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Für Bayerisch-Schwaben erwarte ich 2026 eine spürbare wirtschaftliche Belebung nach Jahren der Stagnation. Die Region wird von mehreren positiven Entwicklungen profitieren: Die aktuellen Konjunkturprognosen für Deutschland sehen für 2026 ein Wachstum zwischen 0,9 und 1,7 Prozent vor, wobei insbesondere Bayern im bundesweiten Vergleich optimistischer aufgestellt ist. Die Steuerprognose für Bayern zeigt für 2026 ein Plus von rund 1,5 Milliarden Euro, was der Staatsregierung Spielraum für wichtige Investitionen gibt.
Drei Faktoren stimmen mich optimistisch: Erstens werden die von der neuen Bundesregierung angekündigten Infrastruktur- und Verteidigungsinvestitionen aus dem 500-Milliarden-Sondervermögen ab 2026 erste Impulse setzen. Zweitens profitiert unsere Region von ihrer starken mittelständischen Struktur, die traditionell resilient ist. Drittens sehe ich in der Digitalisierung und KI-Integration einen echten Wachstumstreiber – Bereiche, in denen bayerische Unternehmen gut positioniert sind.
Die politische Lage in Berlin hat sich mit der Regierungsbildung stabilisiert. Auch wenn noch viele Herausforderungen bestehen, ist das „Licht am Ende des Tunnels" erkennbar: Die Koalition hat konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau, zur Steuersenkung für Unternehmen und zur Stärkung des Mittelstands vereinbart. Besonders die geplante Senkung der Körperschaftsteuer und die Förderung von Investitionen durch verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten werden mittelständische Unternehmen in unserer Region entlasten.
Herausforderungen bleiben: Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen – bis 2027 könnten in Bayern über 176.000 Fachkräfte fehlen. Auch die internationale Unsicherheit, insbesondere mögliche US-Zölle, bleibt ein Risiko. Dennoch überwiegen die positiven Signale deutlich.
Die digisoolut GmbH ist aus meiner Sicht auf Wachstumskurs. Als Digitalisierungspartner mit Schwerpunkt auf KI-Integration und ERP-Lösungen (insbesondere Odoo) sehen wir eine stark steigende Nachfrage. Der ERP-Markt in Deutschland wird 2026 auf über 2,4 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei KI-gestützte Cloud-Lösungen mit über 20 Prozent jährlich wachsen. Diese Entwicklung spiegelt sich direkt in unserer Auftragslage wider. Wir planen daher, unser Team gezielt in den Bereichen KI-Entwicklung, Digitalisierungs-Consulting und Development zu verstärken.
Drei Trends treiben unser Geschäft: Erstens setzen immer mehr mittelständische Unternehmen auf Cloud-ERP-Lösungen – 67 Prozent der deutschen Mittelständler planen die Cloud-Migration. Zweitens wird KI zum Standard – bereits 40,9 Prozent der Unternehmen nutzen KI, und 76 Prozent planen konkrete Implementierungen. Drittens fördern Bund und Land Bayern gezielt Digitalisierungsprojekte mit Programmen und neuen Förderlinien für KI und Cybersecurity. Wir sind gut positioniert, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.
Konkret investieren wir permanent den Ausbau unserer KI-Kompetenzen, insbesondere bei Large Language Models für unternehmensinternes Wissensmanagement, sowie in die Weiterentwicklung unserer Digitalisierungs- und Odoo-Expertise als zertifizierter Silber-Partner. Diese Investitionen zahlen sich bereits aus und werden 2026 für Wachstum sorgen.
Ich freue mich authentisch auf 2026. Nach Jahren der wirtschaftlichen Unsicherheit ist endlich wieder ein Hauch von Planbarkeit zurück – und das macht einen großen Unterschied in der täglichen Arbeit. Das gibt wieder neue Energie in den Gesprächen mit Kunden und Partnern. Persönlich motiviert mich besonders der Gedanke, dass wir als Mittelständler in 2026 zeigen können, dass digitale Transformation kein „Nice-to-Have" mehr ist, sondern essentiell. Unsere Arbeit bekommt wird dadurch immer wichtiger – wir helfen nicht nur einzelnen Unternehmen, sondern tragen zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Region mit bei. Natürlich wird es sicher wieder ein anspruchsvolles Jahr. Aber ich habe gelernt, dass Herausforderungen und Chancen oft zwei Seiten derselben Medaille sind. Mit diesem gesunden Optimismus gehe ich in ein spannendes 2026.