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Gianluca Crestani über die Herausforderungen in der Logistikbranche
Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2026

Gianluca Crestani über die Herausforderungen in der Logistikbranche

Gianluca Crestani, Geschäftsführer der Roman Mayer Logistik Group. Foto: Bernd Jaufmann
Gianluca Crestani, Geschäftsführer der Roman Mayer Logistik Group. Foto: Bernd Jaufmann

Gianluca Crestani, Geschäftsführer der Roman Mayer Logistik GROUP, blickt skeptisch auf das Wirtschaftsjahr 2026. Anhaltende Rezessionstendenzen, politische Unsicherheiten und strukturelle Herausforderungen in Bau und Automotive prägen aus seiner Sicht die Region.

Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2026 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben?

Im Moment spricht leider wenig dafür, dass sich die wirtschaftliche Gesamtsituation nennenswert verbessert. Es besteht eher die Gefahr, dass sich in bestimmten Branchen die rezessiven Tendenzen der vergangenen drei Jahre weiter verstärken werden. Sowohl innen-, als auch außenpolitisch bergen die aktuellen Entwicklungen für die hiesige Wirtschaft, nimmt man die Bereiche Luft- und Raumfahrt sowie Rüstung außen vor, mehr Risiken als Chancen. Hinzukommt, dass der durch den Regierungswechsel erhoffte positive Effekt leider immer noch auf sich warten lässt. Darunter leiden vor allem die wichtigen Schlüsselbranchen Bau und Automotive.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2026 auf?

Wir bleiben auch im nächsten Jahr wieder ganz bei uns. Damit sind wir schon in 2025 sehr gut und äußerst stabil gefahren. Der Fokus bleibt weiterhin voll auf unseren Kernkompetenzen. Damit verbunden sind auch die Vorbereitungen auf die angelaufene technische Transformation im Straßengüterverkehr. Hier wird es aus unserer Sicht mittelfristig nicht ausreichen, lediglich die bestehende Fuhrparkstruktur anzupassen. Die massivsten Veränderungen betreffen ganz andere Aspekte unserer bisherigen Wertschöpfungskette. Darauf werden wir uns vorbereiten.

Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?

Die Welt verändert sich mittlerweile in Rekordtempo. Es gibt kaum noch einen Sektor, der als echte Konstante eingeschätzt werden kann. Das schafft zunächst große Unsicherheiten, kreiert aber gleichzeitig auch neue Chancen. Im Transport- und Logistikmarkt wird sich, wie in vielen anderen Bereichen auch, vor allem bei den KMUs die Marktbereinigung weiter fortsetzen. Es bleibt extrem spannend, in jeglicher Hinsicht.