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Lufthansa und Premium Aerotec schreiben Luftfahrt-Geschichte
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Innovation

Lufthansa und Premium Aerotec schreiben Luftfahrt-Geschichte

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Lufthansa Technik und Premium Aerotec ist ein Meilenstein in der Herstellung von Flugersatzteilen gelungen. Fotograf: Jan Brandes

Gemeinsam haben die beiden Giganten der Branche einen Meilenstein erreicht. Wie Lufthansa Technik und Premium Aerotec mit einer Innovation die Fertigung von Flugersatzteilen auch in Augsburg revolutionieren wollen.

Erstmalig wurde von der EASA ein Flugersatzteil aus dem 3D-Drucker für die Luftfahrt zugelassen. Die Entwicklung des Metallbauteil geschah dafür im Additive Manufacturing Center von Lufthansa Technik. Das in Augsburg vertretene Unternehmen Premium Aerotec wird dieses künftig am Standort Varel fertigen.

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Unterschiede zur herkömmlichen Produktion

Im Original wird das Bauteil durch einen Schmiedeprozess hergestellt, um höchste Anforderungen an die Materialeigenschaften zu erfüllen. In der von Premium Aerotec und Lufthansa Technik entwickelten Fertigungslösung wird es dagegen Schicht für Schicht in einem 3D-Drucker aufgebaut. Dieses Laser Power Bed Fusion genannte Verfahren biete gegenüber dem Schmieden den Vorteil, dass keine Vorrichtungen oder Formen für die Herstellung benötigt werden. Zudem könne durch das Verfahren wertvolles Material eingespart werden. Grund dafür sei ein nachträglicher Materialabtrag beim 3D-Druck, welcher nur in sehr geringem Maße an einigen Funktionsflächen notwendig ist.


Worin die Innovation das Original übertriff

Die Eigenschaften der so gefertigten Bauteile, beispielsweise ihre Festigkeit, sind allerdings sehr stark vom entsprechenden additiven Herstellungs-Prozess abhängig. Dessen Qualifikation müsse daher in einem aufwendigen Verfahren nachgewiesen werden. Dazu wurden bei Premium Aerotec eine Vielzahl sogenannter „Druckjobs“ mit Testkörpern durchgeführt, bei gleichbleibenden Einstellungen aller relevanten Parameter. So konnte schließlich ein konstanter und sicherer Prozess etabliert und nachgewiesen werden. Die Zulassung bestätige, dass die höchsten Anforderungen hinsichtlich der Materialeigenschaften auch hier erreicht werden. Bei der Zugfestigkeit übertreffe das additiv gefertige Bauteil das Original sogar.

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Wo die Bauteile zum Einsatz kommen

Für Premium Aerotec ist die Kooperation mit Lufthansa Technik ein bedeutender Meilenstein im Bereich der additiven Fertigung, denn zum ersten Mal beliefert das Unternehmen mit Standort in Augsburg einen Kunden außerhalb des Airbus-Konzerns mit gedruckten Serienbauteilen. Die ersten Erzeugnisse aus der Zusammenarbeit werden zuerst in der Lufthansa-Flotte zum Einsatz kommen. Dort sollen Langzeit-Erfahrung mit den neuen Komponenten gesammelt werden.

„Premium Aerotec ist internationaler Vorreiter und Technologieführer in der additiven Fertigung von Bauteilen für die Luftfahrt. Bereits seit 2016 wendet unser Unternehmen diese Technologie in der Serienfertigung komplexer Strukturbauteile an”, sagte Dr. Ulrich Weber, Chief Operating Officer bei Premium Aerotec.


Zulassung soll erst der Anfang sein

Die erstmalige Luftfahrt-Zertifizierung eines lasttragenden Ersatzteils aus Metall stelle für beide Partner aktuell jedoch nur einen ersten Schritt dar. Die Formgebung entspreche noch weitgehend dem Originalteil. Zukünftige soll die Technologie es auch möglich machen, die Vorteile der additiven Fertigung für die gezielte Optimierung der Geometrie zu nutzen. Theoretisch seien der Formgebung additiv gefertigter Bauteile dabei kaum Grenzen gesetzt. Damit würden sie bei gleichbleibender Festigkeit und Funktion dann deutlich leichter und materialsparender produziert werden können. Diese Möglichkeiten wollen beide Partner in naher Zukunft weiter erschließen.

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