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Digitalminister Mehring: „Hightech aus Augsburg schützt Europas Sicherheit“
Besuch bei Renk

Digitalminister Mehring: „Hightech aus Augsburg schützt Europas Sicherheit“

Der bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring  war zu Besuch bei Renk: (von links) Raphael Leibl (Head of Innovation der Renk Group AG), Dr. Alexander Sagel (Vorstandsvorsitzender der Renk Group AG) und Klaus Refle (Betriebsratsvorsitzender der Renk GmbH). Foto: StMD
Der bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring war zu Besuch bei Renk: (von links) Raphael Leibl (Head of Innovation der Renk Group AG), Dr. Alexander Sagel (Vorstandsvorsitzender der Renk Group AG) und Klaus Refle (Betriebsratsvorsitzender der Renk GmbH). Foto: StMD

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring hat Renk in Augsburg besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen digitale Technologien in Produktion und Produkten sowie die Rolle der Verteidigungsindustrie für Bayern.

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring hat den Augsburger Antriebsspezialisten Renk Group AG besucht. Bei Gesprächen mit der Unternehmensführung und dem Betriebsrat sowie einer Werksführung informierte sich der Minister über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen und über den Einsatz digitaler Technologien.

Digitalisierung in Produktion und Produkten

Renk treibt derzeit den Wandel vom klassischen Getriebehersteller hin zu einem Anbieter stärker digitalisierter und softwarebasierter Antriebssysteme voran. Digitale Technologien spielen dabei sowohl in der Produktion als auch in den Produkten eine zunehmend wichtige Rolle. Nach Angaben des Unternehmens gewinnt auch Künstliche Intelligenz in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie an Bedeutung, etwa bei der Auswertung von Aufklärungsdaten, in der Cyberabwehr, in Logistikprozessen oder beim Training komplexer Systeme.

Mehring betont Bedeutung der Branche

Mehring hob beim Besuch die Rolle der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für den Innovationsstandort Bayern hervor. Unternehmen wie Renk würden mit ihren Technologien zur europäischen Sicherheitsarchitektur beitragen und gleichzeitig technologische Entwicklungen vorantreiben. Der Minister verwies zudem auf die Bedeutung des bayerischen Standorts für die Branche. Ein erheblicher Teil der deutschen Wertschöpfung im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entstehe in Bayern. Die Zusammenarbeit von Industrie, Mittelstand, Forschungseinrichtungen und Start-ups spiele dabei eine wichtige Rolle.

Über Renk

Die Renk Group AG mit Sitz in Augsburg entwickelt und produziert Antriebssysteme für militärische und zivile Anwendungen. Zum Portfolio gehören unter anderem Getriebe, Fahrzeugantriebe, Hybridantriebe, Federungssysteme, Gleitlager und Kupplungen. Wichtige Absatzmärkte sind Militärfahrzeuge, Marineanwendungen, zivile Schifffahrt sowie industrielle Anwendungen.

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro und beschäftigt rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Aktie der Renk Group AG ist seit Februar 2024 an der Frankfurter Börse notiert und seit März 2025 Mitglied im MDAX.