BPW Germany e.V

Equal Pay Day: Gleiche Arbeit – gleicher Lohn?!

Aktionsbündnis Equal Pay Day Augsburg. Foto: BPW Augsburg e.V.

Am Freitag, den 20. März 2014, finden ab 11 Uhr im Rahmen des Equal Pay Day auf dem Augsburger Rathausplatz viele verschiedene Aktionen statt. Damit will der BPW Club Augsburg für die Gleichbezahlung von Männern und Frauen eintreten. 

Der 21. März 2014 ist bundesweit als Equal Pay Day bekannt. Ab 11 Uhr gibt es dazu auf dem Augsburger Rathausplatz eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Der Business & Professional Women (BPW) Club Augsburg will auf die nicht gerechtfertigte Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen.

Lohnungleichheit in Deutschland besonders hoch

Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. Im EU-Durchschnitt sind es 16,2 Prozent.  Mit einem Anteil von 22 Prozent gehört Deutschland leider immer noch zu den „Spitzenreitern“. Umgerechnet auf die Arbeitstage müssen Frauen in Deutschland somit bis zum 21. März „für lau“ arbeiten.

Fokus: Mini-Job und Teilzeitarbeit

Das Schwerpunktthema 2014 beschäftigt sich mit einer der Ursachen für diese Entgeltlücke: Die nicht nur vorübergehende Beschäftigung von Frauen in Minijob und Teilzeit nach Erwerbspausen. Müttern soll der Weg zur Rückkehr in die existenzsichernde Beschäftigung aufgezeigt werden. „Viele Frauen lassen sich erst einmal auf einen Minijob ein, weil sie ihn als Einstiegs- oder Übergangslösung betrachten“, so Susanne Feile, Vorsitzende des BPW Clubs Augsburg. Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie meist noch nicht, dass sie sich mit dieser Beschäftigungsform in eine berufliche Sackgasse begeben: Aufstiegschancen bleiben ihnen oft langfristig versperrt. Zudem sind die Stundenlöhne meist niedriger als bei einer Vollzeitbeschäftigung. Außerdem kann keine existenzsichernde Rente aufgebaut werden. Die an die Einkommensgrenze gekoppelten Steuer- und Abgabenprivilegien verhindern zudem eine Ausweitung der täglichen Arbeitszeit. Damit gelten diese Beschäftigungsformen als wichtige Ursachen sowohl für die geschlechtsspezifische Lohnlücke, als auch für die spätere Rentenlücke von 60 Prozent.

Partner des BPW Clubs Augsburg: Gemeinsam für ein starkes Ziel

Ziel der Equal Pay Day-Kampagne ist die gesellschaftliche Aufwertung von Minijobs und Teilzeitarbeit. Außerdem sollen Frauen und Männer, sowie Personal- und Firmenchefs auf neue und interessante Aspekten hellhörig gemacht werden. Der BPW Club Augsburg hat sich mit seinen Aktionspartnern zusammengeschlossen: Dazu gehören der Katholische Deutsche Frauenbund und das Kolpingwerk, die schwäbische Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen sowie die Gleichstellungsstellen der Stadt und der Agentur für Arbeit. Unterstützt wird die Aktion am 21. März von der Kreissparkasse Augsburg, vom Verein Young Stage, von der Trommelgruppe des Peutinger-Gymnasiums und von der Bäckerei Friedberger Landbrot. Zudem bieten das Anna-Café, die Buchhandlung am Obstmarkt, die Confiserie Joh.‘ Becker und die Kolping Gaststätte ausgewählte Produkte für Frauen zum reduzierten Preis an. Gefördert wird die Initiative des Equal Pay Days außerdem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

BPW Germany e.V

Equal Pay Day: Gleiche Arbeit – gleicher Lohn?!

Aktionsbündnis Equal Pay Day Augsburg. Foto: BPW Augsburg e.V.

Am Freitag, den 20. März 2014, finden ab 11 Uhr im Rahmen des Equal Pay Day auf dem Augsburger Rathausplatz viele verschiedene Aktionen statt. Damit will der BPW Club Augsburg für die Gleichbezahlung von Männern und Frauen eintreten. 

Der 21. März 2014 ist bundesweit als Equal Pay Day bekannt. Ab 11 Uhr gibt es dazu auf dem Augsburger Rathausplatz eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Der Business & Professional Women (BPW) Club Augsburg will auf die nicht gerechtfertigte Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen.

Lohnungleichheit in Deutschland besonders hoch

Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. Im EU-Durchschnitt sind es 16,2 Prozent.  Mit einem Anteil von 22 Prozent gehört Deutschland leider immer noch zu den „Spitzenreitern“. Umgerechnet auf die Arbeitstage müssen Frauen in Deutschland somit bis zum 21. März „für lau“ arbeiten.

Fokus: Mini-Job und Teilzeitarbeit

Das Schwerpunktthema 2014 beschäftigt sich mit einer der Ursachen für diese Entgeltlücke: Die nicht nur vorübergehende Beschäftigung von Frauen in Minijob und Teilzeit nach Erwerbspausen. Müttern soll der Weg zur Rückkehr in die existenzsichernde Beschäftigung aufgezeigt werden. „Viele Frauen lassen sich erst einmal auf einen Minijob ein, weil sie ihn als Einstiegs- oder Übergangslösung betrachten“, so Susanne Feile, Vorsitzende des BPW Clubs Augsburg. Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie meist noch nicht, dass sie sich mit dieser Beschäftigungsform in eine berufliche Sackgasse begeben: Aufstiegschancen bleiben ihnen oft langfristig versperrt. Zudem sind die Stundenlöhne meist niedriger als bei einer Vollzeitbeschäftigung. Außerdem kann keine existenzsichernde Rente aufgebaut werden. Die an die Einkommensgrenze gekoppelten Steuer- und Abgabenprivilegien verhindern zudem eine Ausweitung der täglichen Arbeitszeit. Damit gelten diese Beschäftigungsformen als wichtige Ursachen sowohl für die geschlechtsspezifische Lohnlücke, als auch für die spätere Rentenlücke von 60 Prozent.

Partner des BPW Clubs Augsburg: Gemeinsam für ein starkes Ziel

Ziel der Equal Pay Day-Kampagne ist die gesellschaftliche Aufwertung von Minijobs und Teilzeitarbeit. Außerdem sollen Frauen und Männer, sowie Personal- und Firmenchefs auf neue und interessante Aspekten hellhörig gemacht werden. Der BPW Club Augsburg hat sich mit seinen Aktionspartnern zusammengeschlossen: Dazu gehören der Katholische Deutsche Frauenbund und das Kolpingwerk, die schwäbische Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen sowie die Gleichstellungsstellen der Stadt und der Agentur für Arbeit. Unterstützt wird die Aktion am 21. März von der Kreissparkasse Augsburg, vom Verein Young Stage, von der Trommelgruppe des Peutinger-Gymnasiums und von der Bäckerei Friedberger Landbrot. Zudem bieten das Anna-Café, die Buchhandlung am Obstmarkt, die Confiserie Joh.‘ Becker und die Kolping Gaststätte ausgewählte Produkte für Frauen zum reduzierten Preis an. Gefördert wird die Initiative des Equal Pay Days außerdem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

nach oben