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Patrizia erwirbt Distributionszentrum in Rotterdam
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Investition

Patrizia erwirbt Distributionszentrum in Rotterdam

 PATRIZIA Rotterdam logistics asset
Eine Visualisierung des Distributionszentrums in Rotterdam, welches Patrizia erworben hat. Foto: Patrizia

Das Augsburger Immobilienunternehmen investiert in den Niederlanden. Dort wurde ein Distributionszentrum in der Nähe des Rotterdamer Hafens erworben. Worum es sich genau handelt.

Das Augsburger Unternehmen Patrizia hat für ihre institutionellen Kunden ein schlüsselfertiges 233.000 Quadratmeter großes Distributionszentrums im Containerzentrum von Rotterdam, Europas größtem Hafen, erworben. Verkäufer ist der niederländische Logistikentwickler DHG. Das Investment beträgt 230 Millionen Euro. Die Akquisition erfolgte im Auftrag der beiden Patrizia Fonds Logistik-Invest Europa III und Patrizia PanEuropean und ist in Bezug auf die Quadratmeterzahl das größte Logistikinvestment in den Niederlanden.

46.000 Solarmodule auf 210.000 Quadratmetern

Das Distributionszentrum Smartlog Maasvlakte ist ein Logistikkomplex, der auf einem 30 Hektar großen Gelände im Distripark Maasvlakte West auf dem jüngsten Landgewinnungsgebiet von Rotterdam entsteht und der größte, der jemals auf dem niederländischen Markt entwickelt wurde. Eines der markantesten Merkmale der Immobilie ist das Dach mit 46.000 Solarmodulen auf 210.000 Quadratmetern. Die Module verteilen sich auf zehn Gebäude und erzeugen ausreichend Energie, um knapp 7.000 Haushalte zu versorgen, heißt es von Patrizia. Die Anlage sei außerdem vollständig auf erneuerbare Energien ausgelegt. Alexander van Gastel, Director Transactions Netherlands bei Patrizia erklärte: „Die Niederlande sind einer der attraktivsten Investmentmärkte für Logistikimmobilien in Europa. Diese Akquisition stärkt unsere Präsenz in Rotterdam, einem der zehn größten Containerhäfen der Welt. Das Investment folgt auf unsere erste Transaktion mit DHG im Jahr 2019, als wir ein Portfolio aus Distributionszentren an drei Standorten in und um Rotterdam erworben haben. Das Hafengebiet der Stadt ist ein führender europäischer Logistikstandort. Der Wettbewerb unter den Mietern von Lagerflächen in erstklassigen Lagen wie der Maasvlakte ist groß, da aufgrund der rasch wachsenden Flächennutzung durch in- und ausländische Nutzer nur wenige hochwertige Anlagen verfügbar sind.“

 

Fertigstellung im kommenden Sommer

Das Logistikzentrum an der westlichen Spitze des Rotterdamer Hafens ist zu 80 Prozent vorvermietet und wird zehn Lagereinheiten mit einer Größe von jeweils rund 17.800 bis 22.000 Quadratmetern umfassen. Hinzu kommen Mezzaninflächen mit circa 1.500 bis 2.000 Quadratmetern, Außenlagerflächen und angrenzende Büros. Zu den Mietern gehören bekannte niederländische Unternehmen wie Odin und Zwaluw Logistics. Jede Einheit enthält glatte Betonböden mit einer Bodenbelastung von 6.000 Kilogramm pro Quadratmeter, elektrisch betriebene Sektionaltore an jeder Rampe, Batterieladestationen, LED-Beleuchtung und eine Fußbodenheizung, die durch eine klimafreundliche Wärmepumpe betrieben wird. Die Immobilie soll im Juni 2022 fertiggestellt werden. Mit dem Investment in Smartlog Maasvlakte steigen die AUM im Logistik-Portfolio von Patrizia in den Niederlanden auf über 800 Millionen Euro, was einer Fläche von rund 770.000 Quadratmetern an acht Standorten im ganzen Land entspricht.  Das europäische Logistikportfolio von Patrizia beläuft sich nun auf über 6 Milliarden Euro AUM.

 

Patrizia startet neue Partnerschaft

Patriza und der Projektentwickler DHG sind eine Partnerschaft mit dem niederländischen Solarenergieunternehmen Sunrock eingegangen, das zu Cofra Holdings gehört und Eigentümer und Betreiber der Solaranlagen auf der Smartlog Maasvlakte sein wird. Insgesamt kann das Solardach 2,5 Megawatt Strom erzeugen, der in das örtliche Netz eingespeist wird. Einschließlich dieser Anlage umfasst das niederländische Logistikportfolio von Patrizia nun fast 400.000 Quadratmeter Solarmodule, die ausreichend Energie für etwa 12.000 Haushalte erzeugen. Emile Poort, Country Manager für die Niederlande bei Patrizia und Head of Transactions Benelux sagte hierzu: „Der Logistiksektor hat sich während der Corona-Pandemie als sicherer Hafen erwiesen. Da sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt, erwarten wir weiteres Wachstum im E-Commerce und eine steigende Nachfrage von Logistikunternehmen, insbesondere nach Objekten, die sich durch Nachhaltigkeit auszeichnen.“