Studie

Familienunternehmen wirtschaften erfolgreicher

Familienunternehmen wirtschaften solider und erfolgreicher und schaffen auch mehr Jobs als Firmen in Investorenhand. Das geht aus einer aktuellen Studie der TU München hervor.

Das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft – diesen Ruf genießen familiengeführte Unternehmen in Deutschland. Auch der Wirtschaftsraum. Sie sind aber auch ein großer Job-Motor und schaffen deutliche mehr Arbeitsplätze als Nicht-Familien-Unternehmen. Das geht aus der aktuellen Studie „Börsennotierte Familienunternehmen in Deutschland“ vom Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TU München hervor.

Das sind die Ergebnisse der Studie

Die Stiftung Familienunternehmen erschien zum ersten Mal vor 10 Jahren und wurde nun für den Zeitraum 2009 bis 2018 aktualisiert. Die Studie kam zusammenfassend zu dem Ergebnis, dass börsennotierte Familienunternehmen „solider und erfolgreicher“ wirtschaften als Nicht- Familienunternehmen. Familienunternehmen verzeichnen laut Studie ein höheres Wachstum in Bezug auf Umsatz und Beschäftigung. So ist das jährliche Beschäftigungswachstum von Familienunternehmen mit sechs Prozent annähernd doppelt so hoch wie bei Nicht-Familienunternehmen mit drei Prozent. Auch gemessen an den Kennzahlen Return on Assets (Gesamtkapitalrendite) sowie Return on Equity (Eigenkapitalrendite) „schneiden Familienunternehmen signifikant besser ab“.

Studie hat 500 Unternehmen untersucht

Die Studie basiert auf der Gesamtheit aller im CDAX notierten Unternehmen. Finanz- und Immobilienunternehmen wurden aus Vergleichbarkeitsgründen nicht berücksichtigt. Somit wurden 475 Unternehmen berücksichtigt. Etwa 40 Prozent der börsennotierten Unternehmen sind demnach Familienunternehmen. Vor zehn Jahren waren es 44 Prozent. Sie sind für etwa 30 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung im CDAX verantwortlich (29 Prozent in der Vorgängerstudie).

So qualifiziert sich ein Unternehmen als familiengeführt

„Ein börsennotiertes Unternehmen qualifiziert sich in der Studie in der Regel als Familienunternehmen, wenn die Gründerfamilie mindestens 25 Prozent der Stimmrechte besitzt und/oder ein Aufsichtsrats- oder Vorstandsmandat bekleidet“, heißt es in der Studie. Nach dieser Definition sind etwa 40 Prozent der börsennotierten Unternehmen Familienunternehmen. Untersucht wurden knapp 500 börsennotierte Unternehmen.

Je größer der Einfluss desto stärker die positiven Effekte

Je stärker der Einfluss der Gründerfamilie, desto stärker treten die positiven Effekte zu Tage. „Familienunternehmen wirtschaften auf lange Sicht und mit Substanz. Diese Tugenden übertragen sie auch an die Börse. Sie setzen damit einen Kontrapunkt im Börsenkonzert, in dem es häufig vor allem darum geht, die Erwartungen von Investoren zu steuern“, sagt Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Unternehmen mit besonders starkem Familieneinfluss erzielen laut Studie eine Aktien- zuzüglich Dividendenrendite von jährlich 23,2 Prozent. Nicht-Familienunternehmen kamen hingegen nur auf eine Rendite von 15,2 Prozent.

Studie

Familienunternehmen wirtschaften erfolgreicher

Familienunternehmen wirtschaften solider und erfolgreicher und schaffen auch mehr Jobs als Firmen in Investorenhand. Das geht aus einer aktuellen Studie der TU München hervor.

Das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft – diesen Ruf genießen familiengeführte Unternehmen in Deutschland. Auch der Wirtschaftsraum. Sie sind aber auch ein großer Job-Motor und schaffen deutliche mehr Arbeitsplätze als Nicht-Familien-Unternehmen. Das geht aus der aktuellen Studie „Börsennotierte Familienunternehmen in Deutschland“ vom Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TU München hervor.

Das sind die Ergebnisse der Studie

Die Stiftung Familienunternehmen erschien zum ersten Mal vor 10 Jahren und wurde nun für den Zeitraum 2009 bis 2018 aktualisiert. Die Studie kam zusammenfassend zu dem Ergebnis, dass börsennotierte Familienunternehmen „solider und erfolgreicher“ wirtschaften als Nicht- Familienunternehmen. Familienunternehmen verzeichnen laut Studie ein höheres Wachstum in Bezug auf Umsatz und Beschäftigung. So ist das jährliche Beschäftigungswachstum von Familienunternehmen mit sechs Prozent annähernd doppelt so hoch wie bei Nicht-Familienunternehmen mit drei Prozent. Auch gemessen an den Kennzahlen Return on Assets (Gesamtkapitalrendite) sowie Return on Equity (Eigenkapitalrendite) „schneiden Familienunternehmen signifikant besser ab“.

Studie hat 500 Unternehmen untersucht

Die Studie basiert auf der Gesamtheit aller im CDAX notierten Unternehmen. Finanz- und Immobilienunternehmen wurden aus Vergleichbarkeitsgründen nicht berücksichtigt. Somit wurden 475 Unternehmen berücksichtigt. Etwa 40 Prozent der börsennotierten Unternehmen sind demnach Familienunternehmen. Vor zehn Jahren waren es 44 Prozent. Sie sind für etwa 30 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung im CDAX verantwortlich (29 Prozent in der Vorgängerstudie).

So qualifiziert sich ein Unternehmen als familiengeführt

„Ein börsennotiertes Unternehmen qualifiziert sich in der Studie in der Regel als Familienunternehmen, wenn die Gründerfamilie mindestens 25 Prozent der Stimmrechte besitzt und/oder ein Aufsichtsrats- oder Vorstandsmandat bekleidet“, heißt es in der Studie. Nach dieser Definition sind etwa 40 Prozent der börsennotierten Unternehmen Familienunternehmen. Untersucht wurden knapp 500 börsennotierte Unternehmen.

Je größer der Einfluss desto stärker die positiven Effekte

Je stärker der Einfluss der Gründerfamilie, desto stärker treten die positiven Effekte zu Tage. „Familienunternehmen wirtschaften auf lange Sicht und mit Substanz. Diese Tugenden übertragen sie auch an die Börse. Sie setzen damit einen Kontrapunkt im Börsenkonzert, in dem es häufig vor allem darum geht, die Erwartungen von Investoren zu steuern“, sagt Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Unternehmen mit besonders starkem Familieneinfluss erzielen laut Studie eine Aktien- zuzüglich Dividendenrendite von jährlich 23,2 Prozent. Nicht-Familienunternehmen kamen hingegen nur auf eine Rendite von 15,2 Prozent.

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