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von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion
Anfang dieser Woche war Landrat Martin Sailer zu Gast bei der Schippl Dichtungen GmbH in Welden. Auch Weldens Bürgermeister Peter Bergmeir war bei der Werksbesichtigung mit vor Ort. Manfred Koch, geschäftsführender Prokurist der Schippl Dichtungen GmbH, führte Sailer und Bergmeier durch das Werk.
Unternehmensgruppe SPÄH beschäftigt rund 50 Mitarbeiter am Standort Welden
Die SPÄH-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz im Baden-Württembergischen Scheer wurde 1964 gegründet. Im Jahr 2007 übernahm SPÄH dann das Familienunternehmen Schippl Dichtungen in Welden. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde damals die Mitarbeiterzahl verringert. Heute beschäftigt Schippl im Landkreis Augsburg rund 50 Mitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb. Insgesamt arbeiten rund 550 Beschäftigte für SPÄH. Weitere Standorte befinden sich in der Lüneburger Heide in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein. Der Unternehmensverbund für Zulieferteile aller Art der Elastomer-, Kunststoff- und Dichtungstechnik generierte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 64 Millionen Euro. Rund 5,5 Millionen davon wurden am Standort Welden erwirtschaftet.
Schippl agiert in enger Absprache mit dem Mutterkonzern SPÄH
In den vergangenen Jahren hat sich bei Schippl einiges geändert. So wurde beispielsweise die Sicherheit für die Mitarbeiter im Werk deutlich erhöht. Dazu wurden die Maschinen auf- beziehungsweise umgerüstet. Lichtschranken und andere Sicherheitsbarrieren garantieren heutzutage, dass Mitarbeiter in Welden arbeiten können, ohne sich gesundheitlicher Gefahr auszusetzen. Zusätzlich hat das Unternehmen viele Neuinvestitionen im Bereich Maschinen und Gebäude getätigt. Unter anderem ist bei Schippl Wasserstrahlschnitt und Bandstahlschnitt möglich. Der Bereich Scharfschnitt wurde hingegen reduziert: Hier werden nur noch zwei Mitarbeiter beschäftigt. Schippl Dichtungen operiert in enger Absprache mit dem Mutterkonzern SPÄH. Am Unternehmenssitz in Scheer ist es auch, wo innovative Produkte entwickelt werden. Bewähren sich diese, werden sie auch in das Portfolio der Töchterunternehmen aufgenommen.
Aktiv gegen den Fachkräftemangel: Schippl bildet selber aus
Schippl Dichtungen bildet seit einigen Jahren selber aus. Bisher wurde jährlich ein neuer Auszubildender im kaufmännischen Bereich eingestellt. Ab September dieses Jahres kommt ein weiterer Auszubildender in der Produktion hinzu. Die Auszubildenden von Schippl besuchen die Berufsschule Neusäß.