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Eva Weber enttäuscht von Osram-Geschäftsführung
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Stadt Augsburg

Eva Weber enttäuscht von Osram-Geschäftsführung

Augsburg Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber zeigen sich besorgt über den angekündigten Stellenabbau bei Osram.  Sie sind enttäuscht darüber, dass die 2008 gegebenen Anregungen für einen Strukturwandel bei Osram nicht umgesetzt wurden.

Osram unterhält Standorte in Augsburg und Schwabmünchen. Bis 2014 sollen deutschlandweit 1050 Stellen wegfallen. Der Grund für die Stellenstreichungen bei Osram sei der technologische Wandel in der Lichttechnik so das Siemens-Tochterunternehmen. Oberbürgermeister Dr. Gribl fühlt sich Osram und seinen Mitarbeitern in besonderer Weise verbunden. Bereits im Herbst 2008 habe er zusammen mit den Kammern, Vertretern der Osram-Geschäftsführung, der Belegschaft und der IG-Metall einen Weg vereinbart, der zur längerfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen in Augsburg und Schwabmünchen führen sollte. Schon damals habe sich der Technologie-Wandel hin zur LED-Technik abgezeichnet. „Es war höchste Zeit, über neue Produkte am Standort nachzudenken, um noch rechtzeitig den Strukturwandel positiv begleiten zu können. Dazu haben wir den ‚Runden Tisch Osram‘ ins Leben gerufen, um vor Ort durch Innovationen für neue Produktansätze nach Lösungen für eine Arbeitsplatz-Sicherung zu suchen“, so Dr. Gribl.

Wurden die neuen Anstöße des Runden Tisch nicht umgesetzt?

Was der ‚Runde Tisch Osram‘ zu Wege gebracht habe, sei von der Geschäftsführung als einzigartig gewürdigt worden. Insofern sei es besonders schmerzhaft, wenn die damals erarbeiteten Anstrengungen womöglich vergebens gewesen seien und nicht umgesetzt würden. „Immerhin sind die Produktion und damit die Osram-Arbeitsplätze in Augsburg gerade von jenen Produkten geprägt, die jetzt der Umstrukturierung zum Opfer fallen sollen – genau das haben wir 2008 bereits gesehen“, so OB Dr. Gribl

Nichts Neues von der Osram-Geschäftsführung gehört

Enttäuscht von der Entwicklung zeigt sich auch Wirtschaftsreferentin Eva Weber: „Wir haben Know-how Träger mit speziellen Kenntnissen über zwei Wochen für den Runden Tisch abgestellt. Die Ergebnisse waren mehr als ermutigend. Auf dieser Grundlage stellten die formulierten Innovationen und die damit verbundenen Investitionen eine hervorragende Basis für die Zukunftssicherung des Standortes dar. Leider haben wir seitdem von der Geschäftsleitung nichts mehr gehört. Es ist daher Zeit, dass wir mit dem Osram-Vorstand Gespräche führen. Denn so kann die Ankündigung eines Stellenabbaus nicht stehen bleiben. Wir lassen die Belegschaft nicht im Stich.“