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Frauen in Augsburg: 46,8 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Teilzeit
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Abgeordnetenbüro Dr. Simone Strohmayr, MdL

Frauen in Augsburg: 46,8 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Teilzeit

Dr. Simone Strohmayr, SPD-Landtagsabgeordnete und Frauenpolitische Sprecherin. Foto: Abgeordnetenbüro Dr. Simone Strohmayr, MdL

Eine SPD-Anfrage auf Initiative der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Strohmayr zeigt, dass Frauen in Augsburg überwiegend in Teilzeit arbeiten. Ihr Anteil liegt bei 46,8 Prozent an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Bei den Männern seien nur 10,6 Prozent teilzeitbeschäftigt.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Immer mehr Frauen entscheiden sich für Arbeitsstellen im Teilzeitmodell. In Augsburg ist der Anteil besonders groß. 46,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind Frauen mit Teilzeitstellen. Von den Männern arbeiten nur 10,6 Prozent Halbtags. Trotzdem liegt Augsburg insgesamt mit 28,4 Prozent Teilzeitbeschäftigten über dem schwaben- und bayernweiten Durchschnitt.

„In vielen Familien herrscht noch das klassische Rollenbild“

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, sei die Zahl der teilzeitbeschäftigten Frauen in den letzten Jahren rasant angestiegen. 2014 seien doppelt so viele Frauen teilzeitbeschäftigt gewesen wie 1991. „In vielen Familien herrscht noch das klassische Rollenbild. Männer gehen arbeiten, Frauen verdienen Geld dazu“, stellt die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr fest. Es sind auch die Frauen, die mit den Kindern zu Hause bleiben oder sich um pflegebedürftige Eltern und Angehörige kümmern. „Dieses Lebensmodell ist für viele praktisch.“

28,4 Prozent der Augsburger sind teilzeitbeschäftigt

Laut Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration arbeiteten am 30. Juni 2015 insgesamt 28,4 Prozent der Beschäftigten in Augsburg in Teilzeit. Der bayernweite Schnitt liegt bei 25,8 Prozent und der schwabenweite Durchschnitt liegt bei 26,1 Prozent. Damit hat Augsburg die dritthöchste Teilzeitquote im Regierungsbezirk Schwaben. Lediglich die Städte Kaufbeuren und Kempten liegen darüber. Das wirke sich jedoch auf die Rente aus. Laut der SPD-Anfrage beziehen Frauen in Augsburg eine durchschnittliche Einzelrente von 690 Euro. Männer hingegen erhalten rund 370 Euro mehr Rente.

Im höheren Alter steigt die Zahl der teilzeitbeschäftigten Frauen

In Augsburg sind 32,8 Prozent der Teilzeitbeschäftigten im Alter zwischen 45 und 65 Jahren. Insgesamt liegt der Anteil der in Teilzeit arbeitenden Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigen bei 46,8 Prozent. Der Anteil der teilzeitbeschäftigten Männer in Augsburg liegt bei 10,6 Prozent. In der Auswertung wurde außerdem deutlich, dass der Anteil der teilzeitbeschäftigten Frauen im höheren Alter steigt. „Diese Zahlen spiegeln die Lebenssituation der Frauen deutlich wider. Solange sie noch keine Kinder haben, arbeiten sie genauso wie die Männer. Mit den Kindern verändert sich auch die berufliche Situation – und somit auch die berufliche Perspektive. Viele Frauen steigen dann wieder in Teilzeit ein“, erläutert Strohmayr, die gleichzeitig Frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist. 

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