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IHK: Braucht Augsburg einen Sportartikelriesen?
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IHK Schwaben

IHK: Braucht Augsburg einen Sportartikelriesen?

 Baustelle Augsburg: es wird Zukunft!

Braucht Augsburg wirklich einen Sportartikelriesen? Braucht Neu-Ulm einen weiteren Möbelriesen? Ansiedlungspolitik auf der grünen Wiese - bleiben unsere Innenstädte auf der Strecke? Fragen über Fragen, mit denen IHK-Präsident Kopton sich beschäftigt.

Die IHK Schwaben mahnt zu grundsätzlicher Vorsicht bei der Genehmigung von Einzelhandelsgroßprojekten in Bayerisch-Schwaben. Auf der einen Seite sollen die Innenstädte durch die Verbesserung von Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität gestärkt werden, wie beispielsweise in Augsburg, Neu-Ulm und Kempten. Andererseits macht man durch Ansiedlungspolitik auf der grünen Wiese außerhalb der Zentren dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Ein Trend, den Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, kritisch bewertet: „Wir brauchen attraktive und funktionsfähige Innenstädte. Als IHK plädieren wir dringend für mehr Weitsicht bei Planung und Vergabe von Einzelhandelsgroßprojekten außerhalb der Stadtzentren.“

Unsere Innenstädte sind bedroht

Bemühungen um die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelsunternehmen außerhalb der Stadtzentren gewinnt wieder mehr an Bedeutung. So wird beispielsweise im Raum Augsburg die Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels mit Sportartikeln beabsichtigt. „Dieser Trend widerspricht nicht nur den Vorstellungen einer geordneten Raumentwicklung, sondern bedroht auch letztlich die Überlebensfähigkeit der Innenstädte“, fasst Kopton die Situation zusammen. In diesem Zusammenhang appelliert der Präsident an die Kommunen, nicht nur den kurzfristigen Erfolg einer zumeist lukrativen Veräußerung von Gewerbeflächen mit entsprechenden Planungsrecht zu sehen, sondern die langfristige Perspektive einer intakten Struktur im Auge zu behalten.

Beispiel Mutschler-Center in Neu-Ulm

Im Rahmen des aktuellen Bauleitplanverfahrens rund um das ehemalige Mutschler-Center im Starkfeld in Neu-Ulm hat die IHK Schwaben deutliche Bedenken gegen Art und Umfang der Planungen geäußert, auch wenn sie grundsätzlich die Revitalisierung dieses Geländes begrüßt. In einer Stellungnahme an die Stadt Neu-Ulm und die Regierung von Schwaben weist die IHK darauf hin, dass die Planung zur Revitalisierung des Mutschler-Centers mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 70.000 qm erhebliche Auswirkungen auf bestehende Versorgungsstrukturen in den benachbarten Mittel- und Oberzentren nach sich ziehen wird. „Es ist gut, wenn ein erfahrener Investor nach Neu-Ulm kommt, um das ehemalige Mutschler-Areal wieder mit Leben zu erfüllen. Die Aufgabe der IHK im Rahmen der Beteiligung als Träger öffentlicher Belange aber ist in erster Linie, offene Fragen und mögliche Probleme im Zusammenhang mit der Planung herauszuarbeiten“, so Dr. Andreas Kopton.