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Ilse Aigner gibt Startschuss für Campus Carbon 4.0 in Augsburg
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Neues Netzwerk

Ilse Aigner gibt Startschuss für Campus Carbon 4.0 in Augsburg

 Ilse Aigner im TZA. Foto: Rebecca Weingarten/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Für das erklärte Ziel, Augsburg als Hotspot für Carbon zu etablieren, wurde am 27. März 2017 ein wichtiger Schritt getan: Der Auftakt für das Netzwerk Campus Carbon 4.0 gilt als Meilenstein für die Region.

Dr. Tjark von Reden, Leiter MAI Carbon, begrüßte die zahlreichen Gäste im Technologiezentrum Augsburg. Circa 2.000 Arbeitsplätze wurden durch das Spitzencluster bisher geschaffen. Mit dem neuen Netzwerk Campus Carbon 4.0 sollen sich Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft noch besser austauschen können. Der Freistaat fördert die Forschung und Entwicklung in diesem Rahmen mit 15 Millionen Euro. Die Industrie bringt dieselbe Summe noch einmal auf. Die übergeordnete Koordination der Projekte übernimmt der Spitzencluster MAI Carbon.

Am 27. März 2017 wurde der Campus Carbon 4.0 im Technologiezentrum Augsburg offiziell ins Leben gerufen. Zahlreiche hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eröffneten das neue Netzwerk feierlich. Der Campus Carbon 4.0 soll wesentlich dazu beitragen, Augsburg als Hotspot für Carbon zu etablieren. Fotos: Rebecca Weingarten / B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

„Der Fortschritt spricht Schwäbisch“

Carbon gilt als Stoff der Zukunft. Doch noch stellt das Material Wissenschaft und Wirtschaft sowohl in der Herstellung als auch in der Bearbeitung vor Herausforderungen. Die Forschung ist hier noch lange nicht am Ende. Gerade auch im Hinblick auf die digitale Vernetzung – Stichwort Industrie 4.0 – werden höchste Kompetenzen benötigt. Diese sieht Staatsministerin Ilse Aigner in Augsburg vertreten: „Für Innovationen bietet sich am Wirtschafts- und Wissenschafts-Standort Augsburg ein optimales Umfeld.“ Dies gelte insbesondere für das Areal rund um das Technologiezentrum Augsburg. Mit dem neuen Fraunhofer Institut IGCV, dem Material Ressource Management Center und zahlreichen weiteren Projekten wächst die Infrastruktur im ‚Augsburg Innovationspark‘ spürbar. „Der Fortschritt spricht Schwäbisch“, zeigte sich Aigner daher überzeugt, „wichtige Impulse werden von Augsburg aus auch nach ganz Bayern und in die Welt gehen. Unser Ziel ist es, die Erfolgsgeschichte der schwarzen Faser weiterzuführen.“

„Innovationen geschehen nicht von alleine“

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Das produzierende Gewerbe hat in Augsburg eine starke Tradition. Bis heute prägt dieser Wirtschaftszweig die Stadt nachhaltig. Um die Produktion langfristig zu sichern, ist Innovation unabdingbar. In einem sind sich Wissenschaft und Industrie einig: In Carbon steckt viel Potential. Potential, das Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl für Augsburg nutzen will: „Wir haben auf der einen Seite eine recht hohe Kompetenz-Dichte seitens der Unternehmen. Dies ist wichtig, damit wir Wirtschaftszweige, die wir in der Vergangenheit verloren haben, wieder aufbauen können. Dazu gehören auch zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze.“ Gleichzeitig betonte Gribl: „Innovationen geschehen nicht von alleine. Deshalb setzten wir auch auf die Forschung. Zahlreiche Netzwerke wie MAI Carbon, der Carbon Composites e.V., der Cluster Mechatronik, der Umweltcluster und KUMAS bilden eine weitere Säule für zukünftige Innovationen. Ein wichtiger Baustein ist auch das Technologiezentrum Augsburg, in dem alle Strukturen zusammenlaufen.“

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