen neu zu gestalten. Warum lassen Sie uns also nicht die Spitalgasse zum Vorbild nehmen? Die Maximilianstraße würde zu einem verkehrsberuhigten Bereich werden. Fußgänger haben Vorrang, aber Anwohner und Hotelgäste können die Straße noch immer nutzen. Module mit Sitzgelegenheiten oder Begrünung könnten trotzdem installiert werden, womit der lästige Charakter einer Rennstrecke der Poser-Szene ebenfalls verschwände.